|
Elternbrief Nr. 51 / 15. Jahrgang Aus dem Schloss berichtet . . . Overhagen, den 18. Dezember 2008
Termine am GSO: Bläserfestival in Overhagen Schüler debattieren im Bundesratsgebäude in Bonn Studienfahrt nach Kroatien Mitwirkungsorgane Tennis-AG Celtic Folk im Schloss Pädagogik LK – Exkursion zur Waldorfschule Soest Glückwunsch Lehrernachwuchs I Lehrernachwuchs II (+ III) Jüdische Schicksale Methodenlernen – außerhalb der Schule GSO Hallen-Masters teutolab-Mathematik Grundschüler erfinden den Legosteinestaubsauger! Klassenfahrt 7b „Global denken – Lokal handeln“ Overhagener Forum 2008 Tag der Offenen Tür im November Freestyle-Physics-Wettbewerb The White Horse Theatre
Termine am GSO:
|
22.12.08 14.01.09 23.01.09
26.01.09 05.02.09 19.02.09 23.02.09 24.02.09 26.02.09 03.03.09 05.03.09 11.03.09 14.03.09 06.04.09 23.04.09 29.04.09 12.05.09 13.05.09 14.05.09 19.05.09 22.05.09 25.05.09 27.05.09 02.06.09 12.06.09 15.06.09 20.06.09 01.07.09 13.08.09 14.08.09 |
Weihnachtsferien (bis 06.01.2009) Tage religiöser Orientierung (Kl. 10 - bis 16.01.) Halbjahreszeugnisse für die Kl. 5 – 12 20.00h: Folkabend (Schlosstheater, s.u.) Anmeldung der Geschwisterkinder Berufsinformationstag der Jgst. 12 Wettbewerb „Jugend debattiert“ am GSO 1. Beweglicher Ferientag (Rosenmontag) 2. Beweglicher Ferientag 19.00h: Jahreshauptversammlung des „Vereins der Freunde“ Lernstandserhebungen Deutsch (Kl. 8) Lernstandserhebungen Englisch (Kl. 8) Lernstandserhebungen Mathematik (Kl. 8) GSO Hallenmasters Osterferien (bis 17.04.) Internationaler „Tag des Buches“ Elternsprechtag ZP 10 Deutsch Info-Abend für Kl. 7 zum Wahlpflichbereich II ZP 10 Englisch ZP 10 Mathematik 3. Beweglicher Ferientag Info-Abend Kl. 5 zum Wahlpflichtbereich I (2. Fremdsprache) Abiturprüfungen 4. Fach – kein Unterricht – Studientag für die Schüler Pfingstferien 4. Beweglicher Ferientag Betriebspraktikum Jgst. 9 und 11 (bis 26.06.) Abiturfeier Letzter Schultag – Zeugnisausgabe Nachprüfungen Nachprüfungen (ohne Gewähr) |
|
Bläserfestival in Overhagen
Am Donnerstag, den 8. Januar 2009, werden 80 Bläser in der Antoniuskirche in Overhagen das neue Jahr musikalisch begrüßen. Ralf Margott, ehemals Stellvertretender Schulleiter an unserer Schule, organisiert das Bläserfestival, bei dem Musiker der Universität Stout/Wisconsin, der Posaunenchor Lippstadt und Alphornbläser auftreten werden. Beginn ist 18.30 Uhr, anschließend ab 19.30 Uhr musikalisch-kulinarischer Ausklang im Bürgerhaus. Der Eintritt ist frei! Jeder ist herzlich willkommen.
