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Elternbrief Nr.14/4. Jahrgang Aus dem Schloss geplaudert... Overhagen, den 16. Februar 1998
Wichtige Termine: 23.02.1998: Rosenmontag ist frei (beweglicher Ferientag) 25.03.1998: Elternsprechtag 28.03.-19.04.98: Osterferien 20.04.-29.04.98: Schüler des GSO in Reading/England 21.04.-26.04.98: Schüler des GSO in Uden/Niederlande 24.04.98: letzter Schultag unserer Jahrgangsstufe 13 13.05.98: Abitur im 4. Fach 22.05.98: beweglicher Ferientag 02.06.98: Pfingstferien 08.06.-19.06.98: Betriebspraktikum der Klassen 9 24.06.98: letzter Schultag!
Neues vom Schulträger: Seit Dezember 1997 hat der Schulverein des Gymnasiums Schloß Overhagen einen neuen Vorsitzenden: Herr Dr. Martin Gunga! Er hat damit die Nachfolge der langjährigen Vorsitzenden Frau Dr. Hovermann angetreten, die nun als Ehrenvorsitzende dem Vorstand des GSO weiterhin treu bleiben wird.
Auch an dieser Stelle ein herzlicher Dank für die jahrzehntelange Arbeit zum Wohle unseres Gymnasiums, Frau Doktor!
Herr Dr. Gunga, der nun in Zukunft wesentlich die Geschicke unserer Schule mitbestimmen wird, ist 46 Jahre alt und ehemaliger Schüler des GSO, das er 1970 mit dem Abitur verließ. Dem abgeschlossenen Studium der Evangelischen Theologie ließ er das Studium der Humanmedizin folgen. Nach seiner Promotion im Jahre 1983 arbeitet er seit 1988 an der Westl. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Lippstadt, zunächst als Oberarzt und nunmehr als stellvertr. Leitender Arzt der Klinik und Ärztlicher Leiter des Bereichs “Allg. Psychiatrie”. Herr Dr. Gunga wohnt in Benninghausen, er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.
Schulisches:
Die Klassen 7a und 7b haben im Geschichtsunterricht im Dezember und Januar im Rahmen des Sokrates - Programmes ein Projekt über die Stadtgründung Lippstadts durchgeführt. Im Vordergrund standen dabei der Prozeß der Stadtgründung durch den Edelherrn Bernhard II, die Planmäßigkeit der Stadtanlage und die Vorteile einer Stadtgründung an der Lippe für den Edelherren und die Stadtbewohner. Abgerundet wurde das Projekt durch eine Stadtexkursion, um die Ursprünge und die planmäßige Anlage der mittelalterlichen Stadt auch im heutigen Lippstadt zu entdecken. Außerdem konnten die Schüler bei einem Besuch des ‘Metzgeramtshauses’ mit Hilfe von Herrn Brülle ihre Forschungsergebnisse über die mittelalterlichen Zünfte in Lippstadt vertiefen.
“Von morgen bis mitternachts”, so lautet der Titel eines heute weithin vergessenen Theaterstückes des deutschen Expressionisten Georg Kaiser. Nicht vergessen, sondern mit großem theatralischen Aufwand auf die Bretter gebracht hat das Hamburger Thalia-Theater eben dieses Stück, das der Grundkurs Deutsch der Jahrgangsstufe 12 zusammen mit seinem Lehrer E. Bauer besuchte. - In dem Stück geht es um einen Bankbeamten, der aus seiner kleinbürgerlichen Enge ausbricht in die große Welt des Luxus und der Sensationen. - Nicht nur bis mitternachts, sondern darüber hinaus war der o.g. Grundkurs unterwegs, um in der Hansestadt seinerseits in die Welt des schönen Scheins einzutauchen. Pünktlich zur Mittagszeit fand man sich zunächst vor den Toren der Hamburger Universitätsmensa ein, aber die dort sich ausbreitenden Fischdüfte (es war Freitag!) ließen manche(n) schnell wieder umkehren. Hingegen war der Neubau der Kunsthalle Hamburg (Architekt O.M. Unger) einer Anzahl von Schülern eine genauere Besichtigung wert - die “ganz Schnellen” wußten bereits von der Außenansicht “alles”(!) und bevorzugten eine Innenstadtbesichtigung. Abends traf sich die komplette Gruppe im Theater und genoß die gelungene Vorstellung. Mitternacht erlebten alle in der überaus lauschigen Bahnhofswirtschaft, denn hier war es wenigstens warm, während man auf den Zug nach Lippstadt warten mußte, mit dem man dann um 5.00 Uhr in der Früh zum Frühstück am heimischen Tisch wieder eintraf.
