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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

 

Elternbrief Nr. 49 / 14. Jahrgang
Aus dem Schloss berichtet . . .
Overhagen, den 31. Januar 2008

Inhalt:
Termine am GSO:
Deutsch-Olympiade
Leseratten, Bücherwürmer und Nachteulen der 5. Klassen aufgepasst!
Pizza, Pasta und Pisa
Besuch der Phänomenta
Der pinke Hut der Queen
„Der Großinquisitor“
Examen bestanden
Vorlesewettbewerb
Overhagener Weihnachtsmusik
Spenden fürs Shalom
Takeshi‘s Castle - Weihnachtsturnier 2007
Exkursion zum Sikh-Tempel in Soest
Berufs-Informationstag
Weihnachten mit Straßenkindern – Silvester in der Hängematte am Strand
Klassentreffen
Juniorfirma GSO?
„GSO-Hallenmasters“

de_olympiade_08Deutsch-Olympiade
Die Klassen 9a und 9b maßen sich in den Disziplinen der Deutsch-Olympiade: Reimen, Erzählen, Erklären, Umschreiben und Darstellen. In einem spannenden und unterhaltsamen Wettkampf setzte sich das Team der 9a - die „Overhagen Bad Boys“ - knapp gegen ihre Konkurrenten durch. Die „Overhagen Bad Boys“ werden Ende Januar mit ihrer Klasse zum Landesfinale nach Hamm fahren. Wir wünschen viel Erfolg.
(Hubert Hüsgen)  
 

Leseratten, Bücherwürmer und Nachteulen der 5. Klassen aufgepasst!
Macht euch bereit für eure Nacht der Nächte. Am 18. April 2008 veranstalten wir eine große Lesenacht am GSO. Eine ganze Nacht mit Spiel, Spaß und Spannung erwartet euch. Wir wollen gemeinsam lesen, basteln, rätseln und uns vielleicht auch etwas gruseln, wenn wir unsere Schule bei Nacht erleben und dort auch übernachten.
Nähere Informationen erhaltet ihr noch vor den Osterferien. Wer es kaum erwarten kann, Fragen hat oder gerne bei der Organisation helfen möchte, schreibt bitte eine E-Mail an Frau Hoffmeier (beccy.haake@t-online.de).
Wir freuen uns auf euch.
(R. Hoffmeier und das Organisationsteam)

Pizza, Pasta und Pisa
Die Studienfahrt der Jgst. 13 führte uns in die Toskana, genauer in das Örtchen Pietrasanta nördlich von Pisa. So fuhren wir am Abend des 14. September mit unseren Jgst.-Leitern Herrn Schulte und Herrn Gesterkamp sowie mit Frau Jürgenhake Richtung Süden.
Doch schon bevor es losging, hatten wir uns mit Italien und der Toskana beschäftigt. In Kleingruppen hatten wir Vorträge über die wichtigsten Städte der Toskana, berühmte Personen Italiens oder Gewohnheiten des Landes ausgearbeitet. Mehr oder weniger gut vorbereitet vermittelten wir unser Wissen auf den langen Busfahrten zu den Ausflugszielen unseren Mitschülern.
Zu diesen Zielen zählten neben Lucca, San Gimignano und Siena natürlich auch Pisa und Florenz, wo es von Straßenhändlern und Touristen nur so wimmelte. Doch auch die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Städte wurden natürlich genau in Augenschein genommen. Ebenso konnten wir uns auf der sehr langen Busfahrt zur Weinprobe ins Chianti-Tal ein Bild von der schönen Landschaft machen. Bei dem Essen, egal ob in unserem nicht gerade luxuriösen Hotel oder in den Pizzerien, teilten sich die Meinungen.
Nach einer Woche warmen und meist sonnigen Wetters, voller Kultur und Erlebnisse, kamen wir nach Overhagen zurück.
(Alexander Hertel)

Besuch der Phänomenta
„Physik zum Anfassen“ hieß es am 6. November 2007 für die 29 Schüler und Schülerinnen der Klasse 6b bei einem Besuch der PHÄNOMENTA in Lüdenscheid. Statt phaenomentaEnglisch- und Mathematikunterricht ging es zunächst in Kleingruppen auf Erkundungstour in der interaktiven Ausstellung mit 130 Experimentierstationen zum Ausprobieren, Nachdenken und Spaßhaben. Viele waren verblüfft, wie viel Physik in unserem Alltag steckt.
Anschließend beschäftigte sich jede Gruppe intensiv mit der Station, die sie am meisten interessierte. Nachdem eine Zeichnung angefertigt und genau beschrieben worden war, was bei dem Experiment passiert, ging es darum, Ideen zu sammeln, warum dies passiert. Im Physikunterricht wurden später die gewonnenen Erkenntnisse vertieft und die Ergebnisse auf Plakaten festgehalten.
(Rainer Schmidt)  

