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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

 

Elternbrief Nr. 46 / 13. Jahrgang
Aus dem Schloss berichtet . . .
Overhagen, den 12. Februar 2007

Personalia
Berufsorientierung
„Am Himmel geht ein Fenster auf“
Musikalischer Nachmittag im Seniorenheim
"Chemie-entdecken"
Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
Weihnachtsturniere
GSO - Hallenmasters
Vortrag über Neurologie
TT-Meisterschaft der Schulen
Klassenfahrt der 10a nach Berlin
Tag der Offenen Tür
46. Mathematik-Olympiade
LK- Fahrt in den Schnee

Personalia

Mit Ende des 1. Halbjahres haben Frau Tenge und Dr. Ewig unsere Schule verlassen. Wir wünschen beiden alles Gute für ihren weiteren beruflichen Werdegang.
Als neue Kolleginnen konnten wir zum 1. Februar Frau Anja Bergen-Henkelmann (Sozialwissenschaften) und Frau Denise Schäfer (Deutsch, Erziehungswissenschaften) begrüßen. Ebenso hat Frau Rebecca Haake als Referendarin ihre Ausbildung für die Fächer Deutsch und Englisch begonnen.
Eine der „Neuen“ stellt sich selbst vor:
Liebe Eltern und Schüler,
als neue Lehrerin im Fach Sozialwissenschaften am GSO möchte ich mich kurz bei Ihnen und Euch vorstellen: Mein Name ist Anja Bergen-Henkelmann. Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von acht und sechs Jahren. In Münster habe ich die Fächer Sozialwissenschaften und Niederländisch studiert. Seit 2005 wohne ich mit meiner Familie in Anröchte.  Nach der Pause zur Erziehung unserer Kinder freue ich mich darauf, wieder zu unterrichten
.“

Berufsorientierung

Am 25.01.2007 fand am Gymnasium Schloss Overhagen wieder der Berufsorientierungstag für die Jahrgangsstufe 12 statt.
Ziel dieses Tages ist es, Hilfestellung bei der Berufsfindung zu leisten.
Deshalb hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich in Fachvorträgen durch Repräsentanten z.B. der Firma IDEAL-Werk Jungeblodt, der Firma Schieffer, der heimischen Banken sowie der Bundeswehr und der Arbeitsagentur über unterschiedliche Berufsfelder zu informieren. Abgerundet wurde dieser Tag mit einem Bewerbertraining.
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den Vertretern der Firmen und Institutionen, die mit großem Engagement die Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Berufssparten vorgestellt haben.

„Am Himmel geht ein Fenster auf“

Bis auf den letzten Platz gefüllt war unsere Pausenhalle zur 41. Weihnachtsmusik am 9.12.06. Auf dem Programm standen Lieder und Musik zur Weihnachtszeit, aber nicht immer die bekannten „Klassiker“, sondern auch Neues und Ungewöhnliches. So hatte wohl kaum jemand zuvor ein Duett von Harfe und Saxophon gehört und auch der Sprechgesang „Kommet, oh kommet all’ nach Bethlehem“ überraschte so manchen Zuhörer. Einen großen Teil des gelungenen einstündigen Programms bestritt der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Dewenter. Es ist doch immer wieder schön zu sehen und zu hören, mit welcher Begeisterung sich unsere Fünft- und Sechstklässler musikalisch einbringen.
Auch die Instrumentalisten zeigten in der weihnachtlich dekorierten Pausenhalle ihr Können. Zwei Textbeiträge wiesen auf den Schwerpunkt des Nachmittags hin: einmal stellte die Klasse 7b anhand eines Berichtes eines Kindes aus Mumbai das „Straßenkinder-Projekt“ von terre des hommes vor, zum anderen wurde von Schülern der Klasse 8 eindrucksvoll veranschaulicht, wie wichtig es ist, beim täglichen Konsum Sensibilität für Produkte und Herstellungsbedingungen zu entwickeln. Passend dazu bot der Lippstädter „Welt-Laden“ ausgewählte Artikel aus seinem Sortiment an.
In der Cafeteria konnte man anschließend noch gemütlich – wenn auch ein wenig beengt – zusammensitzen. Zahlreiche Eltern haben unsere Weihnachtsmusik und das Straßenkinder-Projekt insofern unterstützt, als dass im Vorfeld eifrig Plätzchen gebacken worden waren, die dann in der Cafeteria verkauft wurden. Auch an dieser Stelle dafür ein herzliches „Dankeschön“.
Der gesamte Erlös der Veranstaltung ging an das Straßenkinder-Projekt, für das die Klasse 7b schon am Elternsprechtag und am 21.11. (Internationaler Tag des Straßenkindes) fleißig gesammelt hatte. Der Gesamterlös aus allen diesen phantasievollen und engagierten Aktionen erbrachte die stolze Summe von 1003,50 €. Herzlichen Dank!
(H.-P. Königs)

