[ Inhalt ]

[ Archiv ]

[ Alle Ausgaben ]

[ Anschrift ]

[ Impressum ]
 

GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

Elternbrief Nr. 40 / 12. Jahrgang
Aus dem Schloss berichtet . . .
Overhagen, den 15. März 2005

 

Termine am GSO:
Dringende Bitte
„Jugend debattiert" 2005 Schulverbund auf der Gewinnerstraße
Schule im Grünen
Overhagener Forum 2005: Der Islam und wir
Kuchenverkauf
Exkursion zu den Westfälischen Kliniken für Psychiatrie in Eickelborn
Aufbauhilfe
Bio-Technologie in der Praxis
Neue Referendarinnen
Besuch im Kernkraftwerk
White Horse Theatre mit GSO
Dortmunder Schulmuseum
Jugendwettbewerb der Sparkassen
10. GSO - Hallenmasters
Eltern-Engagement

 

Termine am GSO:

21.03.05

Osterferien (bis 02.04.05)

13.04.05

19.00h Info-Abend für die Eltern der Schüler (KI. 8). die an) Uden-Austausch teilnehmen
20.00h Info-Abend für die Eltern der Kl. 8 über das Angebot im Wahlpflichtbereich 11 und über das Berufspraktikum in der zukünftigen KI. 9

15.04.05

Letzter Unterrichtstag der Jgst. 13

26.04.05

Austauschschüler vom Colegio Cami, Barcelona. zu Besuch am GSO (bis 3.05.)

27.04.05

Besuch der Austauschschüler in Uden (bis 2.05.)

02.05.05

Info-Abend zur Gymnasialen Oberstufe (für KI. 10)

06.05.05

2. bewegl. Ferientag

11.05.05

Abitur-Prüfungen (unterrichtsfrei)

17.05.05

19.00h Info-Abend für Eltern der Kl. 6 zur Wahl der 2. Fremdsprache

27.05.05

3. bewegl. Ferientag

01.06.05

Besuch der Austauschschüler in Barcelona (bis 8.06.)

06.06.05

Klassenfahrten der Kl. 6 (bis 9.06.)

08.06.05

Austauschschüler aus Uden zu Besuch am GSO (bis 13.06.)
18.00h: Schulkonferenz

11.06.05

Entlassungsfeier der Abiturienten

13.06.05

Beginn des 3-wöchigen Betriebspraktikunis der Jgst. 11

17.06.05

Studienfahrt der Jgst. 12 nach Prag (bis 25.06.)

20.06.05

Beginn des 2-wöchigen Betriebspraktikums der KI. 9

06.07.05

Zeugnisausgabe (3. Std.); Ende des Schuljahres

zurück

Dringende Bitte

Jeden Morgen und jeden Mittag kann man sie sehen-- die Autofahrer, die ihre Kinder direkt am Eingang zum Schulgelände (oder gar vor dem Schloss) absetzen bzw. abholen. Zweimal täglich kommt es hier zu gefährlichen Situationen, wenn Autos zwischen Schülergruppen hin- und herfahren, wenden und sich gegenseitig blockieren. Erschwerend kommt noch hinzu, dass auch die Radfahrer aus allen Richtungen sich einen Weg durch dieses Chaos bahnen.
Wir bitten darum, zum Bringen und Abholen der Kinder nicht die Zufahrt zum Schulgelände zu nutzen und schon gar nicht den Schlosshof zu befahren.
Danke für das Verständnis.
zurück