Der pinke Hut der Queen
Auf den Weg nach London und Umgebung machten sich einige Schüler der Klassen 8, 9 und 10 des Gymnasiums Schloss Overhagen im Oktober. Das eigentliche Ziel war unsere langjährige Partnerschule, die Maiden Erlegh School in Reading in der Nähe Londons.
Nach zwölf Stunden Fahrt mit Bus und Fähre wurden wir erwartungsvoll von den britischen Austauschschülern begrüßt. Wir kamen schnell in unsere Gastfamilien und verbrachten dort das erste Wochenende. Am Montag lernten wir dann den englischen Schulalltag kennen. Zum Glück machten wir Deutschen an den folgenden Tagen Ausflüge, während unsere englischen Freunde zur Schule gehen mussten. Wir besuchten Bath, London und Oxford. Besonders der Ausflug nach London bereitete uns viel Freude, denn dort sahen wir die typischen Sehenswürdigkeiten der Weltstadt und konnten Queen Elisabeth II. sogar live erleben. Sie fuhr in ihrer Limousine direkt an uns vorbei, begleitet von unzähligen Polizeifahrzeugen. Alles ging sehr schnell, doch uns ist besonders ihr pinkfarbener Hut aufgefallen. In Oxford erwartete uns als weiteres Highlight das Christ Church College. Dort sind Teile der Harry Potter Filme gedreht worden.
Zum Abschied fand dann noch eine Party statt, auf der alle viel Spaß hatten. Jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Engländer.
(Anna-Lena Willenbrink, Alina Krauß, Anika
Lichte, Sandra Knierbein, Leonie Gerke,
Anita Fahnenstiel, Vanessa Ragge)  

Im November fand dann der Gegenbesuch unserer Partnerschule statt. Ein besonderes Highlight erlebten die Austauschschüler in Münster, wo sie neben dem Friedenssaal auch einen Weihnachtsmarkt besuchen konnten, den es in dieser Form in England nicht gibt. Weitere Programmpunkte waren Besuche des Nixdorf-Museums in Paderborn und der Bilstein-Höhle in Warstein. Die Besichtigung der Wewelsburg stand unter dem Motto „Hexenverfolgung“ und war für die Schüler sehr interessant.
Nach einem Empfang im Rathaus und sehr vielen Partys traten die Austauschschüler erschöpft aber zufrieden die Heimreise an. Alle waren sich einig, dass ein Austausch ein einmaliges Erlebnis ist.
(Brigitte Allgaier)  

„Der Großinquisitor“
Adolfo Assor vom Garn-Theater, Berlin, geb. 1945 in Valdivia/Chile, ist der Akteur in dem Ein-Personen-Stück nach der Vorlage von F. Dostojewskij. Nach dem Schaupspielstudium in Chile und zahlreichen Auszeichungen leitet er heute Theater-Projekte in Chile, Kassel und Berlin.
Zur Inszenierung: „Stell Dir vor, ...“, so fangen viele Erzählungen an. Vor dem Hintergrund des Theaterstücks geht es um folgende Vorstellung: Jesus kommt für einen kurzen Besuch auf die Erde. Dazu reicht unsere Vorstellungskraft bestimmt. Spannend wird es, wenn wir uns Phantasien darüber erlauben, was Jesus bei den Begegnungen mit uns Menschen wahrnehmen wird:
 - Haben wir uns im Sinne seiner damaligen Botschaft frei entwickelt?
 - Haben wir uns gegenüber Ordnungsmächten wie Kirche und Staat selbstbewusst und frei verhalten?
 - Haben wir uns eher das Prinzip „Unterordnung“ zu eigen gemacht?
 - Was wird Jesus denken? Was denken wir?
Es ist ein Anliegen des Schauspielers Adolfo Assor, uns in seiner Inszenierung mit diesen Fragen zu konfrontieren.
In einem angespannten Dialog lädt er die Zuschauer ein, an einem Prozess von harten Anschuldigungen, z.B., dass die gesamte Menschheit zur Freiheit verführt worden sei und dadurch unermessliches Leid entstanden sei, als Zeugen teilzunehmen. Der Täter soll zur Verantwortung gezogen werden.
So wird Jesus vom Großinquisitor verhört. Dieser bestimmt, dass Jesus seiner Zeit alles gesagt und die Kirche allein gelassen habe; jetzt verbittet er sich jegliche Einmischung.
Die Legende vom Großinquisitor ist eingebettet in Dostojewskijs letzten Roman „Die Gebrüder Karamasow“. In diesem Stück verschärft der Autor noch einmal die religiösen und existentiellen Fragen, die letztlich sein Gesamtwerk durchziehen.
Dostojewskij beleuchtet und verdunkelt zugleich die immer wieder aktuelle Frage nach der Freiheit des Menschen: „Wie viel Freiheit vertragen wir Menschen?“
Sicherlich ein empfehlenswerter Theaterabend!

