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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

Elternbrief Nr.25/6. Jahrgang
Aus dem Schloss geplaudert...
Overhagen, den 25. Oktober 2000

Wichtige Termine:
14.11.2000: Elternsprechtag
05.12.2000: Informationsabend für die Klassen 4 der Grundschule und Klassen 10 der
                      Haupt- u. Realschulen
09.12.2000: Weihnachtsmusik
22.12.2000-06.01.2001: Weihnachtsferien
15.01. -19.01.2001: Woche des offenen Unterrichts
26.01.2001: Zeugnisausgabe
19.02. -22.02.2001: Besinnungstage in Olpe (Klassen 10a und 10b)
26.02.2001: Beweglicher Ferientag (Rosenmontag)
01.04. -06.04.2001: Gegenbesuch in Schweden
09.04. -21.04.2001: Osterferien
25.4.2001: Informationsabend zum Betriebspraktikum und den Differenzierungsfächern in
                    den Jahrgangsstufen 9 & 10 (für Klassen 8a/8b)
27.04.2001: Elternsprechtag (NEUER TERMIN!)
30.04.2001: Beweglicher Ferientag
25.05.2001: Beweglicher Ferientag
11.06. -30.06.2001: Betriebspraktikum der Klassen 9a und 9b
05.07. -18.08.2001: Sommerferien

Bewegliche Ferientage 2001/2002:
Freitag, 02.11.2001
Montag, 11.02.2002
Freitag, 10.05.2002
Freitag, 31.05.2002

Elternsprechtage 2001/2002:
Mittwoch, 14.11.2001
Dienstag, 23.04.2002

Rückblick:

Schlossgartenfest
Gefreut haben sich als Gäste des Schlossgartenfestes, besonders freuen konnte sich aber Manuel Falkenstein aus Herringhausen, dessen Ballon von den über 1000 Luftballons, die in die Luft gestiegen waren, am weitesten flog (bis nach Schiffdorf in der Nähe von Bremerhaven). Er darf sich nun über eine Fahrt im echten Heißluftballon freuen. Platz 2 belegte Heinz Drees, er darf an einem Wochenende kostenlos eine von einem Autohaus zur Verfügung gestellte Limousine fahren. Auf Platz 3 landete Lisa Kückelheims Ballon. Sie gewann eine vom GSO gestiftete Freifahrt zum Nikolaus nach Uden, der dort übrigens schon am 25. November eintrifft. Die geplante Fahrt dorthin erfreut sich einer so großen Nachfrage, dass ein zweiter Bus gechartert werden musste.

Schulprogramm
Die Schulen in NRW sind aufgefordert, bis Ende 2000 ein Schulprogramm zu entwerfen, in welchem sie die Schwerpunkte ihrer Arbeit festlegen und sich ein Profil geben. Wir am GSO haben vor einigen Jahren damit begonnen, die Ziele und Wege unserer pädagogischen Arbeit zu beschreiben. Nun gilt es, diese allgemeinen Aussagen mit konkreten Inhalten und Projekten zu füllen.
Nach ausführlichen Beratungen in den Fachkonferenzen hat an den zwei Tagen vor den Herbstferien das gesamte Kollegium unter Beteiligung von Frau Wittchen als Vertreterin der Elternschaft getagt und dabei Ideen entwickelt, wie unsere Schule in Zukunft ihren Bildungsauftrag wahrnehmen will. Ein vorläufiger Entwurf für unser eigenes Schulprogramm wird somit bis Ende des Jahres erstellt sein und der Schulkonferenz zur Beratung vorliegen. Die Arbeit mit diesem Programm wird dann in der Zukunft zeigen müssen, wo Modifizierungen notwendig sind. Diese kritische Hinterfragung unserer Festlegungen wird ein ständiger Prozess sein müssen, der Lehrer, Eltern und Schüler in einem fruchtbaren Dialog zusammen arbeiten lässt.

Die neuen Technologien haben zu Änderungen in der Verwaltung des GSO geführt.