„Jugend debattiert" 2005 Schulverbund auf der Gewinnerstraße

Am 10. Februar 2005 nahm unsere Schule an dem bundesweit ausgeschriebenen und seit drei Jahren existierenden Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil, gemeinsam mit den beiden anderen Schulen des Verbundes, der Droste-Rose-Schule und der Wilhelmschule in Lippstadt.
Wir Juroren (Lehrer, Eltern und Schüler) wurden am Tag vor dem großen Ereignis auf unsere Aufgabe eingehend vorbereitet. Frank Hielscher von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die den Wettbewerb ausschreibt, führte uns in den Umgang mit den Bewertungskriterien ein. Es ging darum, die Sachkenntnis, die Ausdrucksfähigkeit, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft jedes debattierenden Schülers nach einem vorgegebenen Punktesystem zu bewerten. Im Training sahen wir zum Abschluss eine Videoaufzeichnung der Bundesfinaldebatte 2003 in Berlin. Das bot uns die Gelegenheit, schon einmal mit der Aufgabe des Jurierens warm zu werden, den Austausch im jeweils dreiköpfigen Jurorenteam zu üben und ein Lob und einen Tipp für jeden Teilnehmer zu formulieren.
Am Tag selbst erfasste die freudig gespannte Atmosphäre jeden: die Schüler, die in den Debatten ihr Bestes gaben, uns Juroren, die wir mit aller Konzentration den Debatten folgten. um zu einer optimalen Bewertung zu kommen, und schließlich auch das Publikum (Lehrer, Schüler, Presse), das am liebsten kraftvoll angefeuert hätte.
Am Ende des Wettbewerbes sah ich vier strahlende Sieger: Linda-Kelle Mortimer (Droste-Rose-Schule), Miriam Ahlke (Wilhelmschule), Julia Hahn und Arndt Deimel (GSO) und spürte, dass es eine weitaus größere Zahl an Gewinnern gab.
„Jugend debattiert" als Höhepunkt zum Halbjahresende an unserer Schule ist hauptsächlich dem großen Engagement von Frau Morfeld zu verdanken. Sie stellte den Kontakt zur Hertie-Stiftung her und nahm die gesamte Organisation von der Vorbereitung des Projektes in den Klassen bis zu den unzähligen Einzelheiten für den Wettbewerbstag selbst in die Hand. Für mich war es ein Vergnügen, in dieser Weise einmal ins Schulgeschehen einbezogen zu sein.
Elisabeth v. Stieglitz)
zurück

Schule im Grünen

Die meisten Eltern denken wohl: „Während des Unterrichts schaut man als Schüler oder Lehrer doch nicht aus dein Fenster!"
Aber es gibt sicherlich bei der „Schule im Grünen" auch Ausnahmen: In den Wintermonaten konnte regelmäßig ein Hermelin vor den Kunst- und Biologieräumen beobachtet werden. Es trug sein weißes Winterfell und hatte eine schwarze Schwanzspitze. Munter sprang das Tier umher, schwamm über die Gräfte, fing Mäuse und machte „Männchen", um die Umgebung vor Feinden abzusuchen, manchmal verschwand es auch wieder in seinem Mauseloch. Für alle, die es beobachten konnten, war dies einfach faszinierend.
Natürlich konnte auch ein rostrotes Eichhörnchen beobachtet werden, das als Nagetier ohne echten Winterschlaf dann und wann seine ins Herbst versteckten Eichelvorräte plündern muss. Es war „fit wie ein Turnschuh" und tummelte sich auf den Zweigen der alten Eichen.
Einige Unterstufenschüler liefen an einem Frosttag aufgeregt zum Lehrerzimmer: „Unter dem Gräfteeis paddelt eine Schildkröte, die wird ersticken!" „Das gibt es nicht", hätte ich als Biologielehrer gesagt, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte! Es handelte sich um eine der beiden in der Gräfte ausgesetzten Gelbwangen-Schmuckschildkröten, die ihre Heimat im Südwesten der USA haben. Mit Hilfe der Schüler wurde ein Atemloch ins Eis geschlagen. Nach Informationen aus denn Internet sollen aber lungenatmende Wasserschildkröten unter dem Eis überwintern können, weil der Stoffwechsel dieser Reptilien durch das kalte Wasser extrem reduziert wird und wohl auch der mit Blutgefäßen umgebene Darm zur Sauerstoffaufnahme in dieser Situation genutzt werden kann.
Hier aber noch einmal der Hinweis: Gewässer sind keine „Müllkippe" für Haustiere.
(R. Heise)
zurück