Examen bestanden
Das Kollegium des GSO beglückwünscht Herrn Holger Hein zu seinem erfolgreich abgelegten 2. Staatsexamen. Herr Hein kam im Januar 2006 als Referendar für die Fächer Erdkunde und Physik an unsere Schule, ab Februar 2008 wird er als „normaler“ Lehrer bei uns tätig sein.

Vorlesewettbewerb
Der Vorlesewettbewerb der Schulen wird jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Es beteiligen sich die 6. Klassen aller Schularten.
Am 11.12.2007 fand der Wettbewerb an unserer Schule statt. Aus den beiden 6. Klassen wurde der Schulsieger ermittelt. In einer äußerst knappen Entscheidung setzte sich dann Florian Ruckebier aus der 6b durch. Er wird als Schulsieger unsere Schule bei dem Vorlesewettbewerb auf Kreisebene vertreten.
Herzlich Glückwunsch!
(Elisabeth Kramer)  

Overhagener Weihnachtsmusik
Die 42. Overhagener Weihnachtsmusik war sicherlich ein Höhepunkt des Schuljahres. In der dicht besetzten Pausenhalle boten die Schüler des Unterstufenchors unter Leitung von Carola Dewenter und der Instrumentalkreis, der von Peter Hänsch koordiniert wurde, ein breitgefächertes Programm, das von traditionellen Weihnachtsliedern wie „Uns ist geboren“ bis zu Ludwig van Beethovens „Pathétique“ reichte.
Man merkte den jungen Sängern und Musikern deutlich die Freude am Singen und Spielen an. Ergänzt wurde das musikalische Programm durch kleine Spielszenen, in denen Schüler der Klasse 6a darstellten, welche Bedeutung Weihnachten für die Menschen haben kann. Die Schüler hatten diese Szenen mit viel Engagement selbst erarbeitet. Ihre wesentliche Aussage war, dass Weihnachten kein feststehendes Datum ist, sondern, dass es sich immer dann ereignet, wenn ein Mensch die Not des anderen erkennt und ihm hilft.
Ganz in diesem Sinne wurde auch der Erlös der Weihnachtsmusik verwendet; er wurde dem Projekt „Mittagessen für bedürftige Kinder“ des Jugendzentrums Shalom zur Verfügung gestellt.
(Hubert Hüsgen)  

Spenden fürs Shalom
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Die Einnahmen aus der Cafeteria der Overhagener Weihnachtsmusik 2007, die wir als 8. Klasse unterstützt haben, gingen an den Jugendtreff Shalom in Lippstadt. Im Shalom gibt es die Möglichkeit für Schüler und Schülerinnen, eine warme Mahlzeit einzunehmen und diese teilweise auch mit vorzubereiten. Nach dem Essen gibt es Spiel- und Entspannungsangebote. Danach können die Schüler und Schülerinnen unter Betreuung ihre Hausaufgaben erledigen.
Um auch in Zukunft die Arbeit des Jugendtreffs zu fördern und damit Kindern und Jugendlichen eine warme Mahlzeit zu ermöglichen, konnten wir jetzt die Einnahmen in Höhe von € 635,01 an Diakon Langert vom Shalom übergeben.
(Alina Krauß und Anika Lichte)   

Takeshi‘s Castle - Weihnachtsturnier 2007
Wie auch in den vergangenen Jahren fand auch 2007 das Takeshi‘s Castle Turnier für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 in der Sporthalle des Gymnasiums Schloss Overhagen statt. Am 19.12.2007 kämften insgesamt acht Mannschaften um den Sieg. Der Siegermannschaft winkte ein Pokal. Doch keiner ging leer aus, für süße Überraschungen war gesorgt.
Mit herausragender Leistung sicherte sich die 1. Mannschaft der Klasse 6b in diesem Jahr den Sieg. Unterstützt und organisiert wurde diese Veranstaltung vom Sport-LK der Jgst. 12. Wir gratulieren allen Teilnehmern und danken für den schönen Vormittag.