Schüler debattieren im Bundesratsgebäude in Bonn Bonn/Overhagen. Schüler des Gymnasiums Schloss Overhagen sind für einen Tag die Mitglieder des Bundesrates und debattieren über die Streitfrage „Sollen Ausländer, die länger als drei Jahre in Deutschland leben, das kommunale Wahlrecht erhalten?“ Es ist Freitag, der 7.11.2008 um 12.15 Uhr. Die Bundesratspräsidentin erklärt die Plenarsitzung im Sitzungssaal des Bundesrates, der dort bis zum Jahr 2000 tagte und einmal im Jahr dort immer noch tagt, für eröffnet. Ihr gegenüber sitzen die Ministerpräsidenten sowie weitere Vertreter der verschiedenen Bundesländer. Wir, die Schüler des SoWi-Kurses der Jgst. 12, wurden zusammen mit unserer Lehrerin, Frau Morfeld, direkt in den Plenarsaal geführt, den Ort, an dem für die deutsche Geschichte schon so wichtige Entscheidungen wie z. B. die Unterzeichnung des Grundgesetzes und die Verabschiedung der Notstandsgesetze getroffen wurden. Nachdem alle Fragen geklärt waren, begann das Rollenspiel mit der Aufteilung in zwei Ausschüsse, die eine Stunde Zeit hatten, sich über die genannte Streitfrage zu einigen. Im Hinblick auf alle Reden lässt sich feststellen, dass ein Positivtrend unter den Meinungen der „Ministerpräsidenten“ deutlich wurde, die sich dann mehrheitlich für das Wahlrecht für Ausländer aussprachen. Allerdings wurde von den Ausschüssen vorgeschlagen, die vorgegebenen drei Jahre auf mindestens fünf Jahre zu erhöhen. Besonders die Schlussreden überzeugten jeden Anwesenden davon, dass man heute gut vorbereitete Redner gehört hatte, die starke Argumente hatten, sich aber auch kompromissbereit zeigten. Außerdem wurde deutlich, wie mühselig eine Gesetzesänderung sein kann, denn schließlich ist lediglich der Versuch gespielt worden, einen einzigen Satz im Gesetz zu ändern. Lena Horenkamp (Jgst.12)
Studienfahrt nach Kroatien Noch am letzten Schultag vor unserer Reise bereiteten wir uns auf die bevorstehende Studienfahrt nach Kroatien vor. In mehreren Gruppen stellten wir fächerübergreifende Referate und Information zu unseren unterschiedlichen Reisezielen zusammen. Außerdem stellte eine Gruppe ein sportliches Rahmenprogramm auf. Am Freitag, den 19. September, starteten wir mit unseren Jahrgangstufenleitern Herrn Klör und Herrn Strickmann sowie auch Frau Hassan als weibliche Begleitperson per Bus gen Kroatien und nach 16-stündiger Busfahrt erreichten wir am Samstag unsere Unterkunft, die Ferienanlage ,,Lanterna’’ in Istrien. Am Sonntag besuchten wir die Künstler-Stadt Grožnjan. In den engen Gassen der mittelalterlichen Stadt gab es in zahlreichen Galerien Bilder und Schmuck zu kaufen. Anschließend besichtigten wir ein Weingut. Der Winzer lehrte uns die Kunst der Weinherstellung und führte uns durch seinen Weinkeller. In der Stadt Porec schauten wir uns das Rathaus und die Basilika an.
An den folgenden Tagen machten wir noch einen Abstecher nach Venedig und besuchten Pula und Rovinj, zwei sehr schöne und interessante Städte. Nebenbei standen Sport und Freizeit auf dem Programm. Wir waren uns alle einig: Es war eine wunderschöne und erlebnisreiche Studienfahrt!
Cl. Windhövel/R. Knierbein (Jgst. 13)
Mitwirkungsorgane Zu Beginn des Schuljahres haben die verschiedenen Mitwirkungsgremien ihre Vertreter gewählt. Zur Vorsitzenden der Schulpflegschaft wählten die Klassenpflegschaftsvertreter erneut Frau Almuth Langemeyer (Kl. 7b). Ihre Stellvertreterin ist Frau Birgit Spiekermann (Kl. 8a). Die Schülervertretung wählte Frau Schade und Herrn Pradel als SV-Lehrer. Schülersprecherin wurde Jennifer Meißner (Jgst. 12), deren Stellvertreter Daniel Ruholl (Jgst. 11) ist. Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten.
Tennis-AG Seit dem letzten Schuljahr bietet unsere Schule eine Tennis-AG an, in der die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 in den Sommermonaten wöchentlich auf dem Tennisplatz in Overhagen die Möglichkeit zum Tennisspielen haben. Gespielt wird je nach Spielstärke in unterschiedlichen Gruppen. In der Anfängergruppe machen die Jugendlichen ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit dem Tennisschläger und der „gelben Filzkugel“. Für die fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, entweder an verschiedenen Trainingseinheiten teilzunehmen oder untereinander ein „Match“ zu spielen. Die Tennis-AG steht unter der Leitung von Frau Hassan.