‘Das ist ja wie im Kindergarten’ hört man zwar den einen oder anderen Kollegen des öfteren sagen, wenn man sich das Verhalten einiger Schüler ansieht (die Lehrer wollen wir hier doch geflissentlich ausklammern, Anmerkung der Redaktion!). In eine solche Einrichtung begab sich der LK Erziehungswissenschaften der Jahrgangsstufe 13 unter der Leitung von Frau Nuphaus, genauer in den Wiecher-Kindergarten in der Jucharzstraße. Hier versuchen die ErzieherInnen durch eine “offene” pädagogische Arbeit auf die veränderte Lebenswelt von Kindern heute zu reagieren. Durch die Auflösung fester Gruppenstrukturen und die Umgestaltung der Räumlichkeiten werden den Kindern mehr Möglichkeiten gegeben, Selbstachtung und Autonomie zu entwickeln. Offensichtlich sind die Kinder mit dem Angebot an Bewegung, Spielen, Bauen und Gestalten sehr zufrieden. Die SchülerInnen diskutierten ihre Beobachtungen mit der Leiterin und waren dabei besonders an Situationen des sozialen Lernens interessiert. Die Erfahrungen in dem Kindergarten werden nun zum Anlaß für eine unterrichtliche Auseinandersetzung mit der “Pädagogik der Achtung” von Janus Korzcak genommen.
Soziales:
Die katholische Religionsgruppe der Klasse 6a hat in der Vorweihnachtszeit im Rahmen des Religionsunterrichtes von ihrem Taschengeld 111,00 DM gespendet und wurde bei dieser Aktion von einigen Lehrern/-Innen finanziell unterstützt. - Eine schöne Geste unserer Schüler!!!
Sportliches:
Es ist mal wieder soweit! Bereits zum dritten Mal richtet das GSO ein Hallenfußballturnier für aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer aus. Am Samstag, den 21. Februar ab 10.30 Uhr startet das “GSO-Hallen-Masters” in der Turnhalle der Lippeschule. Wird das Eltern-, oder besser gesagt: das “Väterteam” ein drittes Mal den Pokal gewinnen? Oder setzt sich der älteste teilnehmende Abi-Jahrgang (Abi 1984) als Außenseiter durch? Haben die Lehrer dieses Mal eine Chance? Können die Mannschaften der Jahrgangsstufen 11 bis 13 zeigen, was sie im Sportunterricht gelernt haben? Eine Antwort auf all diese Fragen werden wir im Laufe des 21. Februars bekommen. Auch nicht-teilnehmende SchülerInnen, Eltern und Ehemalige sind als Zuschauer und Schlachtenbummler herzlich willkommen! Für eventuelle Rückfragen stehen Herr Pradel (02941/58291) und Herr Königs (02941/78710) gerne zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt (auf bewährte Weise) “Jupps Büdeken”.
Landessportfest der Schulen - Tischtennismeisterschaften Nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft (wie bereits berichtet) gewannen die ‘Tischtennismädchen’ unserer Schule - in der Aufstellung Simone Nübel, Andrea Langer, Ina Titze, Christin Langer, Regina Nottelmann, Katharina Wittrock und Julia Schomacher - auch die Regierungsbezirksmeisterschaft, die am 12.2.98 in Altena stattfand!!! - Mit zwei klaren Siegen über die Annette von Droste-Hülshoff Realschule Hagen (9:0) und das Gymnasium Bad Berleburg (5:0) qualifizierten sie sich somit für die Landesteilmeisterschaft, die voraussichtlich am 26.2.98 stattfinden wird und bei der sicherlich weitaus spielstärkere Gegner zu erwarten sind. Unseren herzlichen Glückwunsch zum bisherigen Erfolg und toi,toi,toi für die noch kommenden Spiele!!!
Kulturelles:
Unsere Schloßbühne entwickelt sich immer mehr zum Geheimtip. Deshalb soll an dieser Stelle darüber berichtet werden:
Schloßbühne Overhagen 1997/98 Die Presse meinte zum Gastspiel am 30. Jan.98 “Die Freude am Einfachen”, Volkslieder von Martin Brock, Erwitte, und dem Kölner Musikstudenten - Ensemble Harmonia Popoli Simplici: “Jedes Lied erhielt ein besonderes Stimmungskolorit, das den Inhalt der Geschichte hautnah spüren ließ.” SchülerInnen der Oberstufe meinten zur Schulaufführung am 10. Feb. 98 des Marionettentheaters Bille mit “Dr. Faust” vormittags: “Faszinierende Vortragskunst eines alten Schauspielergewerbes.”
Die nächsten Gastspiele: Noch einmal die Billes mit ihrem “Dr. Faust” am 19.2.98 um 20 Uhr. Unser Ehemaliger Beri Vranesic im Einmannstück von Beckett “Das letzte Band” am 27. Feb. 98 um 20 Uhr. Und ganz besonders vormerken: Jörn Pfennig - Lyrik und Jazz -J.U.S.T. (=Jazz Und Starke Texte) L.U.S.T. (=Lyrik Und SatteTöne) am 4. März 98 um 20 Uhr. Kartenvorverkauf in der Kulturinformation am Markt, Lange Str. 14, Lippstadt, Tel: 02941-58511
__________________________ Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO Redaktion: G. Liedtke-Müller
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