Die neue E-Mail Adresse der Schule lautet:
post@schloss-overhagen.de

Die Homepage finden Sie jetzt unter:
www.schloss-overhagen.de

Sokrates-Projekt
Im Oktober waren Herr Brülle und Herr Hüsgen in der polnischen Stadt Lebork, in der Nähe von Danzig zu Besuch. Dort wurden auf einer Tagung gemeinsam die Weichen für ein internationales Schulprojekt gestellt. Zu Gast in Polen waren deshalb Vertreter der schwedischen Partnerschule des GSO, der Järnåkraskola in Lund und des Gymnasiums L. Pilka in Pilsen / Tschechien. Der Vierte im Bunde ist das ASLO Liceum in Lebork. In intensiven Debatten, in denen teilweise Englisch, Russisch und Deutsch als Verständigungssprachen dienten, wurde schließlich eine konkrete Projektidee geboren: Meine Stadt, meine Region und ihr Beitrag für Europa. Dieses Projekt soll den Schülern in den Partnerstädten die eigene Heimat als interessantes touristisches Ziel vorstellen.
Beeindruckt waren Herr Brülle und Herr Hüsgen nicht nur von der Stadt Lebork und dem Engagement der polnischen und tschechischen Kollegen für Europa und eine internationale Zusammenarbeit, sondern ganz besonders auch von den polnischen Schülern, die in ihrem Englisch- und Deutschunterricht sowie in der auf Englisch geführten Diskussion am Nachmittag durch ihre fremdsprachliche Kompetenz überzeugten.