Exkursion zum Sikh-Tempel in Soest
Im Rahmen des Religionsunterrichts haben wir, Schüler der Jgst. 13, mit unserer Kurslehrerin Frau Uennigmann am 14.12.2007 eine Exkursion zu dem Sikh-Tempel in Soest unternommen. Das Interesse für diese in Indien begründete Religion wurde durch die Erzählungen unserer Mitschülerin Sonja Singh geweckt, die dieser Religion angehört.
Als wir unser Ziel in Soest erreichten, mussten wir zunächst einmal feststellen, dass das Gebäude rein äußerlich nicht einmal ansatzweise unseren Vorstellungen von einem indischen Tempel entsprach. Lediglich die Schriftzeichen über der Tür verrieten uns, dass es sich hier um mehr als ein unauffälliges Mehrfamilienhaus handelte.
Wie für alle Tempelbesucher galt auch für uns beim Betreten des Hauses, die Schuhe auszuziehen, die Hände zu waschen und ein Kopftuch umzubinden (im übrigen gilt diese Vorschrift auch für die männlichen Besucher). Zwei Baba Ji's (vergleichsweise Priester) begrüßten uns freundlich und führten uns in den eigentlichen Tempel, der sich in der oberen Etage des Hauses befand. Es erwartete uns ein mit Girlanden, bunten Fähnchen und Luftballons dekorierter Raum, der auf uns eine überraschende Fröhlichkeit und Heiterkeit ausstrahlte. Der Fußboden war mit großen Tüchern ausgelegt. Wir stellten sofort fest, dass dieser Tempel nichts mit Kirchen und Gotteshäusern der christlichen Religion gemein hatte. Eine Stelle des Raumes, die in besonderer Weise gestaltet war, erregte sehr rasch unsere Aufmerksamkeit. Dort befand sich das heilige Buch der Sikhs, von edlen Teppichen bedeckt. Die herausragende Bedeutung des heiligen Buches wird dadurch deutlich, dass es nachts in einem komfortabel ausgestatteten, suite-ähnlichen Raum auf ein Himmelbett gelegt wird.
Die Baba Ji's des Tempels beantworteten freundlich und ausführlich unsere vielen Fragen und erklärten uns die Grundzüge dieser im 15. Jahrhundert gegründeten monotheistischen Religion. Sie zeigten sich außerordentlich gastfreundlich und reichten uns zur Mittagszeit indische Spezialitäten.
Der Besuch im Tempel hat uns, die wir vom christlichen Gedankengut geprägt sind, sehr beeindruckt und vermittelte uns einen Einblick in die Vielfältigkeit religiöser Weltanschauungen und Lebensweisen.
(Sara Gradiska)   

Berufs-Informationstag
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Am 16.01.2008 fand am Gymnasium Schloss Overhagen wieder der Berufsorientierungstag für die Jahrgangsstufe 12 statt.
Ziel dieses Tages ist es, qualifizierte Hilfestellung bei der Berufsfindung zu leisten – und wer kann das besser als die Vertreter aus der Praxis?
logo_claasSo hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich in höchst informativen und interessanten Fachvorträgen und Gesprächen über Berufe im Ingenieurwesen, über duale Studiengänge, über Wirtschaft, Informatik und Mediendesign ausgiebig zu logo_bibinformieren.
Vertreter von Weltfirmen wie Behr-Hella-Thermo-Control und Claas, des b.i.b. international college, der heimischen Banken sowie der Bundeswehr und der Arbeitsagentur gaben einen Einblick in unterschiedlichste Berufsfelder. Abgerundet wurde dieser Tag mit einem Bewerbertraining, bei dem die Schüler viele wertvolle Tipps für das Assessment bekamen.