Overhagener Forum 2005
Der Islam und wir

Landeskirchenrat Gerhard Duncker aus Bielefeld, ein ausgewiesener Experte für den Dialog mit dem Islam, setzte sich in seinem Vortrag auf dem diesjährigen Overhagener Forum mit der Frage auseinander, wie der Dialog mit dem Islam zu führen sei.
Viele Jahre lang war der Islam kein Thema in den Medien. Das änderte sich spätestens nach den Anschlägen auf die Twin Towers in New York. Wenn seitdem über den Islam berichtet wird, dann oft im Zusammenhang mit Terroranschlägen oder Gewalttaten. Diese Berichte werden noch angereichert durch Begriffe wie „Gotteskrieger", „Dschihad", „Kampf der Kulturen" usw. - Begriffe, die komplizierte Zusammenhänge auf sehr einfache Erklärungen reduzieren und oft ein eher einseitiges und negatives Bild dieser Religion entwerfen.
Wurde der Islam früher einfach nicht wahrgenommen, so ist unser Blick heute oft von Angst geprägt. Distanz und Misstrauen wachsen. Deshalb ist ein Dialog mit dem Islam notwendig, aber er ist - so Duncker - schwierig. Denn zu einem Dialog gehören nun mal zwei. Wer ist Ansprechpartner auf Seiten des Islam? Den Islam, wie etwa die katholische Kirche, gibt es nicht. Der Islam kennt aus religiösen Gründen keine Strukturen, die den christlichen Kirchen vergleichbar sind.
Diese Probleme bestehen aber auch auf der anderen Seite. Wer - so fragte Duncker - sind eigentlich wir? Welche Ziele und Werte haben wir? Denn, wenn es in einem Dialog um Grundsätze für ein Zusammenleben geht, muss über Werte diskutiert werden. Duncker beklagte dabei die scheinbare Toleranz unserer Gesellschaft. Vielfach sei das, was wir unter Toleranz verstehen, nur Desinteresse; wenn wir aber mit anderen in einem Dialog verlässliche gemeinsame Werte definieren wollen, müssen wir schon über unsere ethischen Vorstellungen Klarheit haben.
Weitere wesentliche Bedingungen für einen Dialog sieht Duncker im gegenseitigen Respekt, im Verzicht auf Maximalforderungen und in der Offenheit. Und - so führte er weiter aus - wir können die Moslems nicht alle über einen Kamm scheren; neben denen, die sich lieber in ihre gesellschaftlichen Nischen zurückziehen, gibt es viele, die fest in unsere Gesellschaft integriert sind und selbst ein Interesse an einem fairen Dialog haben.
Zum Schluss seines Vortrages schnitt LKR Duncker noch ein weiteres strittiges Thema an, den Beitritt der Türkei zur EU. Duncker, der sich lange in der Türkei aufgehalten hat, verwies auf die großen Anstrengungen des Landes zur Demokratisierung und erläuterte, dass es neben der stark traditionell geprägten Türkei auch eine sehr moderne und aufgeschlossene Türkei gebe. Er verwies darauf, dass die Türkei das einzige islamische Land sei, in dem es einflussreiche Bürgerbewegungen für mehr demokratische Rechte gebe.
Darum - so Duncker - wäre es unfair, das Versprechen nicht zu halten, das die Europäer den Türken gegeben haben.
(H Hüsgen)
zurück

Kuchenverkauf

Bei den Eltern, die für den letzten Elternsprechtag so leckeren Kuchen gespendet hatten, bedanken wir uns ganz herzlich. Durch den Kuchen- und Getränkeverkauf kamen € 90,- zusammen, die nun dem Fachbereich Musik zugute kommen.
zurück