Musikalischer Nachmittag im Seniorenheim

Beim Vorspielen einiger Schüler mit ihren Instrumenten im Musikunterricht hatte Herr Hänsch die Idee, hiermit den alten Menschen im Erich-Wandel-Seniorenheim eine Abwechslung zu bereiten. Wir waren sofort einverstanden und fanden es toll, einmal außerhalb des Musikunterrichts zu musizieren. Ein paar schöne Musikstücke wurden ausgewählt und wir trafen uns zu Übungsstunden.
An einem Samstag im Oktober kamen wir nachmittags im Seniorenheim zusammen und wurden freundlich von den alten Menschen und dem Personal im Tagesraum empfangen. Wir spielten u.a. Stücke von Mozart und Telemann. Zwischendurch wurden unsere aufmerksamen Zuhörer mit aufmunternden Worten von Herrn Hänsch immer wieder zum Lachen gebracht. Die Bewohner des Seniorenzentrums freuten sich, dass sie an diesem Nachmittag unterhalten wurden.
Mit dabei waren Julia Hundorf und Lina Abu-Baker (beide 6b), die mit ihren C-Blockflöten die im Musikunterricht erlernten Stücke zusammen mit dem Klavier präsentierten. Außerdem Franziska Tägder (6b) mit ihrem Alt-Sax, Alexander Knopik (8b) am Klavier, Verena Göbel (Jgst.11) mit ihrer Querflöte und Benedikt Lämmchen (8b), der Stücke auf seinem Keyboard vorspielte.
Auch uns hat der Nachmittag gut gefallen. Es ist ein schönes Gefühl, einmal für andere Menschen da zu sein und ihnen ein bisschen Zeit ihres Lebens zu verschönern.
(Verena Göbel, Jgst. 11)

"Chemie-entdecken"

Die Klasse 7b hat das erste Mal am „Chemie-entdecken"-Wettbewerb zum Thema "Mikrolabor Hefezelle" teilgenommen. 11 Kinder bekamen eine Urkunde, einer von uns sogar ein Geschenk. Auch einige Schüler aus der 9er Bio-/ Chemie-Differenzierungsgruppe haben teilgenommen.
Insgesamt haben sich landesweit 5100 Schüler und Schülerinnen am Experimentalwettbewerb des „Kölner Modells" beteiligt.
Das diesjährige Thema wird „Seifen sind was!?" sein. Aus unserer Klasse wollen sich auch dieses Jahr fast alle wieder mit viel Interesse am Wettbewerb beteiligen.
(Anika Lichte, Alina Krauß – Kl. 7b)

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 14.12.06 fand unser diesjähriger Vorlesewettbewerb statt, an dem jedes Jahr bundesweit 700 000 Kinder der 6. Klassen teilnehmen. Die jeweils zwei klassenbesten Schülerinnen und Schüler der 6a und 6b traten gegeneinander an und wurden von ihren Mitschülern, die sich im Schlosstheater eingefunden hatten, begeistert unterstützt. In den Vorlesephasen war es jedoch im Publikum mucksmäuschenstill.
Die vier Kinder lasen zunächst einen selbst ausgewählten Romanauszug und im zweiten Durchgang einen unbekannten Text. Am Schluss stand die denkbar knappe Entscheidung der Jury: es gewann Annika Lohmann (6b) vor Katharina Krabel (6a). Herzlichen Glückwunsch! Doch auch Simon Diekmannshenke (6a) und Sophia Höcke (6b) zeigten an diesem Tag wirklich gute Leistungen. Jeder Teilnehmer erhielt als Belohnung einen Büchergutschein – wie immer freundlicherweise vom Verein der Freunde zur Verfügung gestellt.
Annika wird nun unsere Schule beim Kreiswettbewerb vertreten. Dafür drücken wir ihr ganz fest die Daumen!