Folk-Konzert im Schloss
Wenn man Herrn Brandt bei der Rugby-AG erlebt, könnte man glauben, das einzige Instrument, das für ihn in Frage kommt, sei ein Schlagzeug. Dass dieser fast zwei Meter große, fast zwei Zentner schwere Mann ausgerechnet Geige spielt, ist erst mal verblüffend.
Was er damit anstellt, sollten Interessierte am Freitag, dem 29. Februar (das gibt es nur alle vier Jahre!!!) um 19.30h auf der Schlossbühne des GSO herausfinden. Dann findet nämlich ein Folkabend mit irischer und schottischer Musik statt. Herr Brandt wird mit Geige und Gitarre einfühlsame Balladen, mitreißende Instrumentalstücke aber auch ein oder zwei Trinklieder zum Besten geben.
Der Erlös aus Eintrittsgeldern und Getränkeverkauf soll verwendet werden, um die vielfältigen Aktivitäten der äußerst aktiven Rugby-AG, die u.a. schon zu einigen Spielen der Rugby-Regionalliga weite Anreisen in Kauf genommen hat und in den beiden vergangenen Jahren am leichtathletischen Zehnkampf (ist dem Rugby gar nicht so unähnlich) in Ahlen teilgenommen hat, finanziell zu unterstützen.
Wer Lust und Zeit hat, ein wenig in die Ferne zu schweifen, und sei es auch nur musikalisch, sollte sich diesen Abend freihalten.

Weihnachten mit Straßenkindern – Silvester in der Hängematte am Strand
Seit nun einem halben Jahr leiste ich meinen Zivildienst in der Fundacion “Pro Ninos de la Calle I.A.P.”, die in Mexiko-City Straßenkinder aufsucht, ihnen hilft und für sie nach einer Alternative zum Leben auf der Straße sucht.
Schon seit Jahren schwebte mir vor, statt des gewöhnlichen Militär-/Zivildienstes in Deutschland meinen Dienst im Ausland zu leisten. Nach langer Suche stieß ich schließlich auf die Organisation JCJA (Internationaler Cultureller Jugend Austausch), die neben dem normalen Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) auch das FSJ14c anbietet, das offiziell als Zivildienst anerkannt wird.
Die anfallenden Kosten für das Auslandsjahr werden teils vom Staat finanziert, die restlichen Kosten müssen durch Spenden aufgebracht werden, die von dem Teilnehmer beschafft werden müssen.
Nach zwei fünftägigen Vorbereitungsseminaren ging es dann Anfang August für mich nach Mexiko. Vor Ort folgten ein weiteres Einführungscamp sowie ein 2-wöchiger Sprachkurs, der auch nötig war, da ich ohne Spanischvorkenntnisse anreiste. Anschließend fing die Arbeit für mich bei der „Fundacion Pro Ninos de la Calle I.A.P.“ an, deren Arbeit in 3 Etappen gegliedert ist:
1. Streetwork, bei der Teams aus einem Erzieher und einem Voluntär in den Straßen Mexiko-Citys Straßenkinder aufsuchen und durch Spiele und Gespräche versuchen, sie dazu zu bewegen, das „Centro de Dia“ (Tageszentrum), die zweite Etappe, zu besuchen.
2. Im „Centro de Dia“ können die Kinder duschen, ihre Kleidung waschen und lagern, essen und sie bekommen psychologische Betreuung. Des weiteren finden Aktivitäten für Sport und Kreativität oder Ausflüge in Museen, Schwimmbäder oder Freizeitparks statt. Im Verlaufe des Tages werden den Straßenkindern allgemeine Verhaltensregeln wie das Respektieren anderer beigebracht, sowie in Gesprächen Dinge, die für die Kinder von Interesse sind.
3. Die dritte Etappe bildet die „Option de vida“ (Wahl des Lebens). Hier wird Kontakt zwischen den Kindern und potentiellen Familien, Schulen, Arbeitgebern usw. in ganz Mexiko hergestellt.
Meine Aufgabe besteht im Moment in der Betreuung der Straßenkinder im „Centro de Dia“. Dies bedeutet am Morgen Empfang der Kinder, wobei man darauf achten muss, dass sie keine Drogen, Zigaretten oder Alkohol mit sich tragen. Anschließend passe ich auf, dass sich alle Kinder ohne Aggression anderen gegenüber duschen sowie ihre Sachen waschen, wobei ich ihnen helfe. Im weiteren Tagesverlauf betreue ich die Straßenkinder bei verschiedensten Aktivitäten.
Nach anfänglichen Problemen mit der Sprache komme ich mit meiner Arbeit mittlerweile gut zurecht – auch wenn ich häufig Dinge zu Gesicht bekomme, die einen zum Nachdenken bringen, da man sie aus Deutschland nicht kennt. So zum Beispiel starker Drogenkonsum und Prostitution von 7-Jährigen, Kinder die morgens erscheinen, man sie aber kaum wiedererkennen kann, weil sie in der Nacht brutal zusammengeschlagen wurden, oder einfach nur die Geschichten der einzelnen Kinder, warum und seit wann sie auf der Straße leben.
Neben diesen Härtefällen gibt es aber auch Kinder, die man auf der Straße nicht als Straßenkinder erkennen würde. Sie nehmen kaum Drogen, tragen saubere, modische Kleidung, haben teilweise sogar ein Handy und einen MP3-Player und sonstige Gegenstände, die man nicht bei Straßenkindern vermuten würde. Sie verdienen ihr Geld durch Autowaschen, Abwaschen in Restaurants, als Schuhputzer oder Taschendiebe.
Mitte Februar werde ich in den Bereich der Streetwork wechseln, was meinen Arbeitsalltag grundlegend ändern wird.
Auch außerhalb der Arbeit ist mein Leben hier sehr interessant und abwechslungsreich. Ich wohne mit 8 weiteren Freiwilligen aus England, Schweden, der Schweiz, Japan und Deutschland in zwei Häusern zusammen. Mit ihnen und weiteren mexikanischen Freunden reise ich am Wochenende oder in den Ferien in andere Städte, an die Pazifik- oder Karibikküste. Mexiko hat einiges zu bieten. So habe ich beispielsweise die Zeit um Silvester an verschiedenen traumhaften Stränden an der Pazifikküste in Hängematten unter Palmen geschlafen und Schildkröten, Delfine und fluoreszierendes Plankton gesehen. Im Januar habe ich den Iztacchuiatl mit seinen 5200 Metern Höhe bestiegen – ein weiteres Highlight, bei dem es über Eis, Schnee und Gletscher bis hoch auf den Gipfel ging.
Gegen Ende meines Aufenthaltes hier in Mexiko werde ich noch einmal die Chance nutzen, um hier zu reisen, bevor es im August zurück nach Deutschland geht.
Tobias Horstmann (Abi 2007)  

