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Elternbrief Nr. 50 / 15. Jahrgang Aus dem Schloss berichtet . . . Overhagen, den 27. August 2008
Inhalt: Termine am GSO Abiturientia 2008 FCE ? - CAE ? Wirtschaftseminar der Jgst. 12 und 13 Milch macht´s Exkursion zum Literatur-Museum Auf den Spuren der großen Klassiker Herbstakademie Physik Austausch – Nachlese 47. Mathematik-Olympiade „Nachlese“ Klasse 6b im teutolab-Mathematik Schüler-Kryptotag 2008 Auf der Spur der Welt der Zahlen „Globalization“ am GSO GSO-Hallenmasters The Big Challenge Spitze in Geographie Malwettbewerb Tischtennis-Kreis- und Bezirksmeisterschaft der Schulen
Termine am GSO:
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03.09.08 09.09.08 16.09.08 24.09.08 29.09.08 13.10.08 20.10.08 20.10.08 10.11.08 15.11.08 01.12.08 06.12.08 19.12.08 22.12.08 14.01.09 23.01.09 23.02.09 24.02.09 06.04.09 29.04.09 22.05.09 02.06.09 12.06.09 |
19.00h: Schulpflegschaft White Horse Theatre - Englischsprachige Theateraufführungen (Kl. 6 – 10) Studienfahrt der Jgst. 13 (bis 27.09.) 20.00h: Overhagener Forum – Prof. Ludwig Siep (Münster): „Ethik des Alltags“. Herbstferien (bis 10.10.) Schullandheim-Aufenthalt der Kl. 5a/b (bis 15.10.) Klassenfahrt der Kl. 7a/b (bis 24. bzw. 23.10.) 18.00h: Schulkonferenz Elternsprechtag (Studientag für die Schüler) Tag der offenen Tür für Schüler und Eltern der Kl. 4 und 10 Informationsabend für Schüler und Eltern der Kl. 4 und 10 43. Overhagener Weihnachtsmusik Zeugnistermin für die Jgst. 13 Weihnachtsferien (bis 06.01.2009) Tage religiöser Orientierung für die Kl. 10 (bis 16.01.) Halbjahreszeugnisse für die Kl. 5 – 12 1. Beweglicher Ferientag (Rosenmontag) 2. Beweglicher Ferientag Osterferien (bis 17.04.) Elternsprechtag 3. Beweglicher Ferientag Pfingstferien 4. Beweglicher Ferientag |
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Abiturientia 2008
Am letzten Wochenende vor den Sommerferien konnten die beiden Jgst.-Leiter, Heinz Gesterkamp und Josef Schulte, ihren Schülern nach drei Jahren Oberstufenunterricht endlich die Abiturzeugnisse überreichen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Schülern des Abiturjahrgangs und geleitet von Vikar Schmuck und Pastor Dr. Hosselmann, verabschiedete Schulleiter Wolfgang Brülle 67 Abiturientinnen und Abiturienten. Bürgermeister Christof Sommer überbrachte die Glückwünsche der Stadt Lippstadt und Frau Margret Hertel gab den Schülern die besten Wünsche der Eltern mit auf den Weg. Zwölf Schülern konnte der Schulleiter besonders gratulieren, hatten sie doch eine Durchschnittsnote mit einer Eins vor dem Komma erreicht. Sie alle wurden mit einem Präsent des „Vereins der Freunde“ für ihre hervorragenden Leistungen belohnt. Als bester Abiturient des Jahrgangs 2008 wurde Fabian Bangel (Durchschnittsnote 1,0) ausgezeichnet.