Exkursion zu den Westfälischen Kliniken für Psychiatrie in Eickelborn

Am 11. November war unser Pädagogik-Leistungskurs der Jgst. 13 mit unserem Kurslehrer Herrn Klör auf einer Exkursion in der Psychiatrie in Eickelborn. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns einen ganzen Vormittag lang einen Überblick über den Teilbereich der sogenannten Forensik zu verschaffen.
Bevor wir uns konkret einzelnen Stationen zuwandten, erläuterten uns Herr Dr. Wallenstein als stellv. ärztlicher Leiter der Klinik und zwei Psychologen sehr anschaulich das Konzept, die Krankheitsbilder und die Therapieformen dieses speziellen Teilbereichs, der als „Maßregelvollzug" bezeichnet wird. Die Menschen, die in diesem Teilbereich behandelt werden, sind Straftäter, denen aufgrund einer psychischen Erkrankung eine Schuldunfähigkeit oder eine Verminderung ihrer Schuld zugesprochen wird. Ca. 1/3 der Delikte. die diese Straftäter begangen haben, sind Tötungsdelikte oder schwere Körperverletzungen. 19 % aller Straftaten sind Raub, Nötigung und Erpressung. Weitere 19 % sind Sexualdelikte an Erwachsenen. In der Forensik gibt es insgesamt 410 Patienten, die stationär eingewiesen sind. Nur 18 von diesen sind Frauen.
Thematisiert wurde auch die Überbelegung der Forensik. So kommen z.B. zur Zeit 17 Patienten auf nur einen Therapeuten. Die Einweisungsquoten psychisch erkrankter Straftäter wurde mit den Jahren immer größer, die Dauer des Klinikaufenthaltes immer länger. Dies kommt u.a. aufgrund politischer und juristischer Maßnahmen zustande, die vorhandene Lockerungsmaßnahmen erheblich einschränkten, was die Verweildauer erhöht.
Doch trotz alledem wird versucht, den Patientinnen ein umfassendes Angebot an Therapien zu ermöglichen, wobei sowohl die Erkrankung selber wie auch das daraus folgende Delikt in den Vordergrund der Therapie gestellt werden.
Im Anschluss an diese Einführung konnten wir dann an einer Gesprächsstunde mit den Patientinnen teilnehmen. Wichtig fand ich, dass wir den Patientinnen von Mensch zu Mensch entgegentraten, nicht wie Mensch zu "Inhaftiertem". Es wurde deutlich, dass diese Menschen an schweren Krankheiten leiden.
Hinter den hohen Zäunen in Eickelborn leben keine Monster, wie oft in den Medien dargestellt, sondern "Menschen" in einer Heilpädagogischen Anstalt für psychisch Erkrankte.
Ich würde mir wünschen, dass diese Erkenntnis von mehr Menschen geteilt würde!
(Mona Butte Jgst. 13)
zurück

Aufbauhilfe

Die 6er-Klassen hatten mit der schuleigenen Digitalkamera Früchte im Biologieunterricht fotografiert. Für den Tag der offenen Tür entwickelten einige Schüler zusammen mit dem Fachlehrer aus den Fotos ein Früchte-Memory für den PC. CDs mit diesem Programm wurden anschließend gebrannt und in den Klassen für einen Euro verkauft. So konnten insgesamt ¥ 67 für die Aufbauhilfe in der Küstenregion auf Sumatra dem Lippstüdter Pater Theophil überwiesen werden.
zurück

Bio-Technologie in der Praxis

Ende Februar konnten die Schüler und Schülerinnen des Biologie-Leistungskurses der Jgst. 13 einen ganzen Tag in weißen Kitteln im Labor arbeiten. Frau Nuphaus, die betreuende Lehrerin des Kurses, hatte einen „Schnuppertag" im Projektbüro "Bio-Technologie" der Bezirksregierung Arnsberg am Berufskolleg in Bigge-Olsberg organisiert. Dort hatten die Schüler endlich Gelegenheit, die im Unterricht erarbeiteten Werkzeuge und Methoden der Gentechnik einmal praktisch kennen zu lernen.
Schon die Mengen, mit denen Gentechniker arbeiten - es sind meist nur winzige Tropfen von DNA-, Puffer- oder Enzymlösungen - lösten Erstaunen aus, ebenso die hoch spezialisierten Geräte. Arbeitsteilig wurde tierische DNA aus Teewurst isoliert, durch die PCR-Methode vervielfältigt und anschließend in kleine Stücke geschnitten und gelelektrophoretisch aufgetrennt. Nach Anfärbung des Gelbildes konnten die DNA-Stücke unter UV-Licht eindeutig als Erbgut vom Schwein identifiziert werden. Offensichtlich konnte die Veranstaltung bei etlichen Schülern das Interesse an einem biologisch-technischen Beruf (noch) vertiefen, denn eine Schülerin bemerkte auf dem Heimweg: „Am liebsten würde ich direkt hier bleiben". Oder ob sie sich vielleicht doch nur vor dem Abitur drücken wollte?
(E. Nuphaus)
zurück

Neue Referendarinnen

Am 1. Februar begannen wieder zwei neue Referendarinnen ihre Lehrerausbildung an unserer Schule. Frau Anke Jasper (Biologie/ Mathematik) und Frau Christina Haurenherm (Deutsch/ Englisch) wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.
zurück

