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Elternbrief Nr. 37 / 10. Jahrgang Aus dem Schloss geplaudert... Overhagen, den 20. Juli 2004
Liebe Eltern unserer Schülerinnen und Schüler Termine Klasse 5a auf Entdeckungstour Orientierungstage der Jahrgangsstufe 10 in Olpe/Sauerland Bilingualer Unterricht Schnellster Roboter beim Projekt im Nixdorf-Forum LEGO-Mindstorm-AG bei der Hella Rugby - ein englisches Spiel Warum in die Ferne schweifen . . . "Tier-Auktion" "CONFUSION" UNICEF-Kundgebung Deutsch-Französische Freundschaft Abiturientia 2004 Mikrowellen? Eltern-Engagement
Liebe Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,
Sie werden in der letzten Zeit die Diskussion über Zustand und Zukunft des deutschen Bildungssystems verfolgt haben. Da ist von einem niedrigen Qualitätsstandard, von schlechtem Abschneiden in internationalen Vergleichstest und von Geldmangel die Rede. Außer zunehmender Frustration und Unzufriedenheit bringen Pauschalverurteilungen wie die in den Tageszeitungen vom 17. Juli keinen Erkenntnisgewinn. Dass die öffentlichen Kassen leer sind, spüren wir alle täglich – leider auch im Bereich von Schule und Bildung! Für uns am GSO hat das z. B. bedeutet, dass wir wegen der vom Land NRW immer wieder vorgenommenen Verschlechterung der Schüler-Lehrer-Relation trotz gestiegener Schülerzahl heute ca. 4(!) Lehrerstellen weniger haben als noch zu Beginn der neunziger Jahre. Täglich stehen nicht nur wir vor dem Ergebnis dieser bedauernswerten Entwicklung – nämlich großen Klassen und Oberstufenkursen. In einem Bereich steht das Gymnasium Schloss Overhagen allerdings sehr viel besser da als manche andere Schule. Als Schule in privater Trägerschaft ist es uns bisher möglich gewesen, durch eine vorausschauende Personalplanung Unterrichtsausfall nicht nur in bestimmten Fächern, sondern generell zu vermeiden. Leider sind viele Schulleiter nicht in dieser glücklichen Situation und haben mit dem Ausfall von Fachunterricht zu kämpfen. Unser Schulträger wird alles daran setzen, auch in Zeiten zunehmenden Fachlehrermangels die Unterrichtsversorgung sicher zu stellen. Lassen Sie mich noch einmal auf die Finanzen zurück kommen. Schon seit langem steht der Schulverein als Träger des Gymnasiums Schloss Overhagen in Gesprächen mit den Verantwortlichen der Stadt Lippstadt, denn auch wir wollen unseren Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes leisten, indem wir mithelfen, die jährliche Steigerung der Kosten zu begrenzen. Dazu brauchen wir u.a. einen starken Förderverein, denn nur so können wir im Bereich der Ausstattung der Schule die Bezuschussung durch die Stadt Lippstadt reduzieren. Erste Ansätze sind gemacht; wir haben verstärkt für die Mitgliedschaft unserer Schülereltern im Verein der Freunde geworben – so auch im letzten Elternbrief vom März. Wir hoffen, die Zahl der freiwilligen Förderer auch weiterhin steigern zu können; jeder Euro hilft schließlich, die Lern- und Förderbedingungen am GSO weiter zu optimieren. Ein sichtbarer Beweis für vorbildliche Eigeninitiative ist sicherlich unser neues Selbstlern-Zentrum, das durch eine beispielhafte Zusammenarbeit von Eltern, Schülern, Lehrern, Förderverein, Ehemaligen und außerschulischen Sponsoren zustande gekommen ist und in der heutigen Zeit nur auf diesem Wege zustande kommen konnte. Dafür sei an dieser Stelle all denjenigen herzlich gedankt, die uns bei diesem Vorhaben unterstützt haben und so die Zukunftsfähigkeit unseres Gymnasium gestärkt haben. Ich wünsche uns allen schöne, erholsame Sommerferien und für den September einen guten Start in das neue Schuljahr.