Ihr Abitur bestanden im Jahre 2008 die folgenden Schülerinnen und Schüler: Farina Andrae, Fabian Bangel, Jana Biermann, JanAndrew Brown, Laura Bucci, Natalie Buch, Miriam Buschkühl, Andreas Crede, Christina Daleki, Fabian Decius, Joel-Nina Dill, Jonas Duhme, Sarah Dumke, Stephanie Freitag, Marcel Frische, Karoline Frye, Sara Gradiska, Jonas Großekathöfer, Maja Haesner, Dennis Hahn, Lukas Hassenewert, AnnaMaria Heise, Alexander Hertel, Sebastian Hilbenz, Kristina Iltner, Sina Kallewegge, Kevin Kerkenberg, Marcel Kirchhoff, Juliane Klünder, Franziska Knoop, Pascal Knoop, Marvin Körber, Julia Kühnel, Mara Lehmann, Jenny Lennert, Silvia Libera, Marc Lindemann, Ilona Lounga, Cindy Lusga, Julian Marx, Bianca Milne, Claudia Miska, Nicolas Möllenhoff, René Müller, Christina Neumann, Nikita Obnosov, Maximilian Penkl, Kirsten Quante, Laura Radtke, Hüseyin Sapli, Andreas Sawatzki, Andrea Schäfers, Ann-Kathrin Scholz, Timon Schönfeld, Sarah-Elena Schulte, Magdalena Semrau, Sukhpreet-Sonja Singh, Jennifer Spies, Philipp Streffing, Martin Strumann, Irina Triller, Eli Truong Dinh, Anna-Marlen Vöcking, Stephanie Weber, Eva Wilmer, Thorben Wind, Pia Zahn.
FCE ? - CAE ? Hinter diesen beiden Abkürzungen verstecken sich zwei Fremdsprachenzertifikate in Englisch. Das First Certificate in English ist eine Fremdsprachenprüfung für Schüler der Klassen 9/10; das Certificate in Advanced English wendet sich an Oberstufenschüler. Beide Kurse können wir seit diesem Schuljahr mit Hilfe von Herrn Michael Rennekamp anbieten. Nach mehrmonatiger Vorbereitung legen die Schüler eine Prüfung vor einer Kommission der Universität Cambridge ab. Nach bestandener Prüfung bekommen die Schüler einen international anerkannten Nachweis über Englischkenntnisse, der nicht nur für ein Studium im englischsprachigen Ausland wichtig ist, sondern auch im Bereich der Wirtschaft große Anerkennung findet. Die Zahl der Anmeldungen zu diesem neuen Angebot ist erfreulich hoch.
Wirtschaftseminar der Jgst. 12 und 13 Im Juni fand an unserer Schule ein Wirtschaftsseminar der FHDW statt. Das Seminar wurde organisiert und geleitet von Herrn Jäsche, Dozent an der Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn. Zunächst erklärte Herr Jäsche uns, wie ein Unternehmen richtig zu führen ist und worauf man alles achten muss. Dann starteten wir ein Unternehmensplanspiel, welches wir in jeweils vier Gruppen spielten. Jede Gruppe hatte eine Firma über 3 Perioden (3 Jahre) zu leiten und konnte je nach Belieben Mitarbeiter einstellen und entlassen sowie Kredite aufnehmen, Rohmaterialien und Waren kaufen. Zu beachten war außerdem, dass jede der Firmen mit 45 Millionen Euro Schulden das Planspiel startete. So war es Ziel des Spieles, mit so wenig Schulden wie möglich nach der dritten Periode das Spiel abzuschließen. Zusätzlich gab es Informationen über die Studienbedingungen an der FHDW in Paderborn und über das neue Regelungssystem des Studiums. Uns allen hat es viel Spaß gemacht und wir hoffen, im nächsten Jahr erneut daran teilnehmen zu dürfen. Yasmin Adomat (Jgst. 13)
Milch macht´s Der Chemiewettbewerb, an welchem die 7er-Klassen zahlreich teilnahmen, war eine Herausforderung, bei der man mit viel Spaß Experimente durchführen und zu Protokoll geben musste. Bei einem Werbeslogan für eine Nachspeise mit Milchprodukten war die Phantasie gefragt. Außerdem mussten wir viele Eigenschaften und Vorteile der Milch nutzen (wie z.B. bei der Herstellung von Butter). Am meisten machte es den Schülern Spaß, eine Nachspeise mit ihren Freunden zu kreieren. Nach ca. 3 Monaten Warten auf die Benachrichtigung freuten sich 18 Schüler über eine Urkunde. Die Klassen 8a/b warten schon mit Spannung auf den nächsten Wettbewerb, der im August beginnt. Katharina Krabel (Kl. 8a)
