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Elternbrief Nr. 45 / 13. Jahrgang Aus dem Schloss berichtet . . . Overhagen, den 28. September 2006
Termine am GSO: Zentrale Abschlussprüfungen Lernstandserhebungen 2006/06 Schüler- und Elternvertreter Herbstakademie Physik 2006 Overhagener Forum 2006 Exkursion LK- Pädagogik Teutolab Chemie GSO-Schüler übernehmen Patenschaft Bio LK in der Klostermersch Spende des Abitur-Jahrgangs 2006 an die Fachschaft Kunst Abschlussfahrt der Klasse 10b Stadtentwicklung aus Schülersicht Rugby-AG beim Zehnkampf Eltern-Engagement: Textil-AG
Termine am GSO:
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02.10.06 |
Beginn der Herbstferien (bis 14.10.2006) |
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25.10.06 |
18.00h: Schulkonferenz |
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09.11.06 |
Hochschultag an der Universität Münster (Jgst. 12) |
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16.11.06 |
16.00-19.00h: Elternsprechtag |
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17.11.06 |
08.30-12.30h: Elternsprechtag |
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07.12.06 |
Info-Abend für die Eltern der Grundschüler (Kl. 4) und der Haupt-/Realschüler (Kl. 10) |
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09.12.06 |
Overhagener Weihnachtsmusik |
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21.12.06 |
Weihnachtsferien (bis 05.01.07) |
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19.01.07 |
Halbjahreszeugnisse (Unterricht endet nach der 3. Stunde) |
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25.01.07 |
Berufsinformationstag der Jgst. 12 |
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27.01.07 |
Tag der offenen Tür |
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29.01.07 |
Anmeldungen der neuen Schüler für das Schuljahr 2007/08 (bis 09.02.07) |
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16.02.07 |
"Karnevalswochenende" bis 20.02.07 (3 bewegliche Ferientage) |
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23.03.07 |
letzter Unterrichtstag der Jgst. 13 |
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02.04.07 |
Osterferien (bis 14.04.07) |
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18.05.07 |
4. beweglicher Ferientag |
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Zentrale Abschlussprüfungen
Am Ende der Kl. 10 werden in diesem Schuljahr landesweit zum ersten Mal zentrale Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik stattfinden. Die Termine der ZP10 sind: 27.04.07 – Deutsch 02.05.07 – Mathematik 04.05.07 – Englisch Die Vornoten, d. h. die Leistungen seit Anfang der Klasse 10, und die Prüfungsergebnisse werden den Schülern am 21. Mai bekannt gegeben.
Lernstandserhebungen 2006/06 Die bisher in der 9. Klasse stattfindenden Lernstandserhebungen sind seit diesem Schuljahr in das 2. Halbjahr der Klasse 8 vorgezogen worden. Dies bedeutet, dass die jetzigen 9er-Klassen nicht an den Lernstandserhebungen teilnehmen werden. Da wir diese Prüfungserfahrung aber im Hinblick auf ZP10 für wichtig halten, werden wir schulintern versuchen, vergleichbare Tests für die 9. Klassen durchzuführen. Hier die Termine für die 8. Klassen: 16.05.07 – Deutsch 22.05.07 – Englisch 24.05.07 – Mathematik
Schüler- und Elternvertreter In ihrer ersten Sitzung in diesem Schuljahr wählte die Schülervertretung Jonas Großekathöfer (Jgst.12) zum Schülersprecher und Johanna Schneidewind (Kl. 10b) zur Stellvertreterin. Von der Schulpflegschaftsversammlung wurde Herr Alexander Tourneur wiederum in seinem Amt als Vorsitzender der Schulpflegschaft bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde seine Stellvertreterin, Frau Simone Albert. Diese zwei Schüler- und zwei Elternvertreter und je drei weitere Vertreter sind damit zugleich auch Mitglieder der Schulkonferenz, die sich nach der Änderung des Schulgesetzes nun im Verhältnis 2 : 1 : 1 zusammensetzt.