Wolfgang Brülle, Schulleiter
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Termine
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21.07.04
06.09.04
15.09.04 16.09.04 05.10.04 16.10.04 09.11.04) 17.11.04 24.11.04 25.11.04 04.12.04 |
Zeugnisausgabe (nach der 3.Std. unterrichtsfrei) Sommerferien - mit hoffentlich viel Sonne Beginn des neuen Schuljahres. 8.00h Begrüßung der Schüler in der Pausenhalle. 9.00h Begrüßung der neuen Fünftklässler. 11.10h Unterrichtsende. 11.30h schriftliche Nachprüfungen. Klassenpflegschaftsversammlungen 5, 10 – 12 Klassenpflegschaftsversammlungen 6 – 9 Schulpflegschaftsversammlung Herbstferien (bis 30.10.) Zentrale Lernstandserhebung in Kl. 9 (Mathematik Zentrale Lernstandserhebung in Kl. 9 (Deutsch) Elternsprechtag Zentrale Lernstandserhebung in Kl. 9 (Englisch) Weihnachtsmusik |
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Klasse 5a auf Entdeckungstour
Was genau machen denn Höhlenforscher in den Höhlen und welche Ausrüstung müssen sie mitnehmen? Und warum ist es wichtig, dass Höhlen erforscht werden? Diese Fragen wurden Ende Juni den Schülern der Klasse 5a beantwortet. Ausgerüstet mit Fahrradhelmen und Taschenlampen und begleitet von ihrem Klassenlehrer, Herrn Schmidt, und Schülern der Jgst. 12 machten sie sich an die Erkundung der Heinrichshöhle in Hemer. Zu naturwissenschaftlichen Entdeckungen luden anschließend über 120 interaktive Experimentierstationen in der PHÄNOMENTA in Lüdenscheid ein. Statt "Berühren verboten" galt hier: "Anfassen erwünscht". Naturphänomene wie Licht Wärme, Radioaktivität, Elektrizität und Magnetismus wurden durch spielerisches Kombinieren und Ausprobieren sinnlich erfahrbar. (Rainer Schmidt) mehr dazu >> zurück
Orientierungstage der Jahrgangsstufe 10 in Olpe/Sauerland
Vom 2. bis 4. Juni fanden die Orientierungstage der beide 10. Klassen in Olpe mit den Klassenlehrern Frau Kramer und Herrn Hüsgen statt. Ziel dieser Tage ist es, einmal vom täglichen Leben "Urlaub" zu nehmen, sich ganz auf sich selbst, auf die Klassengemeinschaft und auf Gott zu konzentrieren. Direkt neben einem Kloster liegt die Jugendbildungsstätte "Palloti-Haus". Bei unserer Ankunft waren wir teilweise noch recht skeptisch, da Gott und Religion überhaupt für viele von uns nicht unmittelbar mit unserem alltäglichen Leben verbunden sind. So stellten wir uns das Ganze mehr oder weniger als 2-tägigen Dauergottesdienst mit endlosen Vorträgen vor. Zweimal am Tag hatten wir Kurszeit, von 9.30 bis 12.30 und von 16.00 bis 18.00 Uhr. In dieser Zeit haben sich die Klassen einzeln mit ihren jeweils zwei "Teamern" Gedanken über die Themen "Klassengemeinschaft" und "Meine Zukunft" gemacht. Diese Kurszeiten waren meistens wirklich interessant. Wir machten "Spiele mit pädagogischem Hintergrund" bei denen es immer darauf ankam, als Gemeinschaft einen Aufgabe zu bestehen, wie zum Beispiel sich mit der ganzen Klasse auf möglichst wenig Stühle zu stellen (wir haben 5 Stühle für 28 Schüler gebraucht). Solche und ähnliche Spiele haben sicherlich dazu beigetragen, dass die Klassengemeinschaft in diesen Tagen positiv gestärkt wurde. Außerhalb der Kurszeiten hatten wir Freizeit, die ganz verschieden genutzt wurde: Tischtennis, Fußball, spazieren gehen, faulenzen, . . . Um 19.00 Uhr gab es immer eine sogenannte Reflexion, wo man den Tag mit den Teamern noch einmal Revue passieren ließ. Der restliche Abend konnte nach Belieben gestaltet werden. Um 22.30 Uhr hatte jeder Interessierte die Möglichkeit, an einem Tagesausklang teil zu nehmen, der im "Raum der Stille" stattfand. Am letzten Tag gab es für beide Klassen mit unseren Teamern und den Lehrern, die während der normalen Kurszeiten nicht anwesend waren, einen Abschlussgottesdienst. Hierfür hatte jeder Schüler etwas vorbereitet, auch wenn er persönlich nicht unbedingt religiös geprägt war. Der Gottesdienst an sich verlief dann auch ziemlich locker und lustig (man stelle sich ca. 60 Schüler vor, die, nur von einer verstimmten Gitarre begleitet, in allen Tonlagen und Eigenvariationen "Killing me softly" schmettern.). Abgesehen von einigen Ungereimtheiten haben wir die Tage in Olpe doch als sehr interessant, erholsam und lustig empfunden, so dass wir am Ende gerne etwas länger auf unseren verspäteten Bus gewartet haben. (Katharina Kleine-Tebbe) zurück