Celtic Folk im Schloss Wenn ab dem dritten Mal etwas zur „Tradition“ wird, dann kann man demnächst davon sprechen, denn am Freitag, dem 23. Januar 2009 (Beginn 20 Uhr) veranstaltet die Rugby AG ihren 3. Folkabend im Schloss. Herr Brandt hat von seinen längeren Aufenthalten in England, Irland und vor allem Schottland nicht nur das raue Spiel, das der AG den Namen gibt, mitgebracht, sondern auch eine Fülle an Liedern und Instrumentalstücken, die er auf Gitarre und Geige präsentiert. Zusätzlich gibt es historische, landeskundliche und sonstige Informationen und sicher auch das ein oder andere Anekdötchen aus der Rugby AG. Wer also immer schon mal einen großen Sportlehrer mit einer Geige sehen und hören wollte und es bisher nicht geschafft hat, sollte sich den Termin vormerken. Rugby AG
Pädagogik LK – Exkursion zur Waldorfschule Soest In den vergangenen Schulwochen bearbeiteten wir im Unterricht die Theorie der Waldorf- und Montessoripädagogik. Wir lernten zwei Schulformen kennen, die sich sehr von den Regelschulen unterscheiden. Um eine von diesen beiden „Pädagogiken“ im Schulalltag zu erleben, besuchten wir die Waldorfschule in Soest, in der die Klassen 1 – 12 unterrichtet werden. Aufgeteilt in zwei Gruppen gingen wir in die 1. und 4. Klasse. Wir bekamen so einen Einblick in den Unterricht der ersten beiden Stunden. Im Anschluss daran konnte der ganze LK an einer Eurythmiestunde der 10. Klasse teilnehmen. Die Schüler lernten dort, Melodien durch ihren Körper zum Ausdruck zu bringen. Auch wir wagten einen Versuch, der unsere Vorurteile wie „Tanz deinen Namen“ aus der Welt schaffte. Zum Abschluss bekamen wir die Möglichkeit zu einer ausgiebigen Gesprächsrunde, in der wir unsere vorbereiteten Fragen an eine Lehrerin und an die Schulsekretärin der Waldorf-Schule stellen konnten. Dieser Besuch hat jedem von uns wichtige Einblicke in die Schulpraxis der Waldorfpädagogik gegeben. Herzlichen Dank an die Waldorfschule Soest für die Möglichkeit dieser lehrreichen Exkursion. Pia Focke/Milena Fastenrath (Jgst. 13)
Glückwunsch
Am 31. Oktober legte Frau Rebecca Hoffmeier nach ihrem Referendariat am GSO ihr 2. Staatsexamen in den Fächern Englisch und Deutsch ab. Alle Kolleg(inn)en, Schüler(innen) und Eltern gratulieren ganz herzlich. Ab dem kommenden Schuljahr wird Frau Hoffmeier an einem Gymnasium in Soest unterrichten.
Lehrernachwuchs I
Mein Name ist Utz Meister. Seit Februar 2008 absolviere ich den schulpraktischen Teil meines Referendariats am Gymnasium Schloss Overhagen. Ursprünglich stamme ich aus Berlin, wo ich 1974 das Licht der Welt erblickte und (etwas später) Mathematik und Geschichte studierte. Vor etwa zwei Jahren siedelte ich mit meiner Lebensgefährtin nach Soest über, wurde wenige Monate später Vater und bewarb mich nach der Elternzeit für den Referendardienst. Dass die Entscheidung, Lehrer zu werden, für mich die richtige war, zeigt sich besonders dann, wenn es mir gelingt, die Begeisterung an meinen Fächern auf meine Schüler zu übertragen.