Exkursion zum Literatur-Museum Im Rahmen des Deutschunterrichts unternahmen wir, die Klasse 7b, im vergangenen Halbjahr eine Exkursion zum Westfälischen Literaturmuseum in Stromberg. Das Kulturgut „Haus Nottbeck“ befindet sich in einer idyllischen Umgebung. Die denkmalgeschützte Anlage geht in das 14. Jhd. zurück. Vor Ort begrüßte uns die Leiterin des Projekts Sprach- und Lesespiele, Frau Berenbrink. Wir machten eine Führung durch das Museum, bei der uns bekannte Personen wie Annette von Droste Hülshoff und Augustin Wibbelt näher gebracht wurden. Auch ein überdimensionales Radio und ein Videopavillon waren zu bestaunen. Nach dem Museumsbesuch gingen wir ins Freie. Hier bekamen wir die Aufgabe, in Kleingruppen einen Krimi zu schreiben. Vorab mussten aber Fotos vom Gelände gemacht werden. Diese verarbeiteten wir hinterher zu einer Krimierzählung. Dabei gab es viel Gelächter. Aus diesem Projekt entstand unser Krimibuch. Es war ein schöner Tag mit viel Kreativität und viel Spaß. Katharine Sigge (7b)
Auf den Spuren der großen Klassiker Im Früjahr unternahmen die beiden Deutsch-LK der Jgst. 12 unter der Leitung von Frau Schade und Frau Schäfer eine Studienfahrt nach Weimar. Nach der Ankunft begann gleich die von den Schülern selbst geplante Stadtführung. An Kulturstätten wie dem Nationaltheater, den Wohnhäusern von Schiller und Goethe und der Herder-Kirche erhielten wir erste Eindrücke von der Stadt. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Kontrastes: mit Goethes Wohnhaus wurde uns das „goldene Zeitalter“ der Stadt näher gebracht; am Nachmittag folgte als krasser Gegensatz ein Besuch in der nur wenige Kilometer entfernten Gedenkstätte Buchenwald. Die Ausstellung legte schockierend dar, welche Verbrechen hier vor mehr als 60 Jahren verübt wurden. Am letzten Tag besuchten wir noch die Fürstengruft mit Goethes und Schillers Särgen. Moment… das stimmt nicht ganz. Im März nahmen wir noch an, dass wir vor Schillers Sarg standen. Anfang Mai ergaben jedoch DNA-Analysen, dass die Gebeine ausgetauscht worden waren, sodass wir letztlich einem Unbekannten die Ehre erwiesen hatten. Ein letztes Highlight bot dann schließlich der Besuch des multimedialen „Weimar-Hauses“. Goethe „persönlich“ führte uns durch den Werdegang des thüringischen Volkes und die Entwicklung der Stadt Weimar, bevor wir uns abends mit dem Zug wieder Richtung Lippstadt und in die wohl verdienten Osterferien aufmachten.
Sie lagen nicht, aber sie standen den großen Klassikern zu Füßen
Herbstakademie Physik Wir – die 23 Kursteilnehmer des Grundkurses Physik 11 – machten zusammen mit unserem Fachlehrer Herrn Klör eine Exkursion zur Herbstakademie Physik an der Universität Bielefeld. Zu Beginn stand ein zweistündiger Vortrag zweier Professoren für Physik an. Nach einer Fülle von interessant aufbereiteten Informationen und physikalischen Fakten gingen wir zum Mittagessen in die Mensa. Über das Essen war man in der Gruppe geteilter Meinung. Anschließend besuchten wir in kleinen Gruppen von 5-6 Schülern/innen die Physik-Labore, in denen wir einen Einblick in die Arbeit der dort Studierenden bekamen. Es wurden uns beispielsweise Methoden gezeigt, wie man winzigste