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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

Elternbrief Nr. 35 / 10. Jahrgang
Aus dem Schloss geplaudert...
Overhagen, den 12. Januar 2004

 

Termine am GSO
Informationen
Lesewettbewerb der 6. Klassen:
Erfahrungsaustausch
Schule damals und heute
Englandaustausch
Klasse 10b auf Kaperfahrt
Berlin-Fahrt der 10a
Studienfahrt der Jgst. 12 nach Rom
Lippstädter Adventskalender
Tischtennis-Kreismeisterschaft der Schulen
Exkursion zum Westf. Zentrum für Forensische Psychiatrie in Eickelborn
Exkursion des Physik-GK zum Hella-Lichtkanal
3. Platz beim Heatwave-Contest
Verein der Freunde
Eltern-Engagement
 

Termine am GSO:

01.02.2004
02.02.2004

03.02.2004


13.02.2004
16.02.2004
17.02.2004

23.02.2004
13.03.2004
03.04.2004
23.04.2004
04.05.2004
12.05.2004
21.05.2004
01.06.2004
11.06.2004
19.06.2004

Fahrt nach Weimar des LK Deutsch 13 (bis 03.02.04)
19.00h: Jahreshauptversammlung des "Vereins der Freunde" (Gasthof Scheer)
20.00h:  Overhagener Forum:  Prof. Dr. Franz-Werner Kersting: NS-„Euthanasie“ und bundesrepublikanische Friedenskultur – Das Beispiel Westfalen
Zeugnisausgabe / Ende des Halbjahres (nach der 3. Std. unterrichtsfrei)
Methodentraining für die Jgst. 11 (auch am 17.02.04)
englischsprachige Aufführungen des "White Horse Theatre" für Klassen der Sek. I
1. bewegl. Ferientag (Rosenmontag)
GSO – Hallenmasters, das Fußballturnier aller GSOler
Osterferien (bis einschl. 17.04.04)
Letzter Unterrichtstag der Jgst. 13
Eltern- und Schülersprechtag
Abiturprüfungen im 4. Fach (unterrichtsfrei)
2. bewegl. Ferientag
3. bewegl. Ferientag
4. bewegl. Ferientag
Verabschiedung der Abiturientia 2004


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Informationen
Die Schulkonferenz hat in ihrer letzten Sitzung am 5. Nov. 2003 das neue Schulprogramm verabschiedet. Nach Jahren intensiver Arbeit von Lehrer-, Eltern- und (anfangs) auch Schülervertretern bildet das Programm nun die Grundlage unserer wissenschaftlichen und erzieherischen Arbeit. Interessenten können ein Exemplar im Sekretariat erhalten.
Am 8. Dezember überprüfte die Polizei – wie jedes Jahr – die Sicherheit der Fahrräder unserer Schüler. Wegen der dunklen Jahreszeit und der damit verbundenen besonderen Gefährdung lag das Hauptaugenmerk der Beamten auf der Beleuchtung. Schulleiter W. Brülle freute sich, dass die Zahl der zu beanstandenden Räder relativ gering war. Von etwa 100 überprüften Fahrrädern entsprachen nur 13 nicht den Sicherheitsvorschriften. Auffällig dabei war, dass 10 von diesen 13 Schülern aus den Jgst. 10-12 kommen.
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Lesewettbewerb der 6. Klassen:
Spannendes Finale
lesewett
Ganz knapp ging es bei der Entscheidung um den 1. und den 2. Platz beim Vorlesewettbewerb der Klassen 6a und 6b im Dezember zu. Sechs Schülerinnen und Schüler lasen auf der Schlossbühne ihren Mitschülern und der Jury Ausschnitte aus ihren Lieblingsbüchern vor. Sie waren mit großer Begeisterung bei der Sache und ernteten viel Applaus für ihre Vortrags- leistungen. Am Ende konnte es aber nur einen ersten Platz geben. Lisa Broermann aus der Klasse 6a setzte sich knapp vor ihrem Klassen- kameraden Martin Wilmer durch. Sie wird unsere Schule nun auf Kreisebene vertreten. Bei der Entscheidung um den dritten Platz wurde es dann wieder spannend. Am Ende erreichten Sofia Specovius (Kl. 6b) und Sina Overhage (Kl. 6a) die gleiche Punktzahl und teilten sich den dritten Platz. Schulleiter Wolfgang Brülle freute sich, den Siegern Urkunden und Büchergut- scheine überreichen zu können.