Besuch im Kernkraftwerk

Am 2. Februar besuchte der Physik-GK der Jgst. 13 unter Leitung von Herrn Klör und Referendar Th. Schmidt das im Abbau befindliche ehemalige Kernkraftwerk in Würgassen. Nach unserer Ankunft führte Herr Krimmek (Abtlg. Öffentlichkeitsarbeit) mit einer interessanten Präsentation über den e-on-Konzern sowie die Geschichte und die Funktionsweise des Kernkraftwerks in die Thematik ein.
Nach einem Imbiss konnte dann die ca. 3-stündige Führung durch das Kraftwerk beginnen; zuvor jedoch mussten wir Sicherheitsschleusen passieren und Kontrollen über uns ergehen lassen. Dazu gehörte auch das Ablegen der privaten Kleidung und das Anlegen der vom Kernkraftwerk gestellten Sicherheitsanzüge.
Zunächst besichtigten wir das Brennelementlagerungsbecken und begaben uns daraufhin zum Kernreaktorhauptraum, der sich gerade im Abbau befindet. Hier mussten wir noch zusätzliche Sicherheitskleidung tragen, wie z.B. Handschuhe. Im ehemaligen Maschinenraum konnten wir Zerkleinerungs- und Säuberungsvorgänge sehen. In der nachfolgenden Freigabehalle wird überprüft, ob die ausgebauten Reaktorbestandteile vollständig von Strahlung gesäubert sind. Am Ende der Führung wurden wir selbst auf Strahlung in speziellen Kabinen untersucht.
Bei einer Abschlussbesprechung wurden letzte Fragen geklärt und so ging ein interessanter und vor allem informativer Tag zu Ende.
(Matthias Sulk, Jgst. 13)
zurück

White Horse Theatre mit GSO

„Learning English is fun" - das bewies einmal mehr die englische Theatertruppe des White Horse Theatre. Sie gastierte am GSO mit zwei verschiedenen Stücken, mit „A Slug in the Shoe" für die Unterstufe und „Neighbours with Long Teeth" für die Mittelstute. Die Stücke waren wie immer gut verständlich; auch wenn man mal die eine oder andere Vokabel nicht kannte, durch Gestik und Mimik wurde der Inhalt deutlich.
Außerdem konnte wieder herzhaft gelacht werden, weil ein Gag auf den anderen folgte. Die Mittelstufenschüler fanden besonderen Gefallen an der Darstellerin der Phylthia (einem Vampirmädchen); vermutlich hätte sich mancher von ihnen mit Vergnügen von ihr beißen lassen.
Nach den Vorstellungen hatten die Schüler Gelegenheit, Fragen (in English, please!) an die Schauspieler zu stellen. Das erforderte ziemlichen Mut, dieses Mal war die Situation aber noch spannender, weil der WDR ein Kamera-Team geschickt hatte, das eine Reportage über die Theatergruppe erstellte, dabei aber auch die Zuschauer filmte und interviewte. Also musste man sich nicht nur vor den anderen Mitschülern „präsentieren", sondern dies im Rampenlicht vor laufender Kamera. Vor allem die jüngeren Schüler hatten damit aber keine Probleme, das fand ich bewundernswert! Jetzt warten wir jeden Tag gespannt auf die Ausstrahlung des Beitrags in der „Aktuellen Stunde", leider wurde der ursprüngliche Sendetermin wegen eines aktuelleren Beitrags verschoben.
(B. Allgaier)
zurück