Bilingualer Unterricht
Den Sudan ins Schloss gebracht hat Mohammed, ein sudanesischer Agraringenieur. Beeindruckt waren die Schüler nicht nur von seiner Größe, sondern auch von seinen Erzählungen über sein Heimatland, dessen Bevölkerungsverteilung und agrarische Nutzung sowie politische Situation Thema des bilingualen Erdkunde-Unterrichts waren. Die Verständigung erfolgte natürlich auf Englisch und erweiterte das Wissen der Schüler auf vielfältige Weise. Wer hätte schon gedacht, dass im Sudan Rinder weiden, die mit unseren schwarzbunten Kühen gekreuzt wurden oder dass eine Hochzeit eine sehr teure Angelegenheit wird, da der Brautvater auch für die Brautjungfern Friseur und Kleider bezahlen muss? Ein Dankeschön an Frau Bauer, die dieses Treffen ermöglicht hat. (Gabi Liedtke-Müller) zurück
Schnellster Roboter beim Projekt im Nixdorf-Forum
Für Informatik- und Physikinteressierte Schüler hat das Nixdorf-Museums-Forum in Paderborn mit der Universität Paderborn in diesem Jahr verschiedene WorkOuts angeboten. Auch drei Schüler unserer Schule, Christian Trick und Jens Kopke (Kl. 10a), und ich nahmen am 14. Mai an einem Roboterprojekt teil. Bei diesem Projekt wurden in Gruppen zu je drei Schülern kleine Roboter so programmiert, dass sie in möglichst kurzer Zeit durch ein Labyrinth fahren konnten. Zu Beginn der Veranstaltung wurde eine Einführung zum Thema Roboter gegeben. Das Labyrinth war so aufgebaut, dass der Roboter um zwei Mauern fahren sollte. Das Programm sollte so aufgebaut sein, dass beim späteren Wettbewerb die Mauern umgestellt werden konnten. Danach begannen wir mit dem Programmieren. Uns zur Seite standen zwei Betreuer, die uns bei Problemen halfen. Wir, das Overhagener Team, schafften es, alle Parcours in der schnellsten Zeit zu absolvieren. Jedoch waren auch die anderen vier Teams nicht schlecht und es war interessant zu sehen, wo eventuelle Fehler waren oder großer Zeitverlust vorlag. Insgesamt hat uns das Projekt sehr viel Spaß gemacht und ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Hinweisen möchte ich auch noch einmal auf die anderen Projekte, die ebenfalls angeboten werden. Informationen dazu sind im Internet unter http://pasch.uni-paderborn.de zu finden. (Sjaan Arnsfeld, Jgst.11) zurück
LEGO-Mindstorm-AG bei der Hella
Am Donnerstag, den 3. Juni haben wir - die Teilnehmer der Roboter-AG - die Firma Hella in Lippstadt besucht. Die Hella unterstützt dieses außergewöhnliche LEGO-Projekt für Schulen und hoggt, auf diese Weise mehr Jugendliche für technische Berufe zu interessieren. Das Treffen sollte denn auch die Gruppen der verschiedenen Schulen zusammen bringen und so einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Nach einem Vortrag über die berufliche Laufbahn eines Diplom-Ingenieurs wurde uns ein Produktionsroboter der Hella vorgestellt. Wir durften ihn sogar selbst steuern. Dann stellten wir unsere zwei Lego-Roboter vor, von denen einer beliebig gekrümmten Linie folgen und der andere aufgestellte Hindernisse umfahren konnte. Neben uns stellte noch die AG des Gymnasiums Erwitte einen Roboter vor, der aus einem Kreis beliebig angeordnete Dosen greifen und heraus transportieren konnte. Im Gespräch der Hella-Verantwortlichen mit den Schulvertretern wurde beschlossen, dass zum Abschluss der AG alle erfolgreichen Gruppen an einem dreitägigen Wettbewerb der FH Südwestfalen teilnehmen werden. (Alexander Hertel, 9b) Unsere Schüler waren bei diesem dreitägigen Wettbewerb der FH Südwestfalen sehr erfolgreich und gewannen den ersten Preis. mehr dazu >> zurück