Herbstakademie Physik 2006 Am Mittwoch, den 13. September 2006, nahmen wir, die 28 Schülerinnen und Schüler des Physik-Grundkurses der Jgst. 11, unter der Leitung von Herrn Klör an der „Herbstakademie der Physik 2006“ in der Universität Bielefeld teil. Die Bielefelder Uni zu besuchen war für uns ein großes Erlebnis. Wir haben viele Informationen in verschiedenen Bereichen sammeln können. Der Tag hatte ein volles Programm, bei dem am Morgen unter anderem die Themen „Raum und Zeit – Grundlagen der Kosmologie“ und „Einsteins Eselei – offene Fragen der Kosmologie“ behandelt wurden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa wurde uns dann aufgezeigt, welche guten beruflichen Chancen man hat, wenn man ein Physik-Studium absolviert, und ein Einblick in die Anforderungen eines solchen Studiums gegeben. Anschließend wurden die zentralen Forschungsbereiche der Bielefelder Fakultät Physik in Form von Laborführungen vorgestellt. Wir hatten uns für die Themenbereiche „Biophysik und angewandte Nanowissenschaften“ und „Angewandte Laserphysik und Laserspektroskopie“ entschieden. Der krönende Abschluss war danach eine Reihe von verblüffenden Experimenten, die im großen Hörsaal vorgestellt wurden. Dieser abenteuerliche und aufregende Tag, der für uns sehr informativ war und bei dem wir viele wissenswerte Dinge mitnehmen konnten, klang dann bei Kaffee und Kuchen aus. S. Grothe (Jgst. 11)
Overhagener Forum 2006 Gut gefüllt war unsere Pausenhalle zum diesjährigen »Overhagener Forum«. Zahlreiche Eltern, Lehrer, Schüler und interessierte Mitbürger waren der Einladung gefolgt, sich über die Frage "Bildung ohne Erziehung?" Gedanken zu machen. Referent Dr. Bernhard Bueb ist schon durch seinen beruflichen Werdegang als Experte ausgewiesen: lange Jahre leitete er die renommierte Internatsschule Schloss Salem. Dr. Bueb legte in seinem Vortrag ein klares Bekenntnis zu Disziplin, Erziehung durch Gemeinschaft und zu dem pädagogischen Wert der Bestrafung ab. Gleichzeitig konnte er in seinem stets kurzweiligen Vortrag immer wieder auf Beispiele aus der Salemer Schule und aus eigener pädagogischer Erfahrung zurückgreifen. Trotzdem war der spannendste Teil des Abends sicherlich die sich anschließende Diskussion, in der auch unsere Schülerinnen und Schüler eindeutig Flagge zeigten und so manche Position des Referenten kritisch in Frage stellten. Auch am folgenden Schulvormittag fand diese Diskussion in so manchem Oberstufenkurs eine Fortsetzung, was als Indiz dafür gewertet werden kann, dass der diesjährige Referent des Overhagener Forums mit seinem Vortrag alle Generationen angesprochen haben dürfte. Aktueller Buchtipp dazu: Bernhard Bueb, Lob der Disziplin – Eine Streitschrift. List-Verlag 2006.
Exkursion LK- Pädagogik Anfang September besuchten wir, 22 Schülerinnen und Schüler des LK Pädagogik 13, zusammen mit unserem Kurslehrer Herrn Klör und der Lehramtspraktikantin Frau Kautz, die Forensische Klinik für Psychiatrie in Eickelborn. Die Exkursion ergab sich aus dem unterrichtlichen Kontext "Möglichkeiten und Grenzen der sozialpädagogischen Intervention bei Entwicklungsstörungen". Unser Besuch gliederte sich in zwei Einheiten. Zunächst führten uns Dr. Wallenstein, die Dipl. Psychologin Frau Abromeit, und Dr. Kobbé in die Struktur der Klinik, die kognitive Verhaltenstherapie und die klinische Psychoanalyse ein. Die Vorträge beinhalteten für uns alle neue, aufschlussreiche Aspekte. Es folgten eine Gesprächsrunde mit Patienten