Lehrernachwuchs II (+ III)
Seit September ist Dr. Markus Schröder am GSO, um seine Referendarszeit bei uns zu verbringen. Hier stellt er sich selbst vor: Geboren wurde ich 1970 in Lüneburg, wo ich auch mein Leben bis zum Studium verbrachte, das mich nach Paderborn, Bielefeld und Lock Haven (Pennsylvania) führte. Ich habe einen Magister in Neuerer/Neuester Geschichte, Alter Geschichte, Englischer Literatur und Amerikanistik. Danach folgte eine Promotionsstelle bei Prof. em. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Peter Freese. Während der Promotion in Amerikanistischer Literaturwissenschaft arbeitete ich für Prof. Freese an verschiedenen Schulbüchern mit und leitete Lehrerfortbildungen in Englisch. Nach der Promotion war ich in verschiedenen Firmen in ganz Deutschland tätig. Da meine Frau aus Lippstadt kommt, wollten wir aber wieder nach Paderborn oder Lippstadt zurück. Ich fing als Quereinsteiger am Don-Bosco-Gymnasium in Diestedde an, wo ich bis zur Schließung vier Jahre tätig war. Nach einer einjährigen Vertretungsstelle am Johanneum in Wadersloh fiel der Landesregierung ein, dass ich doch nur ein richtiger Lehrer sein könne, wenn ich mir im Referendariat anschaue, wie ein Lehrer zu sein hat – und so hole ich das jetzt am GSO nach. Ich bin verheiratet und habe (heute Abend) so ungefähr 3 ¾ Kinder. Gideon ist 6 Jahre alt und Aaron 4. Rebecca war im April letzten Jahres schwerstbehindert zur Welt gekommen und starb nach sechs Wochen, *** wird in den nächsten Tagen, spätestens am 12.12., zur Welt kommen. Die wenige Zeit, die mir die Bürokratie einer staatlichen deutschen Ausbildung lässt, nutze ich mit meiner Familie. Sollten wider Erwarten doch noch einige Minuten übrig bleiben, interessiere ich mich für verschiedene Arten Literatur, Theater, London, amerikanischen Sport und schottischen Whisky.
Jüdische Schicksale Mehrere Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse der Oberstufe nahmen die Anregung des Heimatbundes Lippstadt auf und erforschen die Schicksale von jüdischen Personen, die im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht aus Lippstadt verschleppt wurden. Die Arbeit erfordert intensive und sorgfältige Quellenarbeit im Stadtarchiv. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2009 vorgestellt. Geplant ist, jeweils ein Exemplar der Stadt Lippstadt und der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zu übergeben.
Methodenlernen – außerhalb der Schule Im November nahm die Jgst. 11 an einem Seminar in Bielefeld teil, selbstverständlich nicht ohne Herrn Schulte und Herrn Gesterkamp, unsere Jahrgangsstufenleiter, im Schlepptau. Im Haus Neuland ging es nach einer kleinen Einführung direkt in die Gruppenarbeit. Hier wurden uns verschiedene Methoden vorgestellt, wie man Informationen aufnehmen, sie auswerten und gut präsentieren kann. Um diese Methoden auch sofort einmal ausprobieren zu können, behandelten wir spannende und aktuelle Themen wie Ausländerfeindlichkeit oder Bevölkerungsentwicklung. Die Ergebnisse präsentierten wir am folgenden Tag vor unserer Gruppe. Aber natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Nach dem Abendessen konnten wir zwar nicht die Stadt Bielefeld unsicher machen – liegt Haus Neuland doch mitten in der „Pampa“ – aber es gab einen Kicker-/Tischtennisraum, einen Fernsehraum und einen großen, warmen Kamin. Insgesamt waren diese zwei Tage nicht nur für unsere methodisch-rhetorischen Fähigkeiten ein voller Erfolg, sondern auch für unseren Zusammenhalt als Jahrgangsstufe. Daniel Ruholl (Jgst. 11)
GSO Hallen-Masters Es ist schon eine feste Größe im Terminplan vieler fußballbegeisterter GSO’ler: das GSO Hallen-Masters. Und nun ist es mal wieder soweit! Bereits zum vierzehnten Mal richtet das Gymnasium Schloss Overhagen sein traditionelles Hallenfußball-Turnier für aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer aus. Am 14. März 2009 ab 10.00 Uhr (Anstoß pünktlich um 10.30 Uhr) startet das Spektakel in der Turnhalle der Lippeschule. In den letzten Jahren hat das Turnier allen Beteiligten immer viel Spaß gemacht. Auch nicht-teilnehmende Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ehemalige sind herzlich als Schlachtenbummler willkommen! Für Rückfragen stehen Herr Pradel (02941/58291) und Herr Königs (02941/78710) gerne zur Verfügung. Anmeldungen bitte bis 8. März per Mail an: >M.Pradel@schloss-overhagen.de<. Interessierte Eltern können sich an Herrn Burghardt (Tel: 02941/17380) wenden.