(Von lks. nach re.: M. Wilmer, Deutschlehrer R. Wagner, S. Overhage, L. Broermann, Deutschlehrerin D. Höppner, S. Specovius)
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Erfahrungsaustausch
Ihre Erfahrungen, die die Schüler des Differenzierungskurses „Informatik und Mathematik“ der 10. Klassen im vergangenen Schuljahr im Praktikum gemacht hatten, präsentierten sie ihren jüngeren Mitschülern, die diesen Einblick in die Welt der Arbeit zum Ende des Schuljahres noch vor sich haben. Dazu luden sie Anfang Dezember die gesamte Jahrgangsstufe 9 zu einer PowerPoint-Präsentation ins Schlosstheater ein. Praktika in einer Tierarztpraxis, in einer Apotheke, im Fahrradstudio oder im Architektur- und Rechtsanwaltsbüro wurden ebenso vorgestellt wie Praktika in Krankenhäusern, der Polizeiwache oder Banken. Nach jeder einzelnen Vorstellung hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 die Möglichkeit, Fragen zum jeweiligen Praktikumsbetrieb zu stellen, die lebhaft genutzt wurde.
Bleibt zu hoffen, dass dieser Erfahrungsaustausch zu einer bewussteren Entscheidung für einen zukünftigen Praktikumsplatz führen wird.
(Karl-Josef Thiemeyer)
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Schule damals und heute
Am Dienstag, den 2. Dezember 2003 machte sich der Pädagogik Diff- Kurs der Jahrgangsstufe 10 auf nach Dortmund, um unter dem Thema „Schule damals und heute“ das Schulmuseum Dortmund zu besichtigen.
Wir durchliefen sowohl die pädagogische Entwicklung der Schule des 19. Jahrhunderts als auch die Veränderungen des Unterrichtsmaterials und des Schulmobiliars. Der Höhepunkt des Vormittags war allerdings eine ungefähr halbstündige Unterrichtseinheit, wie sie vor 100 Jahre hätte durchgeführt werden können. Dabei wurden sowohl „Fleißkärtchen“ für besonders gute Leistung vergeben als auch einige Schüler mit „in der Ecke stehen“ bestraft. Im nachfolgenden Gespräch stellten wir fest, dass damals, auf Grund der Strenge und der Macht der Lehrer, die Schüler ihnen mit höchstem Respekt entgegen traten. Der Bezug der Schule zum Militär früher war unübersehbar. So wurden die Kinder auf Gleichheit und Zurückhaltung gedrillt. Auch eine gerade Haltung, saubere Hände und zusammengebundene Haare der Mädchen waren ständige Pflichten, die kein Schüler zu missachten wagte. Beeidruckend war auch für uns, dass eine Klasse damals mindestens 70 Schüler verschiedener Alterstufen umfasste. Dieser Klassenstruktur entstammt der Ausdruck „sitzen bleiben“, denn die Schüler saßen von jung nach alt, von vorne nach hinten geordnet und jedes Jahr rückte man eine Reihe weiter nach hinten. Hatte man das Schuljahr allerdings nicht geschafft, blieb man in seiner Reihe sitzen.
Der Besuch im Schulmuseum war ein aufschlussreicher, lehrreicher, aber auch ganz lustiger Vormittag.
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Englandaustausch
In der Woche vor den Herbstferien sind 38 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 und 9 mit Frau Allgaier und Herrn Hemsing für acht Tage nach Reading in Großbritannien gefahren, wo wir unsere Austauschpartner der Maiden Erlegh School besucht haben. Sie waren im Mai unsere Gäste in Overhagen gewesen. Einige der Overhagener Schüler hatten unseren Gegenbesuch nicht abwarten können und hatten ihre englischen Partner auf eigene Faust schon in den Sommerferien besucht.
In Reading konnten unsere Schüler Eindrücke vom englischen Schulalltag gewinnen (Schuluniformen und „dress codes“, morgendliche Versammlung aller Schüler in der Aula) und an einem Vormittag am Unterricht teilnehmen. Viele unserer Schüler waren von den Unterschieden zum GSO beeindruckt und überrascht.