Die Wanderwoche vom 11.-15. 09.2000
Die Klassen
5a und 5b haben an zwei Tagen in der Wanderwoche außerhalb der Schule gelernt: Einen Tag haben sie in Lüdenscheid, in der "Phänomenta" verbracht. In den Räumen der Phänomenta wird Physik erfahrbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren spielerisch Grundlegendes aus den Bereichen Licht und Elektrizität, Schall und Schwingung, Kraft und Bewegung. Da physikalische Phänomene hier im wahrsten Sinne des Wortes greif- und tastbar gemacht werden, war bei vielen SchülerInnen die Begeisterung entsprechend groß. Am zweiten Tag haben die SchülerInnen das (erweiterte und aktualisierte) Stadtspiel in Lippstadt gemacht, damit sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen lernen. Dieses Stadtspiel wurde dann im Rahmen des Erdkundeunterrichts nochmals thematisiert.
Die Klassen 6a und 6b fuhren am Montag nach Hannover - Herrenhausen zum Regenwaldhaus, das im Rahmen der EXPO entstanden ist. - Ein Flugsimulator brachte die Gruppen direkt ins Regenwaldlabor des virtuellen Professors Frank. Ein Decoder, den der Professor erfunden haben soll, übersetzte die Tierstimmen in menschliche Stimmen und man konnte viel über die Tier- und Pflanzenwelt des Regenwaldes erfahren. Anschließend ging man nur über die Straße und war im "Großen Garten", einer der bedeutendsten barocken Gartenanlagen in Europa. Am Dienstag fuhren die Klassen 5a, 6a und 6b zur Phänomenta in Lüdenscheid.
Die Klasse 7a brach mit Frau Morfeld und Herrn Mühlfeld am Donnerstag am frühen Morgen zu einer Wanderung durch Feld und Flur Richtung Lippstadt auf und beendete den Vormittag mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schule. Zur Erholung wurde dann am Freitag die Phänomenta in Lüdenscheid besucht. In der Heinrichshöhle bei Hemer konnten die Kinder anschließend - mit Taschenlampe und Helm ausgerüstet – erfahren, wie und aus welchen Gründen man Höhlen erforscht.
Die Klasse 7b besuchte mit Herrn Schmidt am Montag die Phänomenta in Lüdenscheid und die Heinrichhöhle bei Hemer. Am Mittwoch führte bei herrlichem Wetter eine Fahrradtour nach Soest. Bei einem Stadtspiel konnten alle Teilnehmer die Kreisstadt näher kennen lernen. Auch hier hatten alle viel Spaß. Ein besonderer Dank gilt Frau Rogozinski und Frau Lengacher, die tatkräftig die Vorbereitung und Durchführung dieser Tour unterstützt haben. Am Freitag konnten die Schüler und Schülerinnen dann im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn die Entwicklung von Schrifttafeln, über historische Schreib- und Rechenmaschinen bis hin zu den ersten Computern verfolgen. Ein Internet-Schnupperkurs rundete den Vormittag ab.
Die Klasse 9a bereitete sich mit dem Thema “Berufsbilder” im Deutschunterricht auf das Betriebspraktikum vor, das am Ende des Schuljahres ansteht. Die SchülerInnen haben in Zweiergruppen Berufstätige bei der Arbeit beobachtet, mit ihnen Interviews geführt und sich nach den speziellen Aufgaben dieses Berufes erkundigt. Das Spektrum reichte vom Busfahrer bei der RLG über die Sozialarbeiterin bei der INI, die Altenpflegerin oder Erzieherin in sozialen Einrichtungen Lippstadts bis zur Arzthelferin. Die Ergebnisse wurden in Mappen dokumentiert.
Als Ziel für ihre fünftägige Abschlussfahrt in der Sek I hatte die Klasse 10a Berlin gewählt. Mit Herrn Schulte und Frau Wichert als Begleitpersonen machten die 24 Schüler auf der Hinfahrt zunächst im Potsdam Zwischenstation, um bereits hier auf historischen Spuren vom Neuen Palais durch den Park zum Schloss Sanssouci, dann am Grab des Alten Fritz vorbei ins Holländische Viertel zu wandeln. Am späten Nachmittag ging es mit dem Bus weiter zum Jugendgästehaus am Wannsee, wo man für vier Nächte eine ansprechende Unterkunft fand und auch sonst gut verpflegt wurde. Für die nächsten Tage stand ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm an. Es begann mit einer vierstündigen Schiffsrundfahrt über Landwehrkanal und Spree, die unter sachkundiger Führung zahlreiche Einblicke in die Historie Berlins bot. Im Museum am Checkpoint Charlie konnte man sich in beeindruckender Weise darüber informieren, mit welch waghalsigen Unternehmungen die Menschen dem Unrechtsregime der DDR zu entkommen versuchten. Ferner gingen die Schüler in das Technik- und das Pergamon-Museum. Natürlich durfte auch ein Besuch des Reichstags mit Teilnahme an einer Bundestagsdebatte nicht fehlen. Anschließend traf man sich hier mit dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Eike Hovermann und diskutierte über aktuelle politische Themen. Ergreifend war auch die Ausstellung im ‚Haus der Wannseekonferenz‘, wo die grausame Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten in Wort und Bild umfangreich dokumentiert ist. An zwei Abenden standen Theater- und Kabarettaufführungen auf dem Programm. Alle waren der Meinung, dass Berlin eine Reise wert war.
Die Klasse 10b fuhr mit Frau Kramer und Herrn Gesterkamp nach Priem an den Chiemsee. München, Dachau, das Deutsche Museum sowie das Olympia Gelände und Herrenchiemsee standen unter anderem auf dem Programm. Auch diese Fahrt verlief zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten.
Mitten ins Herz der Toskana fuhr die Jahrgangsstufe 13 mit ihren Jahrgangsstufenleitern Frau Nuphaus und Herr Pradel vom 8. – 16. 09. Nach der langen Busfahrt konnten sich die Schüler schließlich 30 km von Florenz entfernt in ihren Bungalows bei Spaghetti Bolognese und Aqua minerale e Vino erholen. An den folgenden Tagen besuchten sie Pisa, Lucca, Siena, San Gimignano und natürlich die toskanische Metropole Florenz. Hier besuchte man bei einem ersten gemeinsamen Rundgang von Santa Croce aus u.a. die Grabstätten von Bruni, Dante, Galilei und Michelangelo, sah das älteste Waisenhaus Europas, das Spedale degli innocente und natürlich den Dom. Bei einem weiteren Besuch der Stadt bestaunten die Schüler die Gemälde der Uffizien und konnten wahlweise im naturhistorischen Museum in die "Körperwelten" des 18. Jahrhunderts (anatomische Modelle aus Wachs) eintauchen oder dem Prunk der Medici in deren Hauskirche, San Lorenzo, nachspüren.
Neben der Besichtigung der architektonisch-künstlerischen und historischen Sehenswürdigkeiten galt es aber auch in der brütenden Septembersonne durch die toskanische Landschaft an Weinbergen vorbei durch Pinien- und Kiefernwälder zu wandern. Wer wollte, der konnte sich auf einem dörflichen Wochenmarkt mit den regionalen Produkten vertraut machen. Ein Genuss war für viele sicherlich die Besichtigung eines alten Weingutes mit anschließender Weinprobe.
Vorbereitet wurde die Fahrt u. a. an zwei Projekttagen vor den Sommerferien. Jedem Schüler stand somit zu allen Programmpunkten eine Fülle von Informationen zur Verfügung. Mit einer letzten Rast am Vierwaldstättersee bei Sonnenuntergang war die schöne Fahrt dann auch schon fast zu Ende.