teutolab-Mathematik Im Oktober startete das GSO mit dem von der Uni Bielefeld konzipierten Mitmach- und Experimentierlabor teutolab-Mathematik. Immer donnerstags schlüpfen Viertklässler der benachbarten Grundschulen, betreut von Schülerinnen des GSO und den Mathematiklehrern Rania Hassan und Rainer Schmidt, in die Rolle von „echten Wissenschaftlern“. Dabei sollen sie für die Vielseitigkeit und den Nutzen der Mathematik im Alltag begeistert werden. Unsere derzeitigen Betreuerinnen sind: Jasmin Bücker, Christina Flaßkamp, Rica Gerdesmeyer, Leonie Hagenkamp, Mareike Neugebauer, Eva Räcker, Rebecca Rose und Julia Weyrich (alle 10b). In der ersten Runde werden mit Spiegelbüchern geometrische Figuren erzeugt, mit Cäsars Methode Nachrichten ver- und entschlüsselt und verblüffende Rechentricks „entlarvt“. Im zweiten Durchgang werden dann die Wege von Kugeln am Galton-Brett verfolgt, Bauwerke mithilfe von Würfeln und einem Computerprogramm erstellt und die perspektivischen Ansichten gezeichnet und erneut Rechentricks aufgedeckt. Spaß mit Mathe – na bitte. Rainer Schmidt
Grundschüler erfinden den Legosteinestaubsauger! Seit Beginn des Schuljahres bietet die Roboter AG regelmäßig auch einen Schnuppernachmittag für Grundschüler der 4. Klassen an. Das Konzept sieht vor, dass zwei Schüler der AG mit einer Gruppe von acht bis zehn Grundschülern gemeinsam Lego-Roboter entwickeln und mit Hilfe eines Computers programmieren. Die Anzahl der Interessenten ist derart überwältigend, dass innerhalb der ersten Woche über 60 Anmeldungen vorlagen. Vor allem Mädchen interessieren sich für dieses Technikangebot. Fabian Flürenbrock und Tim Mollenhauer (Kl. 10) geben mit großem Engagement den Grundschülern einen Einblick in Aufbau und Funktionsweise der Roboter und konstruieren anschließend intelligente und anwendungsbezogene Lego-Roboter. Da folgt ein Roboter mit Hilfe eingebauter Lichtsensoren einer vorgegebenen schwarzen Spur; ein weiteres Mal verhält sich ein Roboter ähnlich wie ein Staubsauger und sammelt herumliegende Legosteine ein. Dabei macht es große Freude zu beobachten, mit welcher Neugierde, Spannung und mit welchem Spaß die Kinder diesen Schnuppernachmittag an unserer Schule erleben. Die AG hat zusätzliche Motivation (und auch eine Materialaufstockung) dank einer großzügigen Spende der Hueck-Stiftung in Lippstadt erhalten. Fünf weitere Lego-Roboter der neuesten Generation und ein zusätzliches Notebook ermöglichen nun sinnvolles Arbeiten mit einer größeren Zahl von Schülern. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Stiftung. Dirk Zacharias
Klassenfahrt 7b Nach den Herbstferien machten sich 26 Siebtklässler unserer Schule zusammen mit ihren Lehrern Nadia Latza und Rainer Schmidt auf den Weg in das idyllisch am Kahlen Asten gelegene Hochsauerlanddörfchen Neuastenberg. Mit dem Programm „Abenteuer Klassengemeinschaft“ wurde bei vielen Interaktions- und Vertrauensspielen die Klassengemeinschaft nachhaltig positiv beeinflusst. Dabei musste sich jeder Einzelne konstruktiv, integrierend und kooperativ in einen Leistungszusammenhang mit den anderen einbringen. Eine Halbtageswanderung zur St.-Georg-Sprungschanze, Sommerrodelbahn und Panorama-Erlebnisbrücke in Winterberg und das Erstellen einer Klassenfahrtzeitung rundeten das Programm ab. Rainer Schmidt