Rugby - ein englisches Spiel
Mancher Besucher unseres Gymnasiums fühlt sich beim Anblick des Geländes und vor allem des Schlosses an ein englisches Internat erinnert. Was gehört zu einem echten englischen Internat außer einer erstklassigen akademischen und sozialen Erziehung? - Körperliche Ertüchtigung, bei der die Schüler im Rahmen von klaren, wenn auch für den Laien kaum erkennbaren Regeln einen Ausgleich zum akademischen Alltag erfahren. Diesem Gedanken Rechnung tragend wurde zu Beginn des 2. Halbjahres eine Rugby AG am GSO ins Leben gerufen, die erfreulich großen Zuspruch findet. Die Gruppe ist nach und nach auf inzwischen 16 Teilnehmer aus den Jgst. 9, 11 und 12 angewachsen. Sie sind mit derartiger Begeisterung bei der Sache, dass die 11er, die zur Zeit ein Praktikum absolvieren, sogar während ihrer Praktikumszeit zur AG erscheinen, sofern ihre Arbeitszeit es erlaubt. Ernsthafte Verletzungen sind entgegen dem nicht ganz richtigen Rufs als "brutale Sportart" bisher ausgeblieben. Außerdem hat der eher verregnete Sommer für das Rugbyspielen durchaus Vorteile, da es sich auf nassem Rasen angenehmer fällt. Und so nass, dass der unterste im Haufen zu ertrinken gedroht hätte, war es dann ja doch nicht. Da aus dem ursprünglich geplanten Spiel gegen das Evangelische Gymnasium wohl mangels Gegners nichts wird, ist ein erstes Spiel unter Wettkampfbedingungen gegen das (hoffentlich nicht in Bestbesetzung antretende) Regionalligateam aus Münster angedacht. Das wird sicher ein echter Härtetest. . . . und da sage noch einer, "die Jugend von heute" sei verweichlicht. (Dennis Brandt) zurück
Warum in die Ferne schweifen . . .
. . . wenn doch alles direkt vor der Tür liegt? Am GSO müssten wir einfach nur Augen und Ohren öffnen, um die Vielfalt der Pflanzen und Tiere auf dem Schulgelände wahrzunehmen. Davon überzeugten sich Mitte Juni die Biologie-Lehrer bei einer Ökologie-Fortbildung, zu der zwei Experten angereist waren, Dr. Vierhaus von der ABU und Herr Henning aus Hagen. Allein 22 verschiedene Vogelarten konnten sie an dem verregneten Morgen auf einem Rundgang ausmachen. Die Biologen entdeckten u.a. einen Wildbienenschwarm am Schlossgemäuer und konnte immerhin eine Fledermaus schlafend im Gebälk des Schlossdaches finden. Dr. Vierhaus war dabei gezielt den typischen Kotspuren auf dem Dachboden gefolgt. Der Bestimmung von Insekten folgte am Nachmittag ein praktischer Teil, in dem Nisthilfen für Erdhummeln und Wildbienen hergestellt wurden. An diesem Tag und an zwei weiteren Nachmittagen bekamen die Biologie-Lehrer viele neue Anregungen, wie sie ihren Unterricht inhaltlich und methodisch (noch) interessanter gestalten können. (Elisabeth Nuphaus) zurück
"Tier-Auktion"
Wer hat nicht schon einmal in Jugendherbergen übernachtet? Klar, dass auch diese Einrichtungen unterstützt werden müssen. Deshalb bietet der DJH-Verband jedes Jahr Tier-Postkarten zum Verkauf an. In den Klassen 5a und 5b wurden so von einigen Schülern nicht nur die Lieblingstiere sondern ganze Zoos erworben. Spannend war zum Schluss die Tier-Auktion: Einen Tiger gab es für 70, ein Pony für 20 Cent. Zum Schluss konnten € 75 an den DJH-Verband überwiesen werden. (Reinhold Heise) zurück
"CONFUSION"
. . . so lautete der vielversprechende Titel der Premiere unseres Literaturkurses auf der Schlossbühne am 29. Juni. Die insgesamt 11 Schüler der Jgst. 12 hatten gemeinsam mit ihrem Lehrer, H. P. Königs, fünf englische Texte für die Bühne bearbeitet und im Laufe des Schuljahres einstudiert. Die Einakter von Roald Dahl, Alan Ayckbourn und Monty Python schildern mit hintergründigem britischen Humor skurrile Szenen und "Konfusionen" zwischenmenschlicher Kommunikation. Unsere Schüler zeigten teilweise beachtliches schauspielerisches Talent bei der Umsetzung für die Bühne. Und die Zuschauer? Etwa 40 kamen zur Premiere, ungefähr 80 zur Aufführung im Rahmen der Schultheatertage am 1.Juli ins Stadttheater. Etwas wenig vielleicht, aber die, die da waren, haben ihren Besuch nicht bereut und waren sehr angetan. Schließlich hatte man nicht nur einen unterhaltsamen Theaterabend erlebt, sondern auch noch eine kostenlose Nachhilfestunde in Englisch bekommen. Die ausgelegten Dictionaries wurden jedenfalls kaum genutzt. (Hans-Peter Königs) zurück
