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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN |
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Die Weihnachtsmusik 1999
Der Pressebericht vom 06.11.1999:
Gedanken um die Krippe Vorweihnachtlicher Nachmittag des Gymniasiums Overhagen ließ nachdenkliche wie fröhliche Töne anklingen
OVERHAGEN - Zum schon traditionellen vorweihnachtlichen Nachmittag, der dieses Jahr von den Schülern der Unterstufe gestaltet wurde, lud das Gymnasium Overhagen am Vortag des zweiten Advent ein. Auf der Schloßbühne zeigten Schüler der Unterstufe kurze Szenen, die sie, mit ihrem Lehrer Hans-Peter Königs erarbeitet hatten. Es ging um Weihnachtsstress, um Weihnachtsgeschenke und ums Lernen von Weihnachtsgedichten. Die Jungen und Mädchen machten sich darüber ihre eigenen Gedanken und die waren goldrichtig. Zweimal ging es sehr ernsthaft um ein Krippenspiel. Da brachte die Bequemlichkeit seiner Schüler, von denen alle nur als Beleuchter für das Licht sorgen wollten, einen Lehrer zu einem tieferen Verständnis: Weihnachten ist das Licht in der Finsternis dieser Welt. Da bereitete im Jahre 1939 eine Schulklasse mit ihrer Lehrerin ein Krippenspiel vor. Miriam soll wie jedes Jahr die Maria spielen. Alle sind dafür. Dann teilt nach einigen Proben die Klassenlehrerin sehr verlegen mit, dass Miriam die Rolle der Maria nicht spielen könne. Sie sei Jüdin. Maria übernimmt die Rolle der Maria. Miriam bleibt am Tag der Aufführung zu Hause. Im Rückblick berichtet eine Schülerin anschließend vom Schicksal der beiden Marien. Miriam starb in Auschwitz, Maria beim Bombenangriff auf Dresden. Zwei Sprecherinnen trugen Tagesschau-Berichte aus Bethlehem vor - Schulkabarett, das betroffen machte. Im Musiksaal der Schule präsentierten die 32 Sänger des Unterstufenchores unter ihrem Lehrer Peter Hänsch, der sie am Flügel begleitete, ein buntes Programm moderner Lieder und einiger klassischer Instrumentalstücke. Mit der Schulhymne, “Wir sind die Schüler von Overhagen” stellten sie sich vor. Es folgten Melodien von Bettina Wegener (“Sind so kleine Hände”) und Rolf Sukowski (“Das eine Kind ist so, das andere Kind ist so” und “Weihnachten, welch' ein Wort”). Sie sangen aus dem Film “Sister Acts” den Song “I will follow him” und verabschiedeten sich mit “Time, to say good bye”, das sie auf Deutsch, Englisch und Italienisch sangen. Zwischendurch wurde Klassik gereicht: ein langsamer Satz für Bratsche und Klavier von Telemann, ein Stück aus den Kinderszenen von Robert Schumann und eine Variation über ein Thema aus Mozarts Zauberflöte für Querflöte. Ein Blockflötenquintett parodierte mit dem bekannten musikalischen Scherz “Die Geige, sie singet” ein großes Sinfonieorchester. Viel Beifall für ein Programm, das Mitwirkenden und Hörern viel Freude machte. |
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