„Global denken – Lokal handeln“ Im November 2008 brachte der Erdkunde Leistungskurs der Jgst. 12 erfolgreich die von FairTrade ausgezeichneten Produkte den Kunden des Hit-Marktes in Lippstadt näher. Unter dem Motto „Global denken – Lokal handeln“ wollte der Leistungskurs auch andere davon überzeugen, dass man auch als Einzelner etwas gegen die schlechten Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Entwicklungsländern unternehmen kann. FairTrade kontrolliert den Handel von Produkten und vergibt ein Siegel, wenn sichergestellt ist, dass z.B. Kaffeebauern, die hart arbeiten, das Geld bekommen, welches ihnen zusteht. Bei der Nachbesprechung zog der Kurs ein rundum positives Fazit. Der Großteil der Kunden hatte ein offenes Ohr für die Handelsprobleme der Entwicklungsländer und versprach dem Kurs, demnächst auf ein solches Siegel zu achten. Für die Zukunft hofft der Erdkunde-LK, dass fair gehandelten Waren mehr Beachtung geschenkt wird und dass sie beim Einkauf berücksichtigt werden. Deshalb legen wir auch Ihnen ans Herz, bei Ihrem nächsten Einkauf einfach mal die Augen offen zu halten und nach fair gehandelten Produkten Ausschau zu halten. Pia Oostendorp/ Christopher Albert (Jgst. 12)
Overhagener Forum 2008 Fast übervoll waren die Räume unseres Schlosstheaters beim diesjährigen Overhagener Forum am 24. September. Eingeladen war der Vorsitzende der deutschen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung, Prof. Dr. Ludwig Siep von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Im Zentrum seines Vortrags stand neben grundsätzlichen Ethik-Fragen und der von Prof. Siep entwickelten „Konkreten Ethik“ auch das Klonen von Menschen. Ob das Klonen nun ethisch vertretbar sei oder nicht, darauf mochte selbst der anerkannte Experte der Uni in Münster im Laufe des Abends keine eindeutige Antwort geben. Vielmehr brachte er seinem interessierten Publikum Pro und Contra zu diesem sensiblen Thema näher. Soziale Fairness, der Verlust der natürlichen Verteilung (etwa von Eigenschaften und Begabungen) sowie der hohe Erwartungsdruck an geklonte Lebewesen sprächen eindeutig gegen das Klonen. Die Chance auf Heilung besonders schlimmer Krankheiten hingegen hielten viele Menschen für ein starkes Argument, zumindest die Stammzellenforschung zu legalisieren. (Vgl. „Patriot“ vom 26.9.08) Besonders erfreulich beim diesjährigen Forum: die anschließende rege Diskussion, in die sich gerade auch einige unserer Oberstufenschüler aktiv einbrachten, wurde noch für einen breiten Austausch an Informationen und Einschätzungen genutzt, sodass am Ende – trotz manch ungeklärter Frage – bei den meisten Gästen ein deutlich positives Fazit des Abends gezogen wurde.