Auf Ausflügen nach Oxford, Salisbury und natürlich nach London konnten die Overhagener Impressionen von der Insel sammeln. Wichtiger waren aber wohl die Bekanntschaften und Freundschaften, die während unseres Englandaufenthaltes geknüpft bzw. vertieft wurden. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, eine Woche lang in einer Gastfamilie gelebt zu haben, wo manches unbekannt und ungewohnt erschien.
Nach einer langen Nachtfahrt kamen wir rechtzeitig zu den Herbstferien wieder zu Hause an. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Frau Allgaier, die den Austausch begleitet hat, obwohl sie zur Zeit im Sabbatjahr ist.
(Christoph Hemsing)
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Klasse 10b auf Kaperfahrt
Die Klasse 10b machte vor den Herbstferien einen Segeltörn in niederländischen Gewässern. Bei stürmischem Wetter und kräftigem Wellengang starteten zwei Schiffe, die Orion und die Excelsior, zur Überfahrt nach Terschelling. Alle mussten kräftig mit anpacken, um die Fahrrinne nach Terschelling hochzukreuzen. Als die Schiffe im Hafen festgemacht hatten, gab es keine Pause – jetzt waren die Kochkünste der Schüler gefragt.
Es muss allen geschmeckt haben, denn es blieben keine Reste übrig. Erst nach dem Küchendienst war es dann so weit, die Lehrer und Schüler konnten das "Nachtleben" der friesischen Insel erkunden. Danach kamen alle, trotz abenteuerlicher Klettertouren über mehrere Schiffe, heil in ihre Kojen. Wegen des zunehmenden Windes verlegten wir dann unsere Aktivitäten aufs Ijsselmeer. Auf der Fahrt über die offene Waddenzee zur Ijsselmeerschleuse soll dann auch die eine oder andere Nase eine etwas bleichere Färbung angenommen haben.
Außer dem Segeln waren die Stadt Enkhuizen und das Zuiderzeemuseum noch besonders interessant, weil uns hier das Leben der Fischer in früheren Zeiten eindrucksvoll vorgestellt wurde.
Insgesamt war es eine tolle Fahrt, die das Gemeinschaftsgefühl der Klasse gestärkt hat. Das Urteil der beiden Chefpiraten, Meinhard Pradel und Hubert Hüsgen lautet: Toller Törn, super Klasse. Besonders überzeugt haben uns das große Verantwortungsbewusstsein, der Einsatz und das Organisationstalent, das viele Schüler und Schülerinnen gezeigt haben. Also: Forget PISA – take a trip on a sailing ship.      PS: Die Excelsior-Crew bekommt noch ihren Preis!
(Hubert Hüsgen)
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Berlin-Fahrt der 10a
Am 13.10.2003 fiel endlich der Startschuss für unsere lang erwartete Klassenfahrt. So versammelten wir uns morgens zu ziemlich früher Stunde in Overhagen – etwas aufgeregt und ziemlich müde. Zielort: Berlin! Mit an Bord waren auch noch unsere Klassenlehrerin, Frau Kramer, und unser Politiklehrer, Herr Ruess, mit dem wir schon im Vorfeld die komplette Geschichte Berlins durchgekaut hatten. Zuerst ging unsere Fahrt nach Potsdam, wo wir die berühmten Schlösser (unter anderem Sanssouci) und den Park besichtigten.