Weihnachtsturniere

Auch in diesem Jahr fieberten die Schülerinnen und Schüler dem traditionellen Weihnachtsturnier der Sekundarstufe I entgegen.
Am letzten Schultag im Jahr 2006 fand wieder einmal das Turnier „Takeshi’s Castle“ für die Stufen 5 und 6 unter Leitung von Herrn Neuparth und Herrn Zacharias statt. Für eine reibungslose Durchführung sorgte der Sport-LK der Jgst. 12. Nach fast 4 Stunden intensivstem Rennen, Ducken, Springen und Werfen wurden die erschöpften, aber glücklichen Sieger ermittelt. Dieses Jahr ging der Wanderpokal an die Mannschaft 1 der Klasse 6b. Herzlichen Glückwunsch!
Sehr gut organisiert hatte der Sport-LK der Jgst. 12 auch das Fußballturnier der Klassen 7 und 8, das in der Sporthalle am Dusternweg ausgetragen wurde. Die Oberstufler hatten in Anlehnung an die jeweiligen Klassenlehrer den acht teilnehmenden Mannschaften klangvolle Namen gegeben. So spielten u.a. Latza St. Germain, Königs United, Hemsingham Hotspurs und Celtic Brandt um den Titel. Nach spannendem Turnierverlauf mit zwei Halbfinalspielen, die beide erst im Siebenmeterschießen entschieden wurden, standen sich im Finale dann Celtic Brandt und Preußen Brandt gegenüber. Preußen gewann nach hartem Kampf.
Für das leibliche Wohl hatten einige Schüler der Klasse 8a mit einer selbst organisierten Cafeteria gesorgt, in der es Hot Dogs, Waffeln und vieles mehr gab.
Beim vom Sport-LK der Jgst. 13 organisierten Basketballturnier trafen Mannschaften der Klassen 9 und 10 aufeinander. Nach Vorrunden- und Halbfinalspielen standen sich im Endspiel eine Gruppe der 10a und eine Gruppe der 10b gegenüber. Die 10a gewann knapp. Auch hier war eine Cafeteria eingerichtet. Die Klasse 9b versorgte die teilnehmenden Mannschaften und die Zuschauer mit Sandwiches und Süßigkeiten.
(D. Zacharias, D. Brandt)

GSO - Hallenmasters

Es ist mal wieder soweit! Bereits zum zwölften Mal richtet das Gymnasium Schloss Overhagen das „GSO-Hallen-Masters“ für aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer aus.
Am Samstag, den 3. März 2007 ab 10.00 Uhr (Anstoß pünktlich um 10.30 Uhr) startet das Hallenfußball-Spektakel in der Turnhalle der Lippeschule. In den letzten Jahren hat das Turnier allen Beteiligten immer viel Spaß gemacht – schließlich steht neben hochklassigem Sport auch das Wiedersehen mit alten Weggefährten auf der Tagesordnung. Und wer wollte nicht einmal seinen ehemaligen Sportlehrern beweisen, dass er auch 10 Jahre nach dem Abitur noch nichts verlernt hat . . .  Auch nicht-teilnehmende Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ehemalige sind als Zuschauer und Schlachtenbummler herzlich willkommen! Für Rückfragen stehen Herr Pradel (02941/58291) und Herr Königs (02941/78710) gerne zur Verfügung. Anmeldungen bitte bis 22.2.07 an: >>
Meinhard-Pradel@versanet.de<<. Interessierte Eltern können sich an Herrn Burghardt (Tel: 02941/17380) wenden.