Tag der Offenen Tür im November Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Tag der Offenen Tür, der die vielen Besucher beeindruckte und ihnen einen Einblick in „Leben und lernen am GSO“ gab. Sehr viele Schüler nahezu aller Jahrgangsstufen zeigten nicht nur wie sehr sie ich mit unserer Schule identifizieren, sondern auch mit welcher Begeisterung und Souveränität sie Ergebnisse aus dem Unterricht präsentieren können. Das Spektrum war wie immer breit gefächert und die Besucher konnten oftmals aktiv am Geschehen teilnehmen. Die Naturwissenschaften zeigten unter anderem Geheimtinten und Roboter; die Künstler druckten und ließen Instrumente ausprobieren; in der Mathematik wurde geknobelt und es wurden geometrische Körper gebastelt. Auch die Geographen zeigten, dass sie basteln können – hier musste es natürlich gleich die ganze Welt sein. Selbst unsere Jüngsten beteiligten sich schon an der Programmgestaltung und zeigten Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Abgerundet und ergänzt wurden diese Präsentationen durch zahlreiche Ausstellungen und durch das Angebot von Kaffee und Kuchen in der Cafeteria. Ich fand es beeindruckend, wie selbstverständlich es für die große Zahl der beteiligten Schüler war, den Samstagvormittag in der Schule zu verbringen. Habt vielen Dank für euer Engagement! Bedanken möchte ich mich aber auch bei den Eltern, die sich nicht scheuten, ihre Kinder zur Schule zu bringen und auch wieder abzuholen. Gaby Liedtke-Müller
Freestyle-Physics-Wettbewerb Vom 17. – 19. Juni 2008 fand an der Universität Duisburg-Essen der Schülerwettbewerb freestyle-physics statt, mit jährlich über 2000 Teilnehmern der größte Physik-Wettbewerb überhaupt. Auch eine Schülergruppe unserer Schule nahm an diesem Wettbewerb teil. 6 Schüler des Grundkurses Physik der Jahrgangsstufe 11 – Alexander Sievering, Patrick Frische, Marvin Knol, Michael Kerkhoff, Maximilian Schneidewind und Jörg Follmann – entschieden sich zusammen mit ihrem Fachlehrer Reiner Klör aus dem Spektrum der kreativ zu lösenden Aufgaben für den Bau eines Fahrzeugs, das seine Antriebsenergie allein aus dem Gegenwind gewinnt. Beim Finale sollte das Gegenwindfahrzeug eine Distanz von 1,50m gegen den Wind, der von zwei starken Ventilatoren erzeugt wird, zurücklegen. Bewertungskriterien waren allein die Fahrtzeit und die Originalität der Lösung. Nach zahlreichen Fehlversuchen und Konstruktionsänderungen gelang es den Schülern schließlich, ein Gegenwindfahrzeug zu bauen, das auf einer selbstangefertigten Teststrecke tatsächlich gegen den Wind fuhr. 154 Gruppen von Schulen aus ganz NRW und benachbarten Bundesländern präsentierten ihre Konstruktionen. Die Originalität mancher Fahrzeuge war bewundernswert. Das GSO-Fahrzeug bewältigte die Messstrecke problemlos in einer Fahrtzeit von 22,5s. Diese Zeit reichte zwar nicht aus, um einen der vorderen Plätze zu belegen, doch ergab sich mit dem 45. Platz eine respektable Platzierung im oberen Mittelfeld. Darüber hinaus konnten sich die Teilnehmer an einem attraktiven Rahmenprogramm erfreuen, das aus interessanten Laborführungen, physikalischen Vorträgen und einer Wissenschaftsshow der bekannten Science-Comedy-Gruppe Die Physikanten bestand.
The White Horse Theatre Am 9.Oktober schauten sich die Jahrgänge 6 und 7 die Uraufführung des englischsprachigen Theaterstücks „A Pinch of Salt“ auf der Schlossbühne an. Das Stück handelte von einem König, der seine drei Töchter darum bat, ihm zu sagen, wie sehr sie ihn lieben. Da eine Tochter sich aber nicht bei ihm einschmeicheln mochte, glaubte der König, dass sie ihn nicht liebte. Er verbannte sie, und so begann die spannende Geschichte, wie sie sich durchkämpfte und Arbeit fand. Das Stück endete damit, dass ein Prinz sich auf einem Ball in sie verliebte und sie anschließend suchte. Am Ende heirateten die beiden, und der König, der es schon lange bereut hatte, sie verbannt zu haben, bat seine Tochter um Vergebung. Obwohl man das Stück natürlich nicht wortwörtlich verstand, spielten die englischen Schauspieler so gut, dass es trotzdem schön anzusehen war und man dem Geschehen im Großen und Ganzen folgen konnte. Es war toll, dass im Stück das Publikum, also die Schüler, mit einbezogen wurden. So waren wir einmal die Ballgäste oder wir fanden Verkleidungen für die verbannte Prinzessin unter unseren Stühlen. Insgesamt war es ein schönes und spannendes Theaterstück mit einem Happy End. Stella Drebber (6a)
Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO Redaktion: B. Allgaier
|