In Berlin fanden wir zu unserer Überraschung eine sehr schöne und gemütliche Jugendherberge vor, die auch relativ (für Berliner Verhältnisse) nah am Zentrum lag. Die nächsten Tage hatten wir kaum Verschnaufpausen: das Scheunenviertel, der Deutsch Bundestag, das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, die Gedenkstätte Plötzensee . . . – das waren nur einige Punkte auf unserem Programm, frei nach dem Motto: „Versuch in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Bildung in die kleinen Landeier zu stopfen!“. Hinzu kamen noch ein obligatorischer Museumsbesuch, den wir in Gruppen alleine „bewältigen“ mussten, sowie ein Theaterbesuch, auf den sich viele jedoch vor Müdigkeit (oder Langeweile?) kaum noch konzentrieren konnten. Bei unseren Stadtrundfahrten mit dem Bus fanden wir in Herrn Ruess einen sachkundigen Führer, dem es immer wieder gelang, unsere Discman-Musik zu übertönen und uns mit vielen Informationen zu füttern.
Doch trotz unseres vollen Terminplans fanden wir natürlich irgendwie immer noch Zeit für die ganz wichtigen Sachen: Shoppen gehen (unsere Taschen waren bei der Heimfahrt kaum noch zuzukriegen, wohingegen in unseren Portemonnaies auf einmal ziemlich viel Platz war), und Kneipen und Restaurants besuchen.
Klassenfahrt nach Berlin – das bedeutet jede Menge Besichtigungen und Führungen zum Thema Berliner/deutsche Geschichte, ganz viel Kultur, lustige Abende, überschrittene Ausgehzeiten, ziemlich wenig Schlaf – und jede Menge Spaß!
(Katharina Kleine-Tebbe, 10a)
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Studienfahrt der Jgst. 12 nach Rom
Trotz der großen Hitze in unseren Breiten brach die Jahrgangsstufe 12  Mitte Juli 2003 mit großen Erwartungen zu ihrer Studienfahrt in das noch viel heißere Italien auf.
Nach intensiver Vorbereitung durch die Fachlehrer in Projektgruppen und ausgestattet mit Informationen durch erfahrene Italienkenner wie z.B. Dr. Pietro Basile, war Rom das erste Ziel unserer Fahrt. In Begleitung von Frau Jürgenhake, Herrn Schulte und Herrn Gesterkamp konnte die Reisegruppe dort erlaufen, dass diese alte Stadt tatsächlich auf sieben Hügeln erbaut worden ist. Besonders beeindruckend war eine ausführliche Stadtführung mit dem lustigen und charmanten Filipo durch das historische Rom über die Spanische Treppe zum Pantheon, am Trevi-Brunnen vorbei bis zur Engelsburg am Tiber.
Am folgenden Tag erklärten Schüler in Referaten vor Ort das Kolosseum und das Forum Romanum, bis uns die unerträgliche Hitze unter die schattigen Bäume und in die kühlen Eiscafés trieb.
Zwei Nächten in der Ewigen Stadt folgte der Umzug nach Castelfusano bei Ostia. Endlich hatten wir eigene Hütten, ein eigenes Schwimmbad und viel Platz im Schatten hoher Pinien. Von hier aus erkundeten wir weiter das alte und neue Rom: Den Vatikan mit Petersdom und Museen, die antike Hafenstadt Ostia und Roms modernen Stadtteil EUR. Unvergessen bleiben auch die römischen Nächte und die fröhlich- entspannte Atmosphäre mit Musik und Tanz bei italienischem Wein und deutschem Bier unter Pinien im Bungalow-Park.
Dieser kleine Reisebericht erscheint natürlich erst im kalten Lippstädter Winter, um uns mit Erinnerungen an das heiße Rom, das unbedingt eine Reise wert war, noch einmal zu erwärmen.
(Josef Schulte)
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Lippstädter Adventskalender
Auch in diesem Jahr gestalteten die beiden 6. Klassen des GSO unter Leitung von Frau Cibis eines der Rathausfenster für den Lippstädter Adventskalender. Das Fenster der Klassen 6a und 6b wurde am 15. Dezember geöffnet.
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Tischtennis-Kreismeisterschaft der Schulen
Bei der Tischtennis-Kreismeisterschaft der Schulen am 13.11.03 in der Dusternweg-Halle zu Lippstadt konnten unsere Schulmannschaften wieder schöne Erfolge erzielen:
In der Jungen-Wettkampfklasse I (Jahrgänge 1984 - 1988) wurde unsere Schulmannschaft in der Aufstellung Adam Czempiel, Matthias Füser, Patrick Chudalla, Jan Brown, Jan Streffing und Tobias Sommer durch einen 5:3 Endspielerfolg über die Mannschaft des Gymnasiums Erwitte Kreismeister.
Unsere Jungenmannschaft in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1989 - 1992) in der Besetzung Arne Lengacher, Jonas Großekathöfer, Alexander Hertel, Fabian Decius, René Müller und Jonas Duhme belegte nach einer Halbfinal-Niederlage gegen den späteren Sieger – die Mannschaft des Gymnasiums Erwitte – einen achtbaren 3. Platz. Allen Beteiligten für diese Erfolge herzlichen Glückwunsch!
(Reiner Klör)
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Exkursion zum Westf. Zentrum für Forensische Psychiatrie in Eickelborn
Am 18. Nov. besuchte der LK Pädagogik der Jgst. 13 unter der Leitung von Herrn Klör die Forensische Psychiatrie in Eickelborn. Vorangegangen war im Unterricht das Thema „Jugendkriminalität und Jugendverwahrlosung“, so dass der Besuch in der Klinik half, gelernte Kriminalitätstheorien zu veranschaulichen und einen Einblick in die Forensik zu bekommen.
Zuerst haben uns drei Psychologen - Herr Dr. Wallenstein, Frau Abromeit und Herr Deipenwisch - über die Klinik und die verschiedenen Krankheitsbilder der Patienten informiert. Eingewiesen in den Maßregelvollzug wird nur der Kriminelle, der zur Zeit seiner Tat schuldunfähig bzw. vermindert schuldfähig oder psychisch krank war. Im Gegensatz zum Strafvollzug ist die Unterbringung in Eickelborn von vornherein nicht zeitlich befristet. Ein psychisch kranker Rechtsbrecher weiß daher nicht,wann er wieder entlassen wird. Die Psychologen erklärten uns, dass in Eickelborn vor allem der Grundsatz "Sicherheit durch Therapie" gilt. Eingesetzt werden dabei verschiedenste Therapieverfahren wie z.B. die differenzierte Psychopharmaka-Therapie oder tiefenpsychologische Verfahren.
Weiterhin wurden die häufigsten Krankheitserscheinungen der Patienten erklärt, wie etwa die Schizophrenie.
Anschließend haben wir in getrennten Gruppen Stationen der
Abteilung ¥¥ für Patienten mit psychiatrischen Krankheitsbildern besucht. Patienten, die sich freiwillig zur Verfügung gestellt hatten, haben ihren Lebenslauf erläutert, meistens Angaben über ihre Taten gemacht und unsere Fragen beantwortet. Die Patienten leben in kleinen Wohngruppen zusammen, in denen sie ihren Alltag strukturieren müssen: für das tägliche Essen sorgen, Wäsche waschen, putzen, usw. Nach dem etwa einstündigen Gespräch mit den Patienten kamen wir noch zu einer abschließenden Gesprächsrunde zusammen, in der unsere aufgekommenen Fragen beantwortet wurden.
Insgesamt war nach Auffassung von uns allen der Besuch der Klinik eine gelungene Möglichkeit, einen Einblick in den Maßregelvollzug zu erlangen und evtl. bestehende Vorurteile gegen diese Einrichtung abzubauen.
(Dorothee Lange, Jgst. 13)
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Exkursion des Physik-GK zum Hella-Lichtkanal
In der Woche vor den Herbstferien 2003 besuchte der Physik-GK der Jgst. 13 in Begleitung unseres Lehrers Herrn Klör den Lichttunnel der HELLA-KG.
Im Lichttunnel selbst wurden uns zunächst die vielfältigen Simulationsmöglichkeiten demonstriert: von ausfahrbaren Verkehrsschildern und Gegenverkehr auf der Fahrbahn bis hin zum wilden Eber. Auch verschiedene Witterungsverhältnisse können simuliert werden. In dem 140 m langen Lichttunnel werden großenteils PKW- aber auch LKW-Scheinwerfer getestet. Demonstriert wurden uns die Unterschiede zwischen HELLA Lichtsystemen der ersten Generation bis hin zu den neusten Xenon-Scheinwerfern.