und eine kurze Führung durch deren Lebensraum in der Klinik. Hier überraschte uns, dass wohngemeinschaftliches Zusammenleben vorherrscht. Der bewusste Umgang und die Offenheit, mit der die Patienten über ihre Erkrankung sprachen, faszinierten uns. Bei einem abschließenden Reflexionsgespräch wurde uns allerdings auch eine teilweise bedrückende Stimmung aufgrund der enormen Sicherheitsvorkehrungen deutlich. Es war alles in allem eine sehr spannende und informative Erfahrung, mithilfe derer sicherlich bei dem einen oder anderen vorher bestehende Vorurteile abgebaut werden konnten. J. Cürlis, I. Pink (Jgst. 13)
Teutolab Chemie Seit Beginn dieses Schuljahres nehmen Schüler der Klassen 4 von vier Grundschulen, die unsere Partnerschulen beim Netzwerk des teutolab Chemie der Universität Bielefeld sind, am Mitmach- und Experimentierlabor teil. Flächendeckend Freude an den Naturwissenschaften zu wecken und zu erhalten, ist das erklärte Ziel des teutolab, das seit der Eröffnung im Februar 2000 einige Tausend Grundschülerinnen und –schüler besucht haben. Hier werden Fragen aus der Chemie mit Alltagsbezug durch eigenes, aktives Handeln und selbstständiges, behutsam angeleitetes Experimentieren von den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen bearbeitet. Jede zweite Woche besuchen uns 18 Schülerinnen und Schüler. Vor dem Experimentieren findet ein kurzes einleitendes Gespräch mit einem der teutolab-Lehrer statt. Danach wird in drei Arbeitsgruppen von je 6 Schülern, die von Mentoren aus dem Grundkurs Chemie der Jgst. 12 in den 2,5 Stunden betreut werden, experimentiert. Beim derzeitigen Thema geht es um die Milch. Hier werden Figuren aus Milcheiweiß hergestellt, Quarkbilder gemalt und auch eine spannende Milcholympiade – Welche Milch fließt am schnellsten? – wird durchgeführt. Bei abschließenden Gesprächen mit den teutolab-Lehrern und den Mentoren hört man von den Schülern, dass es allen viel Spaß macht und sehr oft wird der Wunsch geäußert, möglichst bald wieder bei uns weitere Versuche zu einem neuen Thema durchzuführen. D. Schorn
Für ihre Notizen und Berechnung benutzen die Jungforscher im teutolab Schreibblöcke, die für diesen Zweck eigens gestaltet und der Schule freundlicherweise von der Druckerei Staats in Lippstadt zur Verfügung gestellt wurden. Graphische Betriebe STAATS GmbH Roßfeld 8, 59557 Lippstadt
»www.staats.de« Unser herzlicher Dank geht an Frau Gabriele Staats, die uns spontan und kompetent unterstützt hat.
GSO-Schüler übernehmen Patenschaft Schon gegen Ende des vergangenen Schuljahres hatte die Klasse 8b an der „Aktion Tagwerk NRW 2006“ teilgenommen und einen Tag bei hiesigen Betrieben gearbeitet, um ihren Arbeitserlös einem „guten Zweck“ zuzuführen. Jetzt konnten die Klassensprecherinnen Johanna Sander und Eva Räcker Frau Gertrud Tack von der Arbeiterwohlfahrt Lippstadt eine Geldspende für das Förderprogramm „Schule 13 plus“ überreichen. Die Geldspende der 8b, kräftig aufgestockt von einigen Schülern der Jahrgangsstufe 12, ermöglicht es einem Lippstädter Kind, mehr als ein Jahr an dem schulischen Förderprogramm „Schule 13 plus“ teilzunehmen. „Schule 13 plus“, mitgetragen von der AWO Lippstadt, hat es sich zum Ziel gesetzt, benachteiligte Kinder nachmittags nach 13 Uhr schulisch zu fördern. Diese Förderung ist aber gerade für Kinder aus sozial schwachen Familien nach Kürzung der Landesmittel gefährdet. Umso mehr freute sich Frau Tack von der AWO über die Spende der GSO-Schüler.