Vortrag über Neurologie

Im November des letzten Jahres fand auf Einladung der Dr. Arnold Hueck – Stiftung in der Aula des Ev. Gymnasiums ein Vortrag zum Thema „Lernen aus neurobiologischer Sicht“ statt. Man hatte Professor Manfred Spitzer von der psychiatrischen Uni-Klinik Ulm eingeladen.
Ich war sehr überrascht, wie ein einziger Mann es schaffen konnte, ohne neumodische Technik wie Powerpoint o.ä. ein solch beeindruckendes Referat zu halten. Ohne komplizierte Fachsprache bekamen Schüler und Lehrer einen wunderbaren Einblick in die Forschung der Neurologie.
Man saß wie gefesselt und lernte spielend, wie unser Gehirn sich entwickelt.
Kleine Kinder sind noch nicht in der Lage komplexe Zusammenhänge zu erfassen. Mit der Entwicklung des Körpers eröffnen sich ihnen jedoch allmählich neue Ebenen des Verständnisses. Spitzer beschrieb diese fortschreitende Entwicklung bildlich. Er sagte beispielsweise: „Man betritt quasi eine neue Ebene, eine Etage, die völlig unbetreten ist, wie eine Wiese, wenn es gerade geschneit hat, unangetastet.  Erst langsam müssen sich Wege im Gehirn bilden. Trampelpfade für alltägliche Handlungen. Durch ständiges Benutzen dieser „Pfade“ prägen sie sich sehr gut aus. So entstehen Automatismen.“ Auf solch simple Weise begeisterte dieser Mann auf einer großen Bühne ein „Laienpublikum“ für sein Thema.
1,5 Stunden lang Theorie, keine schöne Vorstellung, aber so interessant vorgetragen, dass man nahezu traurig war, als der Referent sich verabschiedete.
Was noch besonders zu erwähnen ist, ist seine ausgesprochen vehemente Ablehnung von Powerpoint. Spitzer führte das überzeugende Argument an, dieses Programm würde die Kommunikation zwischen Schülern stören.
Es würden Folien an die Wand geworfen, mehr nicht. Wenn es nicht richtig verwendet wird, sind Referate oder andere Präsentationen mit Hilfe von Powerpoint zu plakativ. Man schreibt automatisch ab, was an der Wand steht, der Referent tritt in den Hintergrund. Ein Problem, welches zu beheben ist: Back to basics!!!! Noch etwas, das den Mann ausgesprochen sympathisch macht:
Als Spitzer den Saal betrat, beschwerte er sich darüber, dass die Schüler nahezu abgeschoben, auf den Plätzen weit weg von der Bühne, auf der Empore Platz nehmen mussten. – Lehrer hingegen saßen bei Kaffee und Kuchen fein an langen Tischen vor der Bühne. Da durften wir Schüler wieder einmal den Ernst des Lebens spüren.
Gibt es also doch so etwas wie eine Hierarchie, in der wir Schüler nicht ganz oben stehen?
(Kathrin Strumann, Friederike Lollies, Jgst. 13)

TT-Meisterschaft der Schulen

Am 26.10.06 fand im Rahmen des Landessportfestes der Schulen die diesjährige Tischtennis-Kreismeisterschaft in der Dusternweg-Turnhalle in Lippstadt statt. Durch klare Siege über die Mannschaften des Gymnasiums Antonianum Geseke und des Ursulinen-Gymnasiums Werl wurde die TT-Mannschaft unserer Schule in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1992-1995) Kreismeister.
Beteiligt an dem schönen Erfolg waren folgende Spieler: Marius Kille, Julius Chudalla, Jan Thiemeyer, Matthias Hördler, Kai Burghardt, Marvin Schulte und Marius Grauthoff.
Auch unsere Mädchenmannschaft in der Aufstellung: Mara Luckenbach, Melanie Gaida, Sofia Specovius, Leonie Scholz, Svenja Grothe und Jasmin Vossebürger schlugen sich in der Wettkampfklasse I (Jahrgänge 1987-1991) achtbar und wurden Vize-Kreismeister.
Unsere Jungenmannschaft qualifizierte sich durch ihren Sieg für die erste Runde der Regierungsbezirksmeisterschaft, die am 09.01.2007 ebenfalls in der Dusternweg-Turnhalle in Lippstadt stattfand.
Auch hier kam sie durch zwei 9:0 Kantersiege gegen die Mannschaften der Marien-Realschule Hamm und der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Bochum weiter und nimmt nun an der Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft teil, die voraussichtlich im Kreis Siegen-Wittgenstein stattfinden wird.
(R. Klör)