UNICEF-Kundgebung
"Gemeinsam gegen Kinderhandel" hieß es am 18. Juni für die Schüler der Klassen 7a und 10a und der Religionskurse der Jgst. 11. Gemeinsam mit Schülern anderer Schulen beteiligten sie sich an einer UNICEF-Kundgebung in Lippstadt. In den Wochen zuvor wurde das Thema im (Religions-)Unterricht besprochen, es wurden Plakate und Transparente gestaltet und Unterschriften gesammelt. Der Demonstrationszug der insgesamt ca. 300 Teilnehmer führte durch die Fußgängerzone und endete auf dem Rathausplatz mit einer abschließenden Kundgebung. Neben Vertretern der Stadt und von UNICEF hielt auch Arndt Deimel, Schüler der 10a, eine kurze Ansprache, in der er die Dinge überzeugend auf den Punkt brachte. Sein Fazit lautete: "Wenn diese Demonstration auch nur ein einziges Kind retten kann, so hat sie ihren Sinn erreicht!" (Hans-Peter Königs) zurück
Deutsch-Französische Freundschaft
Die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 8 und 10 hatten acht Stunden Busfahrt in Kauf genommen, um vier Stunden mit ihren französischen Brieffreunden aus Saint-Nicolas de Port (in der Nähe von Nancy) in Rüdesheim am Rhein und auf dem Rhein zu verbringen. Während des Mittagessens in der Jugendherberge konnten sie sich persönlich kennen lernen. Die Mädchen und Jungen beider Länder hatten in diesen Stunden die Gelegenheit, die Landschaft entlang des Rheins und die Sonne (eine Rarität in diesem Jahr) zu genießen und sich in den Sprachen Goethes und Molières zu unterhalten.
Telefonnummern wurden bald ausgetauscht und man beschloss: Das müssen wir in Zukunft wiederholen. "Als die ersten Hemmungen abgelegt waren, haben wir gemerkt, was wir schon alles in Französisch sagen können und es hat richtig Spaß gemacht" - diese Aussage einer Schülerin hat die begleitenden Lehrerinnen, Frau Brülle und Frau Latza, besonders gefreut. Für den kommenden Herbst ist wiederum eine Fahrt, dieses Mal direkt nach Nancy, vorgesehen. (N. Latza)
Offizielle Begrüßung beim gemeinsamen Mittagessen in der Jugendherberge Rüdesheim
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Abiturientia 2004
Am 23. April hatten die Abiturienten ihren letzten Schultag und verabschiedeten sich traditionsgemäß mit dem "Abisturm" von ihrer Schule. Im Mittelpunkt des Programms standen an diesem Vormittag "unfreiwillig" die Lehrer, die die Abiturienten in den letzten Jahren unterrichtet hatten. Auf der Bühne in der Pausenhalle wurden die "Pauker" von talentierten 13ern auf lustige Weise karikiert. Wenige Tage später standen dann die schriftlichen und mündlichen Prüfungen an, die folgende Schüler und Schülerinnen erfolgreich abgelegt haben: Ulrike Baumeister, Teresa Berntzen, Björn Bitter, Ludger Bökmann, Ksenia Boldt, Rouven Brörken, Sebastian Burghardt, Daniel Craes, Adam Czempiel, Thorsten Decker, Britta Fächner, Issam Fatnassi, Falco Feith, Eva Göbel, Verena Groß, Alexander Helsch, Tim Hippchen, Sebastian Holtkötter, Sarah Kappel, Johannes Kerkhoff, Julia Klaus, Flora Koutsandreou, Dorothee Lange, Frederic Lappe, Anne Ludwig, Matthias Matysiak, Tobias Münch, Jonathan Neufert, Dirk Niemeier, Simone Nübel, Swetlana Petker, Julie Riede, Lukas Schäfermeier, Julia Schreiber, Sibille Schulte-Barendorf, Thomas Schweig, Tobias Sommer, Ines Stappert, Charlotte von Stieglitz, Manuela Strake, Jan Streffing, Michael Teitz, Alexander Thiemeyer, Philipp Thiemeyer, Thi Minh Hang Tran, Marvin Vogel, Robert Wallmeier, Anja Weber, Christian Wiese. zurück
Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur und alles Gute für die Zukunft!