Bio LK in der Klostermersch Die beiden Leistungskurse Biologie der Jgst. 13 mit ihrer Fachlehrerin Frau Nuphaus bekamen Anfang September Besuch vom Staatlichen Umweltamt Lippstadt. Zunächst gab Herr Volkmer uns und einem Biologie-Grundkurs in der Schule einen Einblick in das Lippeauen- Renaturierungsprogramm der Stadt Lippstadt. Da wir uns im Unterricht mit Fließgewässern beschäftigten, konnten wir Herrn Volkmers Ausführungen gut folgen. Seine Präsentation bezog sich zum einen auf seine Arbeit beim Staatlichen Umweltamt und auf Allgemeines zum Wasserrecht, zum anderen berichtete er von den Renaturierungsmaßnahmen an der Lippe von der Quelle bis hin zur Klostermersch in Benninghausen. Anschließend bekamen wir die Möglichkeit, uns selbst von den Arbeiten in der Klostermersch zu überzeugen. Wir fuhren mit PKW nach Benninghausen und mit Gummistiefeln ausgestattet stapften wir bei schönem Wetter durch die Lippeaue. Wir machten an verschiedenen Stationen in der Aue halt, wo uns Herr Volkmer exemplarisch einige Renaturierungsmaßnahmen aufzeigte. Hier bezog er sich vor allem auf die Neugestaltung der Uferzone sowie auf die verbesserte Morphologie des Flusses. Zudem gab er uns Informationen über heimische und zugewanderte Tiere und Pflanzen. Für uns Schüler war die Exkursion in die Klostermersch eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und machte uns vorher im Unterricht Erlerntes nochmals deutlich. Auch wenn Exkursionen dieser Art wegen des Zeitdrucks durch das bevorstehende Zentralabitur immer seltener stattfinden, brachte sie uns ein tieferes Verständnis für die behandelten Unterrichtsinhalte. S. Buschkühle, K. Böhner (Jgst. 13)
Spende des Abitur-Jahrgangs 2006 an die Fachschaft Kunst Völlig überrascht wurde ich am Freitag, den 22.September, als mir in der großen Pause Johanna Bömer-Schulte, Hanna Lutterbüse und Annika Schmidt im Namen des Abiturjahrgangs `06 € 250,00 überreichten. Mit dieser Spende sollen weitere Projekte der zukünftigen Abiturjahrgänge unterstützt werden. Diese Projekte entstehen seit Jahren in den Abschlusskursen im Kunstunterricht. Sie wurden bisher von den Abiturienten als Geschenk an die Schule geplant und umgesetzt und verblieben als Erinnerung an die Schüler in der Schule. Die Freude über diesen Zuspruch des Kunstunterrichts in den Abiturkursen motiviert mich, auch in Zeiten des Zentralabiturs Projektarbeiten in der Jahrgangsstufe 13 anzubieten! U. Haverland
Abschlussfahrt der Klasse 10b Wir haben unsere Abschlussfahrt der Klasse 10 vom 19. – 22. Juni auf dem Ijsselmeer verbracht. Nach einer sechsstündigen Busfahrt hatten wir endlich unser Ziel, Harlingen, erreicht. Von dort aus starteten wir unsere Segeltour. Der Skipper Sergej und der Maat Gabriel wiesen uns in die Kunst des Segelns ein. Die erste Nacht verbrachten wir mitten auf der Nordsee. Als „Ankerwache“ mussten jeweils vier Schüler je eine Stunde die Koordinaten des Schiffes bewachen. Am nächsten Morgen liefen wir die Insel Terschelling an. Dort durften wir mittags alleine die Stadt erkunden. Abends sind wir dann alle zusammen in ein Lokal gegangen, um auf einer großen Leinwand das WM-Spiel Deutschland – Ecuador zu sehen. Diese Nacht verbrachten wir dann im Hafen von Terschelling. Am darauf folgenden Tag segelten wir die ganze Zeit. Es war sehr windig (Stärke 7), was nicht allen gut bekommen ist. Die dritte Nacht haben wir dann direkt hinter der Schleuse zwischen Nordsee und Ijsselmeer verbracht. Ganz in der Nähe konnten wir alte Kriegsbunker besichtigen. An unserem letzten Abend haben wir alle zusammen in unserem großen Aufenthaltsraum gesessen und zu der Gitarrenbegleitung von Herrn Brandt und Sergej gesungen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Doch am folgenden Morgen war es leider soweit und wir mussten wieder zurück nach Harlingen segeln. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus nach Hause. Allen hat diese Klassenfahrt sehr gut gefallen und die Klassengemeinschaft wurde gestärkt. Wir bedanken uns herzlich bei unserem Klassenlehrer Herrn Brandt für die Begleitung und Planung und bei Frau Morfeld, die uns trotz ihrer Anfälligkeit für Seekrankheit begleitet hat. Danke schön! N. Kirchhoff, Jana Vogel, Jarmila Vogel
Stadtentwicklung aus Schülersicht Wie könnte Lippstadt im Jahr 2020 aussehen? Dieser Frage widmeten sich am 11.08.06 zehn Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 bei der Planungswerkstatt zum Thema "Stadtentwicklung" im Lippstädter Rathaus. Der Workshop war ein Baustein der Bürgerbeteiligung zur Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans durch die Stadtverwaltung. Gemeinsam mit Schülern anderer Gymnasien entwickelten die Jugendlichen Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Natur, Verkehr, Freizeit und Wirtschaft. Hierbei entstanden zum Teil sehr interessante Ergebnisse, die dem Planungsausschuss der Stadt vorgelegt wurden und eventuell in die Entwicklungsplanung einfließen könnten. Die vielfältigen Ideen sind im Internet unter »www.lippstadt.de/planung« nachzulesen. Die Beteiligung von Jugendlichen an der Zukunft Lippstadts fand bei den Schülern ein sehr positives Echo und sie hoffen nun, im neuen Flächennutzungsplan einige ihrer Ideen wiederzufinden.