DNA-Stränge mit modernster Technik nach Größe bzw. Länge trennen kann. Die Eindrücke der Führungen nahmen wir mit in unsere Kaffee-Pause. Danach war im Hörsaal der Uni „Experimentierstunde“ angesagt. Es wurden uns von den Studenten sehr beeindruckende und verblüffende Experimente gezeigt. Beispielsweise wurde uns dargestellt, wie man nur mit fließendem Wasser und vier Metallringen Strom erzeugen kann. Ebenso wurde uns gezeigt, wie man durch Hochspannung ein Holz-Aluminium-Gerüst (das ein UFO darstellen sollte) zum Schweben bringen kann. Sehr beeindruckend war auch die Art und Weise, wie die alles untermalende Musik gespielt wurde: ein Laser las die CD. Dieser Laserstrahl mit den enthaltenen Informationen der CD wurde quer durch den Saal auf einen Spiegel geworfen, wo er reflektiert und zurückgestrahlt wurde. Erst nach diesem Prozess erreichte der Laserstahl den Receiver einer Stereoanlage, der diese Informationen an die Lautsprecher weitergab. Wurde einer dieser Strahlen unterbrochen, so verstummte die Musik sofort. Noch ganz „geplättet“ von diesen eindrucksvollen Experimenten traten wir dann wieder unsere Rückfahrt nach Overhagen an. Joshua Hahn und Jörg Follmann (Jgst. 12)
Austausch – Nachlese Interessierte Schüler, Eltern und Kollegen, die sich über den Englandaustausch 2007 informieren möchten, können sich unter www.englandaustausch2007.de.be Fotos und Berichte unserer Fahrt nach Reading ansehen. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges „Dankeschön“ an Daniel Schmelzer (Jgst. 12), ohne den die Homepage sonst immer noch nicht fertig wäre!!!! B. Allgaier
47. Mathematik-Olympiade Die Mathematik-Olympiade wendet sich an alle Schüler, die Spaß an interessant gestellten Aufgaben auch außerhalb des Schulstoffes verspüren. Das Ziel der Olympiade ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Schüler zu erkennen und zu fördern. Für die Regionalrunde qualifizierten sich in diesem Jahr elf Teilnehmer unserer Schule. Leider konnte keiner von ihnen in den Landeswettbewerb, in den aus dem hiesigen Raum nur drei Teilnehmer entsandt werden können, vorstoßen. Allen Schülern sei an dieser Stelle für ihre Teilnahme, die auch durch eine Urkunde belohnt wurde, gedankt. Im nächsten Schuljahr wird die 48. Mathematik-Olympiade durchgeführt. Hoffentlich beteiligen sich dann die Schüler unseres Gymnasiums noch zahlreicher daran, denn die Anzahl der Teilnehmer in der zweiten Runde entscheidet darüber, wie viele Schüler in die nächste Runde kommen können. J. Schulte
„Nachlese“ Im April fand die erste große Lesenacht der Jahrgangsstufe 5 statt. 64 Schülerinnen und Schüler sowie 10 Betreuer verbrachten einen aufregenden Abend und eine kurze Nacht in der Schule. Es wurde geschmökert, gequatscht, zugehört und gebastelt – alles rund ums Lieblingsbuch. Herr Brülle überzeugte zunächst bei einer Lesung aus „Lippels Traum“ als perfekter Stimmenimitator. Danach galt es, kreativ zu werden und eine Schmökerschatulle herzustellen, die anderen Lesern Appetit aufs Lieblingsbuch machen sollte. Frau Schäfer gruselte uns in unsere Schlafgruppen, in denen bis zum frühen Morgen gelesen werden durfte. Ein gemütliches Frühstück mit den Eltern rundete eine erlebnisreiche Nacht ab. Alle Schmökerschatullen konnten am „Welttag des Buches“ bestaunt werden. Stella Drebber, Noemi Bollert und Moritz Altrogge wurden zudem mit Buchpreisen für ihre Kreativität ausgezeichnet. Da eine solche Veranstaltung ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Helfer nicht möglich gewesen wäre, bedanke ich mich auf diesem Weg noch einmal herzlich bei allen, die zum Gelingen unserer Lesenacht beigetragen haben. R. Hoffmeier