Klassentreffen
abi97_2008
Nach 10 Jahren trafen sich am Tag nach Weihnachten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1997. Bei einem Rundgang durch die Schule berichtete ihnen unser Schulleiter, Herr Brülle, über die Entwicklung ihrer alten „Penne“ und stellte ihnen dar, was sich in den Jahren verändert hat.
Aber auch die ehemaligen Schüler haben sich verändert, haben ihren Beruf und einen neuen Wohnort gefunden. So war eine Teilnehmerin eigens aus Melbourne in Australien angereist.
Mit großem Hallo wurden die Abiturarbeiten entgegen genommen, und manche staunten jetzt über das, was sie damals unter Stress zu Papier gebracht hatten.
Der Abend klang im „Goldenen Hahn“ bei gutem Essen und Trinken, intensiven Gesprächen und mit vielen Erinnerungen aus.

Juniorfirma GSO?
Im Rahmen einer AG wollen Eltern jetzt Schülern der 8. und 9. Klassen bei der Gründung einer Juniorfirma unterstützen. Gemeinsam soll eine Geschäftsidee entwickelt und in die Praxis umgesetzt werden. So ganz nebenbei gibt es Einblicke in Bereiche wie Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Verwaltung. Wie wünschen dem Projekt viele Interessenten und „gute Geschäfte“.

„GSO-Hallenmasters“
Am Samstag, den 8. März, veranstaltet unsere Schule ihr traditionelles Fußball-Hallenturnier für aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern und Lehrer. Anstoß des „GSO-Hallenmasters“ ist wie immer pünktlich um10.30, der Einlass in die Turnhalle des Lippe-Berufskollegs schon um10 Uhr.
Interessierte Väter sollten sich im Vorfeld mit Herrn Karl-Heinz Burghardt (Tel:02941/ 17380) in Verbindung setzen, alle anderen Mannschaften können sich über »Meinhard-Pradel@versanet.de« anmelden. Wir freuen uns wieder auf einen spannenden und fairen Turnierverlauf.
(Hans-Peter Königs)  

Verantwortlich für den Inhalt:
Die Schulleitung des GSO
Redaktion: B. Allgaier  

 

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