Rugby-AG beim Zehnkampf Quasi in fremdem Terrain gewildert hat am Wochenende des 16./17. September die Rugby-AG. Da wir zwar eigentlich dem Rugbysport nachgehen, aber grundsätzlich Spaß an Sachen haben, die entweder anstrengend sind oder weh tun können (oder im Idealfall beides), starteten am Samstag um 8:30 Uhr vier Schüler, Patrick Frische (Kl. 10), Maximilian Schneidewind (10), Jan Andrew Brown (12) und Daniel Schmidt (Abi 2006) mit AG-Leiter Denis Brandt zu einem Jedermannzehnkampf in Ahlen. „Jedermann“ bedeutet, dass keine Vereinszugehörigkeit Voraussetzung für eine Teilnahme ist. Eine Veranstaltung für wirklich „Jedermann“ ist es angesichts der zum Teil sehr anspruchsvollen Disziplinen allerdings eher nicht. Aufgrund der wenigen Trainingseinheiten bei dazu noch eher mittelmäßigen materiellen Bedingungen mussten wir technische Defizite durch die Rugbytugenden Kampfgeist und starke Physis ausgleichen. Das gelang vor allem in den Laufdisziplinen sehr gut, aber auch im Hochsprung, wo Maximilian und Jan Andrew die Riegenbestleistungen erzielten. Nachdem am ersten Tag 100m, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und die 400m zu absolvieren waren, standen nach einer Nacht im Zelt am nächsten Morgen die 110m Hürden auf dem Programm. Bei einem Jedermannzehnkampf dürfen die Hürdenhöhen frei gewählt werden. Da Rugby aber nun mal ein M…sport ist (sorry!) haben wir uns entschieden, die Männerhöhe von 106,7cm zu wählen. Alle kamen aber gut zurecht und nach hartem Kampf konnte erst die letzte Hürde Daniel entscheidend tackeln. Trotzdem erreichte er das Ziel wenig später. Nach dem Diskuswerfen war ein weiterer Höhepunkt sicherlich der Stabhochsprung, den wir gänzlich unvorbereitet angehen mussten. Auch hier schonte Daniel weder sich noch das Material. Die Leistungen waren durchaus beachtlich (Brandt: 2,50m; Daniel: 2,10m; Maximilian: 2,10m; Jan Andrew: 1,90m; Patrick: 1,70m). Der neunten Disziplin Speerwerfen folgte der 1500m Lauf, in dem Herr Brandt die riegeninterne Führung, die er im Hürdenlauf übernommen hatte, doch noch abgeben musste. Mit den Endresultaten sind wir recht zufrieden. Innerhalb unserer aus 25 Athleten bestehenden Riege belegten wir die Plätze 2, 5, 8, 11 und 12. In der Gesamtwertung aller 91 Teilnehmer reichte es für die Ränge 13, 20, 30, 50 und 55. Die genauen Ergebnisse können unter der Adresse » www.lgahlen.de/ergebnisse/12ah lenerjedermann zehnkampf 16170906. html« eingesehen werden. Nächstes Jahr wollen wir wieder mitmachen, dann mit mindestens sechs Mal Training. Denis Brandt
Eltern-Engagement
Textil-AG
Frau Isabel Schneidewind, zweifache Schülermutter, trat Anfang des Jahres an die Schulleitung heran mit der Idee, eine Textil-Arbeitsgemeinschaft anbieten zu wollen. Mit Beginn dieses Halbjahres wurde die Idee Wirklichkeit und seitdem lernt eine kleine Gruppe von Schülerinnen alles, was mit Textilien, Stoffverarbeitung und Mode zu tun hat. Sie treffen sich dienstags und sind nach dem Entwurfsstadium gerade dabei, mit dem praktischen Zuschneiden und Nähen zu beginnen. Lernen für’s Leben – wenn auch außerhalb des Unterrichts!
Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO
Redaktion: D. Höppner
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