Einige SchülerInnen der Klassen 9 hatten zudem noch Besuch aus Schweden, da vom 23. bis 29.9 Jugendliche aus der Järnåkraskolan zu Gast waren, mit denen man Münster und die EXPO besuchte.

Schulkonferenz
Auf der Schulkonferenz machte die SV u.a. den Vorschlag, für die Schule einen Kaffeeautomaten zu mieten und an einigen Nachmittagen im Computerraum ein Internetcafé anzubieten. Um diese Vorschläge auch realisieren zu können, hatten sich die Schülervertreter detailliert Gedanken gemacht und brachten ihre Vorstellungen ein, so dass sie hoffentlich bald in die Tat umgesetzt werden können.
An dieser Stelle seien auch die neu gewählten Vertreter kurz benannt: Schülersprecherin in diesem Schuljahr ist Charlotte von Stieglitz (10a), SV-Lehrer sind Frau Latza und Herr Pradel; Schulpflegschaftsvorsitzender ist Herr Alexander Tourneur.

Schlossgeister entwichen!
Nachdem die Schlossgeister der 6a mit ihrem Obergeist Herrn Mühlfeld den Physikraum in einen Schmink- und Umkleideraum verwandelt hatten, fuhren sie mit einem Sonderbus zum Startpunkt des Herbstwochenumzugs. Dort wartete der führende Geist in rot ...Herr Harlinghausen mit dem Entenschloss hinter seinem Trecker. Nach einer “kurzen” Wartezeit ( 2h ) ging es dann los. Die Geister hatten sehr viel Spaß dabei die Zuschauer zu “erschrecken”. Nachdem die Gruppe die Strecke (Cappelstraße, Blumenstraße, Lange Straße) bis zur Hauptpost mit viel Lachen und Freude zurückgelegt hatte, verschwand der größte Teil der Gespenster blitzartig auf der Kirmes. Der kleine Rest fuhr dann mit dem Sonderbus, der übrigens die ganze Zeit von starken Männern gezogen worden war, zurück nach Overhagen.

Ausblick:

Wunderbar läuft der Vorverkauf für das Kabarett der Daktiker, so dass noch ein zusätzlicher Termin am Dienstag, den 21.11 angesetzt wurde. Restkarten für “Wunderbar Dr. Bass” am 22., 23. und 24. 11 gibt es möglicherweise noch im Sekretariat des GSO.

Am Samstag, dem 11.11.00, gastiert eine griechisch-deutsche Amateurtheatergruppe auf der Schlossbühne Overhagen. Um 20 Uhr wird unter dem Titel Odysseus’ Schwestern” ein zweisprachiges Theaterstück aufgeführt, das im Rahmen der Veranstaltungen “In der Fremde alt werden” von der Stadt Lippstadt und der Griechenberatung Lippstadts organisiert wurde. Karten gibt es in der Vorverkaufsstelle im Rathaus am Markt.

SICHERHEIT sollte immer groß geschrieben werden! Die dunkle Jahreszeit steht bevor und eine funktionierende Fahrradbeleuchtung ist wichtig!

Bitte überprüfen Sie die Fahrräder Ihrer Kinder auf ihre Verkehrssicherheit hin!

Verantwortlich für den Inhalt:
Die Schulleitung des GSO
Redaktion: G. Liedtke-Müller

 

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