Zu kritisieren ist, dass die Führung recht kurz war und eine weiterführende Vertiefung des Themas von Seiten der HELLA noch hätte erfolgen können – was sehr schade war, denn wir hätten gerne noch mehr über die Entwicklung der Lichttechnik „neben unserer Haustür“ erfahren.
(Alexander Helsch, Jgst. 13)
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3. Platz beim Heatwave-Contest
Es fing damit an, dass Herr Hänsch vor Beginn der Sommerferien 2003 in der Mittel- und Oberstufe im Musikunterricht CDs verteilte, auf denen sich eine Musiksoftware und das nötige Material zur Teilnahme an einem Wettbewerb befanden. Es handelte sich dabei um den Toniq/Native Instruments Heatwave Contest, der in Form einer Werbeaktion Schülern die sogenannte Traktor-DJ-Software näher bringen sollte.
Die Aufgabe bestand darin, mit dem beiliegenden Audiomaterial einen fünfminütigen Mix zu machen. Dafür war es wichtig, einen guten Sinn für Rhythmus und Klang zu haben.
An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt 9000 Schüler aus ganz Deutschland teil, so auch Joscha Rieber, zu dem Zeitpunkt Schüler der Jgst. 11 am GSO. Er bekam 2 Monate nach Einsenden seines Beitrags Post von der Jury. Er hatte es tatsächlich unter die zehn besten Teilnehmern des Wettbewerbs geschafft. Die Freude war groß, denn diese Hürde war mit Abstand die schwierigste. Aber noch war nichts gewonnen. Alle, die es unter die besten zehn geschafft hatten, konnten nun durch ein Onlinevoting unter die besten drei gelangen, um einen schönen Preis zu gewinnen.
Dieses Voting lief über einen Monat. Die Aufregung war zu der Zeit groß bei allen Teilnehmern. Man verfolgte ständig die Stimmabgabe. Jeder, der einen Computer hatte, konnte mitstimmen.
Das Voting brachte für Joscha ein sehr gutes Ergebnis und am Ende belegte er den dritten Platz. Als Preis bekam er ein Paar Studioboxen.
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Verein der Freunde
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fördervereins findet am 2. Feb. um 19.00h im Gasthof Scheer (Hellinghausen) statt. Eingeladen sind alle Mitglieder und auch alle Freunde des GSO, die uns in der Vergangenheit unterstützt haben. Es werden u.a. Informationen über den Fortschritt beim Bau des neuen Selbstlernzentrums gegeben; weiterhin sollen zukünftige Projekte und Fördermaßnahmen besprochen werden.
Wer den Förderverein unterstützen will, kann die Beitrittserklärung im Sekretariat der Schule erhalten. Natürlich freut der Verein sich auch über einmalige Spenden: Konto-Nr. 18358 bei der Stadtsparkasse Lippstadt (BLZ 416 500 01).
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Eltern-Engagement
An dieser Stelle erwähnen wir Eltern, die sich in besonderer Weise für die Schule engagiert haben.
Bei unserer 38. Weihnachtsmusik am 2. Adventssamstag spendete Frau Korbmacher von der Gärtnerei Korbmacher in Lippetal wiederum die Weihnachtssterne, die in ganz herausragender Weise für die vorweihnachtliche Stimmung in Schule und Schloss beigetragen haben. Sie sorgten mit für den passenden Rahmen bei dieser Veranstaltung, die dieses Mal im Schlosstheater und seit langem wieder in der Pausenhalle stattfand. Herzlichen Dank – auch an alle anderen Helfer.
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Verantwortlich für den Inhalt:
Die Schulleitung des GSO
Redaktion: Heike Körte

 

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