Die Zeugnisübergabe feierten die Abiturienten mit Eltern und Lehrern am 19. Juni. Die Feier begann am Vormittag in der Pausenhalle mit einem ökumenischen Gottesdienst, den der Religionskurs unter dem Thema "Was sind wir jetzt?" zusammen mit Pfarrer Ch. von Stieglitz und Vinzentiner-Pater Stefan Schmuck vorbereitet hatten. Er wurde musikalisch umrahmt von der Gesangsgruppe "Bella Musica" unter der Leitung von Brigitte Krause und der Instrumentalgruppe "Martin Schreiber". Im offiziellen Teil der Feier sprach zunächst Falco Feith für die Abiturientia. Er ging auf pädagogische Probleme unserer Zeit ein wie schwaches Leistungsniveau, Gewaltbereitschaft und Anonymität, die er glücklicherweise am GSO nicht vorgefunden hat. Schulleiter Wolfgang Brülle hob in seiner Ansprache die Bedeutung von umfassender Bildung für gesellschaftliches Engagement und Weiterentwicklung der Demokratie hervor. Alexander Tourneur gab den Abiturienten als Vertreter der Elternschaft ermutigende Worte für Ausbildung und Studium mit auf den Weg. Es schloss sich die Übergabe der Abiturzeugnisse durch die Jahrgangsstufenleiter, Heinz Gesterkamp und Josef Schulte, an. Dabei charakterisierten sie auf humorvolle Art und Weise jeden Schüler in einem 6-8 Zeiler. Abends fand in der Tanzschule Neitzke der Abiball statt. Die Abiturientin Ulrike Baumeister eröffnete das Fest mit einer Rede, in der sie sich kritisch mit dem Thema "Zusammenhalt und Verantwortung in der Jahrgangsstufe" auseinander setzte. Nach dem Essen machten die beiden Jahrgangsstufenleiter den Abiturienten Mut, am Ende der Schulzeit, die geprägt war von Regelmäßigkeit und Kalkulierbarkeit, nun für den weiteren offenen Lebensweg kreativ ihre eigene Formel zu entwickeln. Einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm folgten Gespräche und Tanz bis in den frühen Morgen. (H. Gesterkamp / J. Schulte) zurück
Mikrowellen?
Zum Schluss noch eine Bitte: Sollte jemand ein noch funktionsfähiges, nicht mehr gebrauchtes Mikrowellen-Gerät zu Hause haben, so würde sich der Fachbereich Chemie darüber freuen. Sie werden für bestimmte Projekte im kommenden Schuljahr gebraucht. zurück
Eltern-Engagement
An dieser Stelle erwähnen wir Eltern, die sich in besonderer Weise für die Schule engagieren. An einem Wochenende im Frühsommer veranstaltete die Familie Jung in Anröchte-Mellrich einen Gartentag. An 2 Tagen konnte man sich in dem phantastischen, liebevoll gestalteten Garten umsehen und manches Fachgespräch unter Gartenexperten führen. "So ganz nebenbei" sammelten Frau und Herr Jung zusammen mit ihren Kindern, Malte und Mareike, Spenden für unser Selbstlern-Zentrum. Wir können uns über € 500 freuen, die auf diese originelle Weise zusammen gekommen sind. Herzlichen Dank, Familie Jung! zurück
Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO
Redaktion: G. Liedtke-Müller
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