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Elternbrief Nr.16/4. Jahrgang Aus dem Schloss geplaudert... Overhagen, den 01. September 1998
Zum Anfang des neuen Schuljahres Eindrücke Das neue Schuljahr beginnt. Turbulenzen im Büro. Frau Risse ist krank. Frau Oldenkott unterbricht ihren gerade begonnenen Ruhestand für eine Woche, kehrt in den Unruhestand zurück und hilft. Kein “Wir wollen es langsam angehen.” Viel Betriebsamkeit und Hektik. Hatten wir nicht in der letzten Woche noch Sommerferien? Das neue Schuljahr beginnt. 61 neue Fünftklässler erobern ihre Schule. 28 neue Oberstufenschüler und Oberstufenschülerinnen lernen die Feinheiten des Kurssystems kennen und (?) schätzen. Allmählich finden sie sich in ihren komplizierten Stundenplänen zurecht. Das neue Schuljahr beginnt. Besorgte Eltern rufen an. Wo bleibt der Bus? Einzelne Busse fahren noch nicht, wie es laut Plan vorgesehen ist, aber sie fahren. Nächste Woche wird alles besser! ... Das neue Schuljahr beginnt. Der Organismus mit Namen Gymnasium Schloß Overhagen knirscht und stöhnt, aber er bewegt sich. Die Schule ist aus ihrem Ferienschlaf erwacht. Das Schuljahr 1998/99 hat begonnen. Ich wünsche uns allen eine gute Zeit!
E. Wippermann (Shulleiter)
Wichtige Termine: 1.9. - 7.9.1998: ‘Brief on Tour’ in der Pausenhalle 7.9. - 12.9.1998: Besuch aus Uden 8.9.1998: Vortrag von Prof. Dr. Hurrelmann 7.9. - 17.9.1998: Sokrates Ausstellung 21.9. - 26.9.1998: Wanderwoche 3.10. - 18.10.1998: Herbstferien 11.11.1998: Elternsprechtag 23.12.1998 - 6.1.1999: Weihnachtsferien 7.1. und 8.1.1999: bewegliche Ferientage 29.1.1999: Halbjahreszeugnisse 15.2. und 14.5.1999: weitere bewegliche Ferientage
Hurra - die Neuen sind da! Am 2. Schultag eroberten die neuen Sextaner das GSO. Mit Hilfe eines Lageplans und verschiedener Rätsel mussten die wichtigsten Räume erkundet und die VIPs der Schule befragt werden. Voller Eifer wurden zwischendurch auch noch unter Anleitung der Klassenlehrer Frau Morfeld und Herrn Schmidt Buttons mit den Namen der Schüler gestaltet, um das gegenseitige Lernen der Namen zu erleichtern. Kennenlernspiele rundeten diesen ersten Schultag an ihrer neuen Schule ab.
Ausstellungen: Vom 7.9.1998 bis zum 17.9.1998 ist in der Volksbank in Lippstadt (Kahlenstrasse) die Sokratesausstellung des GSO und der Partnerschulen aus Uden und Lund zum Thema ‘Portraits in Europa’ zu sehen. Am 10.9.1998 ist die offizielle Eröffnung mit dem stellvertretenden Bürgermeister F. Klocke.
‘Brief on Tour‘ unterwegs an deutschen Schulen Die Ausstellung ‘Brief on Tour’ kommt in unsere Pausenhalle (vom 1.9. bis zum 7.9.98). Sie umfasst bis zu 40 Meter Raritäten, Kuriositäten, aber auch Nachdenkliches zum Thema Brief. Themen sind: die Kulturgeschichte des Briefes, Leserbriefe, Briefe in Herzensangelegenheiten, Kunstbriefe, Briefbewerbungen und Briefe aus dem Exil.