Klassenfahrt der 10a nach Berlin

Aufgeregt und müde machten wir uns am 20.11.2006 mit dem Bus und unseren beiden Begleitpersonen, Frau Kramer und Frau Uennigmann, auf den Weg nach Berlin.
In Potsdam besichtigten wir das Haus der Wannseekonferenz und Schloss Sanssouci mit seinen riesigen Parkanlagen. Danach ging es zu unserer Unterkunft, der „Pumpe“ – zentral gelegen.
Eine Stadtrundfahrt per Boot stand ebenso auf dem Programm wie das Brandenburger Tor und der Reichstag, wo wir die Glaskuppel bestiegen, von der aus man einen wunderbaren Blick über ganz Berlin hat. Das Innere des Reichstags wurde uns durch eine anschauliche Führung erklärt. Am späten Nachmittag machten sich die Mädchen mehr und die Jungen weniger schick für den obligatorischen Theaterbesuch.
Durch das Stasi-Gefängnis „Hohenschönhausen“ führten uns am nächsten Tag Zeitzeugen, die selber einmal dort inhaftiert waren. Auch im „Mauermuseum am Checkpoint Charlie“ hatten wir eine sehr interessante Führung durch einen Zeitzeugen. Auch das „Stelenfeld“, die Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts, besuchten wir.
In diesen fünf Tagen kam neben Politik und Kultur auch unsere Freizeit nicht zu kurz. Wir gingen ausgiebig shoppen, besuchten Kneipen und Fast-Food-Restaurants. Die Ausgeh- und Zubettgehzeiten wurden auch gerne einmal überschritten und statt Schlaf hatten wir eher Spaß. Danke schön an Frau Kramer und Frau Uennigmann.
(Uta Hönemann, Kl. 10a)

Tag der Offenen Tür

Ein herzliches „Danke schön“ möchten ich im Namen aller Kolleginnen und Kollegen den vielen, vielen Schülerinnen und Schülern aussprechen, die am Tag der Offenen Tür – erstmals einem Samstagvormittag – auf so vielfältige Art und Weise Leben und Arbeiten an unserer Schule präsentiert haben.
Das Angebot war sehr vielfältig: dem Unterricht beiwohnen durften unsere Besucher in der Jahrgangsstufe 6. Alle anderen Jahrgangsstufen, selbst unsere Fünftklässler, waren mit großem Elan und Engagement bei der Sache und stellten Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Theaterarbeit vor. Wie lehrreich Arbeitsgemeinschaften sein können, zeigten Frau Schneidewind mit ihrer Textil-AG und Herr Heise mit seiner Angel-AG. Insgesamt war der Vormittag ein Erfolg für die gesamte Schulgemeinde – zeigte er doch allen Besuchern, was das Besondere am GSO ausmacht.
Ein weiteres „Danke schön“ möchte ich an dieser Stelle den Schülern Jonas Duhme, Dennis Hahn und René Müller (alle mittlerweile in der Jahrgangsstufe 12) aussprechen. Diese drei helfen seit vier Jahren am Informationsabend für die neuen Klassen 5 und 11, der im Dezember stattfindet, die Menschen- und Verkehrsströme auf dem Schulgelände in die richtigen Bahnen zu leiten. Das Wetter war eigentlich immer schlecht, aber dennoch sind sie immer unverdrossen gekommen – sowohl um halb sieben als auch um halb acht, um den Besuchern den Weg zu weisen.
(Gabriele Liedtke-Müller)