Dortmunder Schulmuseum

Am 22. Februar besuchten wir, der LK 13 Pädagogik, unter der Leitung von Herrn Klör im Rahmen der Unterrichtsreihe „Geschichte der Erziehung" das Schulmuseum in Dortmund.
Unsere Zeitreise durch die verschiedenen Schulsysteme der Vergangenheit begann im Kaiserreich. Zur Veranschaulichung des Zeitgeistes, der unter Kaiser Wilhelm vorherrschte, wurde uns ein Klassenfoto aus der damaligen Zeit gezeigt. Dieses verdeutlichte uns eindrucksvoll die Konformität der Schüler jener Zeit, erkennbar sowohl an der kerzengeraden Sitzhaltung in Reih und Glied als auch an der uniformmäßigen Kleidung und den Einheitsfrisuren. Individualität konnte auch im Gesichtsausdruck nicht festgestellt werden, und der strenge, freudlose Blick eines jeden spiegelte die Härte des Schulsystems wider.
Ein Höhepunkt war die 30-minütige Simulation einer zeittypischen Unterrichtsstunde, wodurch wir selbst die Sicht eines Schülers ins wilhelminischen Zeitalter besser nachvollziehen konnten. Hierdurch wurde uns ebenfalls nahe gebracht, wie Lehrer sich nicht nur durch psychische, sondern auch physische Züchtigung Respekt und Autorität verschafften.
Die nächste Station unserer Reise führte uns in die Weimarer Republik. Unsere Museumsführerin zeigte uns, dass dies ein Zeitalter voller Innovationen war. Frauen versuchten sich zu emanzipieren, und der Schulalltag wurde von vielen neuen Erfindungen (wie zum Beispiel einer Fingermaschine zum Rechnen) bereichert.
Dann folgte ein dunkles Kapitel deutscher Vergangenheit - der Nationalsozialismus. Hier wurde schnell klar, dass das nationalsozialistische Gedankengut auch in den Schulalltag vollständig Einzug gehalten hatte. Erschreckend war, dass z.B. sogar in Mathematikaufgaben rassenideologische Inhalte vertreten waren.
Abschließend ist zu sagen, dass wir alle eine Menge Spaß hatten - nicht zuletzt durch die Unterrichtssimulation - und die Exkursion insgesamt eine informative und lohnenswerte Ergänzung des Pädagogikunterrichts darstellte.
(Vanessa Müller, Jgst 13)
zurück

Jugendwettbewerb der Sparkassen

Beim Jugendwettbewerb der Sparkassen "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", einem Wettbewerb im Bereich des Fachbereiches Kunst, gewann die Klasse 5b durch Auslosung einen Betrag in Höhe von 100.- €. Herzlichen Glückwunsch!
zurück

10. GSO - Hallenmasters

Zum nunmehr zehnten Mal fand am 12. Februar in der Turnhalle der Lippeschule unser traditionelles Hallenfußballturnier für aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer statt.
Nach den Vorrundenspielen in vier Gruppen hatten sich acht Mannschaften für das Viertelfinale qualifiziert, wobei die „Senioren-Teams" der Eltern und Lehrer offensichtlich nicht den besten Tag erwischt hatten, denn sie schieden aus. Im Finale standen sich schließlich unsere aktuellen Jahrgangsstufen 11 und 12 gegenüber - die Jüngsten waren an diesem Tag auch die Besten. Dieses Endspiel war jedoch nach ausgeglichenem und spannendem Verlauf weder nach der regulären Spielzeit noch nach der Verlängerung entschieden, so dass letztendlich das Siebenmeterschießen den Turniersieger küren musste.
Letztendlich war die Jgst. 11 das glücklichere Team, unsere „Newcomer" gewannen mit 2 : 0 und konnten den Siegerpokal in Empfang nehmen. Dritter wurde das Team „Abi 2001" vor dem „Abi 95"
Neben dem sportlichen Wettkampf kam der gesellige Teil nicht zu kurz: zahlreiche Gespräche zwischen den Spielen und manche Erinnerung an die „alten Zeiten" auf dem GSO ließen die Zeit rasch vergehen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Klasse 8a von Frau Kramer sowie insbesondere Frau Albert, die eine hervorragende Cafeteria organisiert und für das leibliche Wohl der Kicker gesorgt hatten. Die einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung war: „Beim 11. GSO-Hallenmasters nächstes Jahr sind wir wieder dabei!
(H. P. Königs)
zurück

Eltern-Engagement

An dieser Stelle erwähnen wir Eltern. die sich in besonderer Weise für die Schule engagieren.

Frau Simone Albert, Schülermutter in der Klasse 8a, hat beim diesjährigen GSO-Hallenmasters-Turnier für das leibliche Wohl sowohl der Spieler als auch der Gäste bei diesem kräftezehrenden Wettbewerb gesorgt.
Zusammen mit einigen Schülern der Klasse 8a hat sie während des ganzen Samstag-Turniers den Speisen- und Getränkeverkauf organisiert und betreut.
Herzlichen Dank!
zurück

Verantwortlich für den Inhalt:
Die Schulleitung des GSO
Redaktion: B. Allgaier

 

[ SEITENANFANG ]   [ INHALT ]   [ VORSTELLUNG DER SCHULE ]   [ DAS AKTUELLE SCHULJAHR ]  [ BILDER DER SCHULE ]    [ WEITERE ANGEBOTE DER HOMEPAGE DES GSO ]   [ TERMINE IM AKTUELLEN SCHULJAHR ]