Tarifänderung bei der Schuljahreskarte für Busfahrten: Bei der Benutzung der Jahreskarte für den Schulbus hat es mit Beginn des neuen Schuljahres einige wichtige Änderungen gegeben. Demnach wird sich die Geltung der neuen Schuljahreskarte künftig in räumlicher Hinsicht auf den Weg von der Haltestelle am Wohnort zur Haltestelle an der Schule beschränken. Ferner wird auch folgende zeitliche Einschränkung vorgenommen: Die Karten sind nicht mehr an Sonn- und Feiertagen gültig; an Schultagen endet die Geltungsdauer um 18.00 Uhr (samstags um 15.00 Uhr), d.h., dass die Fahrt zu diesem Zeitpunkt angetreten sein muss. Sollten schulische Belange eine Nutzung der Busse nach 18.00 Uhr (bzw. 15.00 Uhr) bedingen oder aber das Befahren eines anderen Linienwegs erfordern, so müssen die Schüler und Schülerinnen dieses durch einen geeigneten Nachweis (z.B. Bescheinigung des Schulträgers, Stundenplan, Einladung der Veranstaltung usw.) dokumentieren können. Ein Formular hält das Schulbüro bereit. Um den SchülerInnen auch nach Schulschluss ein Höchstmaß an Mobilität zu ermöglichen, können ab sofort die sogenannten Jugendfreizeitkarten zum Preis von 25 DM (gültig auch an Sonn- und Feiertagen und in den Ferien mit Ausnahme der Sommerferien) bei der RLG Lippstadt erworben werden, die den Geltungsbereich der Buskarte für das gesamte Netz der RLG ohne Einschränkung erweitern.
Arbeitsgemeinschaften am GSO im 1. Halbjahr: Fußball Klassen 5-8: Herr Königs, Mittwochs 14.15-15.45 Uhr Kanu: Frau Brülle/Herr Hüsgen, Mittwochs 14.30-16.30 Uhr Volleyball: Herr Pradel, Freitags 13.15-14.10 Uhr Internet (Pflege der Homepage): Herr Pradel, Dienstags 13.15-14-45 Uhr Einführung in die Arbeit am PC: Frau Liedtke-Müller, Montags (14-tägig) 13.30-15.15 Uhr Niederländisch: Herr Hüsgen, Montags 8.u.9. Stunde Mofakurs: Frau Köster, Donnerstags 13.30-15.00 Uhr Theater: Herr Sellmann, Montags 14.15-16.00 Uhr Angeln: Herr Ruess, Samstags 9-00-10.00 Uhr Uden: Herr Margott, nach Absprache Photo-AG: Herr Hemsing, Freitags 13.30-15.15 Uhr Schloßbühne: Herr Goy, je nach Veranstaltungskalender
Zunehmende Gewalt bei Kindern und Jugendlichen? Entstehung - Hintergründe - pädagogische Antworten Dienstag, den 8. September 1998 um 19.00 Uhr in der Pausenhalle des Gymnasiums Schloß Overhagen Es spricht zu diesem Thema: Professor Dr. Hurrelmann (Universität Bielefeld)
Am Dienstag, den 8.9.1998 findet am GSO ein Vortrag von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann statt. Hier nun eine Kurzbiographie zur näheren Information: Klaus Hurrelmann ist Professor an der neu gegründeten Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Er amtiert seit der Gründung 1994 als Dekan und ist zugleich Direktor des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik. Seine Tätigkeitsfelder in Lehre und Forschung umfassen Bildungs-, Familien-, Jugend- und Gesundheitsforschung. Im Auftag verschiedener Bundes- und Landesministerien leitet er mehrere Forschungsprojekte in diesen Bereichen. Er war von 1986 bis 1997 Leiter des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Sonderforschungsbereiches “Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter”. Er ist Mitglied des “Nationalen Drogenrates” des Bundesgesundheitsministeriums. Klaus Hurrelmann hat zahlreiche Bücher und Forschungsberichte publiziert und herausgegeben, zuletzt mit Kollegen die Neuauflage des “Handbuches der Sozialisationsforschung” sowie bei den englischsprachigen Publikationen das “International Handbook of Adolescence” und das “International Handbook of Public Health”. Klaus Hurrelmann wurde 1944 in Gdingen geboren. Er studierte Soziologie, Psychologie und Pädagogik an den Universitäten Freiburg, Berkeley und Münster und promovierte im Bereich der Sozialisationsforschung. 1975 habilitierte er sich und übernahm eine Professur für Sozialforschung an der Universität Essen. Seit 1980 ist er als Professor an der Universität Bielefeld tätig. Bis 1993 gehörte er dort der pädagogischen Fakultät an. 1990 hatte er eine Gastprofessur für Soziologie an der New Yorker Universität. Klaus Hurrelmann ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Die Anmerkung zum Schluss:
Anna von Stieglitz aus der Jahrgangsstufe 11, zur Zeit für ein halbes Jahr in den USA, nimmt weiterhin am Unterricht teil - wenn auch per e-mail. Sie bekommt Texte und Aufgaben von ihrem Lateinlehrer Herrn Brülle zugeschickt und sendet ihre “Hausaufgaben” auf gleichem Wege zurück. Grund: Sie muss nach ihrer Rückkehr die Latinum-Prüfung noch ablegen!
___________________________ Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO Redaktion: G. Liedtke-Müller
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