46. Mathematik-Olympiade

Die alljährliche Mathematik-Olympiade hat zum Ziel, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und begabte Schüler zu erkennen und zu fördern.
In der Schulrunde qualifizierten sich in diesem Jahr acht Teilnehmer unserer Schule für die Regionalrunde. Leider konnte keiner von ihnen in den Landeswettbewerb, in den aus dem hiesigen Raum nur drei Teilnehmer entsandt werden können, vorstoßen. Alle Schüler wurden mit einer Urkunde belohnt.
Im nächsten Schuljahr werden sich hoffentlich die Schüler unseres Gymnasiums noch zahlreicher daran beteiligen, denn die Anzahl der Teilnehmer in der zweiten Runde entscheidet darüber, wie viele Schüler in die nächste Runde kommen können.
(J. Schulte)

LK- Fahrt in den Schnee

Vom 12. bis zum 20.01.07 hieß es für den Sport-LK der Jgst. 12 unter der Leitung von Herrn Neuparth: „Ab auf die Piste!!!“.
Los ging es freitagabends an der Busschleife in Overhagen und nach einer recht verschlafenen Nachtfahrt kamen wir am Berg Goldeck (2142 m, am Spittal) an, wo per Gondel einige 100 Höhenmeter erklommen wurden. Gegen 9 Uhr erreichten wir die Mittelstation und bezogen Stellung im „Alpengasthof Krendlmar“ (1650 m), eine nur durch die Gondel mit der Außenwelt verbundene Unterkunft mit hauseigener Lernpiste, welche wir direkt am Samstag nutzten und den ersten Kontakt mit unserem besten Freund für die kommende Woche aufnahmen: Dem SNOWBOARD!
Gut angeleitet durch Herrn Neuparth und 2 weitere Begleiter machten sich schnell erste Teilerfolge bemerkbar, sodass wir uns montags entschlossen, von der „Babypiste“ zur großen Piste am Gipfel zu wechseln, welche aufgrund zu hoher Temperaturen nur künstlich beschneit war.
Vorerst schockiert von unglaublich steilen Abhängen und sehr steilen und schlecht einsehbaren Pistenabschnitten („Und was ist, wenn ich da hinfahre und plötzlich 500 Meter runterfalle???“) setzte sich im Endeffekt doch der Ehrgeiz durch. Mutig lernten wir es schnell, die Piste zu „beherrschen“ und einziger Tiefpunkt war jedes Mal die Fahrt im Zuglift, der eigentlich für Skifahrer ausgelegt war und sich als widerspenstiger und schmerzhafter Kontrahent für Snowboardfahrer erwies, aber mit immer mehr Übung letztlich doch in die Knie gezwungen wurde. Doch auch die Piste forderte Tribut und so gab es neben einer Menge blauer Flecken und starker Kopfschmerzen auch zwei unglückliche Unfälle, welche die Betroffenen vorerst außer Gefecht setzten. Angetrieben durch unsere immer größer werdenden Fortschritte setzten wir anderen unsere Talfahrten unbeirrt fort und der größte Teil hatte den Dreh nach 4 Tagen raus und so organisierte Herr Neuparth für Donnerstag kurzfristig einen Tagesausflug zu einem einstündig entfernten Gletscher Möllenhof, da die Bedingungen auf der Piste am Goldeck nicht die besten waren und ein Gletscher vom Erlebnis und von der Vielseitigkeit her noch mal etwas ganz anderes darstellt. Dort erlebten wir echt ein absolutes Highlight mit insgesamt 300 km Pisten und unbeschreiblich toller Natur (und Sesselliften!!!) . . .
Abgerundet durch allabendlich gemeinsame Runden wurden Theorie, Videoanalyse (aus den Videos entstand ein 2-stündiger Erinnerungsfilm), Erfahrungsaustausch, Spiele und Gespräche vermischt, welche zusammen mit dem Snowboarden eine rundum gelungene Woche mit hohem Spaß- und Lernfaktor bildeten.
(Jonas Duhme)

Verantwortlich für den Inhalt:
Die Schulleitung des GSO
Redaktion: D. Höppner

 

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