Klasse 6b im teutolab-Mathematik Am 21. Mai 2008 machten sich 27 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b zusammen mit Frau Hassan und Herrn Schmidt frühmorgens um 7.00 Uhr auf den Weg zum teutolab-Mathematik an der Uni Bielefeld. Dort angekommen waren die Kinder zunächst einmal beeindruckt von der Größe der Unihalle: „Das ist ja wie am Flughafen!“ Nach einer kurzen Einführung wurde an vier verschiedenen Stationen in Kleingruppen experimentiert, vermutet, erprobt und so der Sinn für die Mathematik im Alltag geschärft. Mit Spiegelbüchern wurden verschiedene geometrische Formen erzeugt, Nachrichten mit Cäsars Methode ver- und entschlüsselt, mit Pappbechern und einem Faden Ellipsen konstruiert und verblüffende Rechentricks „entlarvt“. Bei einer Universitätsführung konnten die Kinder einen Eindruck vom Unileben gewinnen. Begeistert von der Vielseitigkeit und dem Nutzen der Mathematik im Alltag waren viele erstaunt, wie schnell der Vormittag vorbei. R. Schmidt
Schüler-Kryptotag 2008 Im März 2008 machte sich der Informatikkurs der Jahrgangsstufe 11 mit Herrn Zacharias auf den Weg zur Universität Paderborn zum Schüler-Kryptotag 2008. Nach einer Führung über das gesamte Uni-Gelände unter dem Motto „Fit for Fett“ seitens Herrn Zacharias fanden wir mit 20-minütiger Verspätung auch endlich den richtigen Hörsaal. Dort angekommen wurden wir von Prof. Dr. Johannes Blömer in die Kryptographie eingeführt. Nach einer Stunde reiner Theorie durften wir in so genannten Poolräumen das Gelernte in die Praxis umsetzen. Zu unserem tiefsten Bedauern kamen wir statt in den Bier- oder den Herr-der-Ringe-Pool nur in den Italienpool. Zu zweit durften wir uns nun an gestellten Aufgaben versuchen. Im Programm MuPAD konnten wir eigene Nachrichten verschlüsseln und sie mit den anderen Schülern austauschen. Anschließend gingen wir zurück in den Hörsaal, um unsere Ergebnisse und neuen Kenntnisse zu diskutieren. Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der Mensa ging es weiter mit einem Vortrag zur Asymmetrischen Kryptographie „RSA“. Danach waren wir wieder auf uns alleine gestellt. Durch zahlreiche Aufgaben, die wir mit Hilfe der Computer lösen sollten, schnupperten wir gleichzeitig in den Uni-Alltag hinein. Im Abschlussgespräch wurden noch die letzten Fragen geklärt. Mit vielen neuen Eindrücken vom Uni-Leben verabschiedeten wir uns von Paderborn. Zitat des Tages: „ Habt ihr alles?“ – „Ja, nur nichts verstanden.“ H. Kone, V. Kleeschulte, Ch. Albert (jetzt Jgst. 12)
Auf der Spur der Welt der Zahlen „Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.“ Mit diesem Satz des Pythagoras machten sich die fünften, sechsten und siebten Klassen auf den Weg ins Heinz-Nixdorf-Forum Paderborn, um die Ausstellung “Zahlen bitte! Die wunderbare Welt von null bis unendlich“ zu besuchen. Die Klassen reisten als erstes durch 5000 Jahre Geschichte. Die Reise begann in Mesopotamien am Euphrat und am Tigris, wo Zahlensysteme der Anfang des Rechnens und der Arithmetik waren. Weiter ging es nach Asien und Mittelamerika. Dort entstanden Staatsformen, deren Verwaltung neuartige Hilfsmittel erforderte. Die Schüler lernten viele Hilfsmittel des Rechnens kennen. Die 20-minütige Reise durch 5000 Jahre Geschichte wurde mit einer 3D-Softwarevorstellung beendet. Derartige Programme werden von Ingenieuren genutzt, um die optimale Beleuchtung für Fahrzeuge herzustellen. In den Pausen zum Selbsterkunden gab es viel zu sehen, z.B. Roboter, die hinter Personen herrollen oder das Innenleben des ersten Computers, der die Maße eines großen Raumes hatte. In der zweiten Führung begegneten die Klassen dem Zahlenzirkus, dem Sterne-Zählen und dem Glücksspiel. Nach zwei einstündigen Führungen waren wir zwar alle ziemlich müde, doch es waren sich alle einig, der Tag war eine spannende Reise in die Welt der Zahlen. Es war viel Interessantes über Zahlen und ihre Entstehung zu entdecken. Und das wichtigste: Mathematik kann AUCH Spaß machen! Annika Kasprzak (7a)
„Globalization“ am GSO Nach ihrem Auftritt im Stadttheater nahmen sich die Young Zulu Warriors aus Südafrika auf ihrer Deutschland-Tournee noch die Zeit für eine Begegnung mit Schülern am Gymnasium Schloss Overhagen. Dabei ging es den Mitgliedern des Chores und der Tanzgruppe nicht nur darum, das Bewusstsein bei uns für Probleme in der Dritten Welt zu schärfen, sondern selbst auch mehr über den Alltag von Jugendlichen in Deutschland zu erfahren. Die Schüler und ihre Gäste aus Afrika kamen sich in kleinen Gesprächskreisen und in fröhlich entspannter Atmosphäre persönlich zum Teil sehr nahe. So schafften sie es, sowohl über die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika und ihre Lieblingsclubs BVB 09 oder S 04 bzw. die Kaizer Chiefs oder die Orlando Pirates aus Soweto bei Johannesburg zu fachsimpeln als auch über berufliche Wünsche hier und am Kap der Guten Hoffnung. Auch ernste Themen wie das Leben als AIDS- Waise, die Versöhnung zwischen Schwarzen und Weißen nach dem Ende der Apartheid oder Jugendkriminalität wurden angesprochen. Höhepunkt der beiden Begegnungen war zweifellos das Angebot der jungen Zulus, miteinander afrikanische Tänze zu üben. „In Deutschland lösen die Menschen fast alles über den Kopf, bei uns in Südafrika hilft uns eher die große Nähe, die wir füreinander empfinden, wenn wir gemeinsam singen und tanzen“, erklärt der 14jährige Lucky. Also sangen die Gäste von Gospels über politische Lieder wie „Nkosi sikelel´i Afrika“ bis hin zu traditioneller Musik Südafrikas, die in den sogennanten Drum-Cafés gespielt wird. Die Unsicherheit, die unsere Schüler zunächst noch bei den ersten Tanzschritten in der Turnhalle spürten, wich sehr bald Freude und Ausgelassenheit. „Durch diese Form der Globalisierung, voller Rhythmus und Harmonie, haben heute alle gewonnen“, bedankten sich die Afrikaner bei allen, die aktiv mitgemacht hatten.
GSO-Hallenmasters Eine rundum gelungene Veranstaltung war unser traditionelles Hallenfußball Turnier, das am 8.3. in der Turnhalle des Lippe-Berufskollegs stattfand. Unter den insgesamt 14 teilnehmenden Mannschaften (Schüler, Ehemalige, Eltern, Lehrer) waren auch zum ersten Mal gleich 2 Damenteams. Nach einem spannenden und insgesamt fairen Turnierverlauf wurden die Debütanten der Jgst. 11 überraschend, aber keineswegs unverdient, Sieger und durften den Pokal mit nach Hause nehmen. Ein besonderes Dankeschön gilt neben den Organisatoren auch unserem Ex-Schüler Sebastian Burghardt, der sich bereit erklärt hatte, das Turnier musikalisch aufzupeppen. Ebenso Danke an Schüler, Eltern und Klassenlehrer der damaligen Klassen 8a und 8b, die für das leibliche Wohl der Kicker und Zuschauer sorgten. Auf ein (hoffentlich zahlreiches) Wiedersehen im nächsten Schuljahr zum 14. GSO Hallen-Masters.
The Big Challenge Der Wettbewerb The Big Challenge erfreute sich wieder großer Beliebtheit – insbesondere bei den Jahrgangstufen 6 und 7. Es konnten erneut viele Preise, vom Wörterbuch über Vokabel-Hefte, Lektüren und den National Geographic für Kinder, vergeben werden. Wichtiger jedoch als die Preise ist, dass sich die Kinder, die teilnahmen, dem Wettbewerb mit anderen Kindern ihres Alters stellten. Immerhin beteiligen sich innerhalb Deutschlands über 180.000 Schüler an diesem Wettbewerb und innerhalb Europas fast 540.000. Deshalb seien an dieser Stelle auch zwei Schüler besonders hervorgehoben: Elisabeth Käfer (Klasse 6b) schaffte es innerhalb unseres Bundeslandes auf den 48. und innerhalb Deutschlands auf den 241. Platz; Marcel Riepe (Klasse 6a) gelang es, Platz 90 in NRW und 411 in der BRD zu erreichen. G. Liedtke-Müller
Spitze in Geographie Leonie Scholz aus der letztjährigen Klasse 8a war unsere Schulsiegerin bei „National Geographic Wissen 2008“ und wird das GSO nun im NRW-Landesfinale vertreten. Der Wettbewerb ist mit rund 225.000 Teilnehmern bundesweit der größte Schülerwissenstest für 12- bis 16-Jährige und verlangt umfangreiche Kenntnisse, die sich nicht nur auf die Topographie beziehen, sondern auch kultur-, wirtschafts- und physiogeographische Bereiche umfassen. Jeweils alle Siebt- bis Neuntklässler des GSO nehmen seit vielen Jahren an „NG Wissen“ teil. Die Klassensieger treten schließlich gegeneinander an. Leonie lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Simon Diekmannshenke (7a), das nur durch den Einsatz von Stichfragen entschieden werden konnte. Wir wünschen Leonie viel Erfolg im Landesfinale und gratulieren auch den anderen Klassensiegern des vergangenen Halbjahres Simon, Carla Duhme (7b), Anita Fahnenstiel (8b), Philipp Prinz (9a) und Mareike Neugebauer (9b)!
Malwettbewerb Beim Malwettbewerb der Volksbank Lippstadt für die 5. und 6. Schuljahre erreichte Nyls Bollow (Klasse 7a) den 1. Platz. Den 2. Platz teilten sich Noemi Bollow (Klasse 6b) und Annika Kasprzak (Klasse 7a). Den Gewinnern „Herzlichen Glückwunsch“!!!
Tischtennis-Kreis- und Bezirksmeisterschaft der Schulen Unsere TT-Mannschaften konnten auch in diesem Jahr wieder schöne Erfolge bei den TT-Meisterschaften im Rahmen des Landessportfestes der Schulen erzielen. Bei der Tischtennis-Kreismeisterschaft siegte in einem spannenden Finale die TT-Mannschaft unserer Schule in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1993-1996) gegen die Mannschaft des Gymnasiums Antonianum Geseke mit 5:4 und wurde Kreismeister. Beteiligt an dem schönen Erfolg waren folgende Spieler: Julius Chudalla, Marius Kille, Matthias Hördler, Cuong Tran, Marvin Schulte, Maximilian Blomberg und Marius Lehmann. Auch unsere TT-Jungenmannschaft der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1991-1994) in der Aufstellung: Kai Burghardt, Marcel Herzog, Jan Thiemeyer, Sebastian Spies, Dennis Lindemann und Marius Grauthoff schlug sich achtbar und wurde Vize-Kreismeister nach einem 6:3 Halbfinalsieg über das Gymnasium der Stadt Erwitte und einer 6:3 Endspielniederlage gegen die Mannschaft der Marienschule Lippstadt. Unsere TT-Mannschaft der Wettkampfklasse III hatte sich durch ihren Sieg für die erste Runde der Regierungsbezirksmeisterschaft qualifiziert. Auch hier konnte man sich gegen die Mannschaft der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Bochum klar mit 9:0 durchsetzen und sich für die Endrunde qualifizieren. Bei dieser Endrunde, die in Arnsberg ausgetragen wurde, war unserer Mannschaft das Losglück nicht hold. Man traf schon im Halbfinale auf den späteren Sieger, die Mannschaft des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Neunkirchen, und unterlag ihr trotz einer 2:0 Führung noch 5:2. Im Spiel um den 3. Platz konnte unsere Mannschaft jedoch wieder auftrumpfen und gewann gegen die Mannschaft des Immanuel-Kant-Gymnasiums Dortmund klar mir 5:1. Alles in allem also doch noch ein schöner Erfolg! R. Klör
Verantwortlich für den Inhalt: Die Schulleitung des GSO
Redaktion: B. Allgaier
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