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Spende der Schüler des GSO für die Errichtung des Jüdischen Erinnerungszeichens in Lippstadt
von li. nach re: Christian Kerkhoff (Schülersprecher), Ernst Ewers zum Rode (Künstler), Bürgermeister Wolfgang Schwade, Nadia Latza (SV Lehrerin), Lea Bruch (Schülersprecherin), Meinhard Pradel (SV Lehrer)
Die Schülersprecher des Gymnasiums Schloss Overhagen konnten Bürgermeister Wolfgang Schwade einen Scheck über 929 ¥ überreichen. Dieses Geld hatte die SV in der Schule als Spende für die Verwirklichung des jüdischen Erinnerungszeichens in Lippstadt gesammelt. Die Geschichtskurse der damaligen Jahrgangsstufe 12 besuchten im Januar 2002 die Ausstellung der Modelle für das Erinnerungszeichen in der Rathausgalerie. Sie setzten sich sehr kritisch mit den Modellen auseinander. In einem Brief an Bürgermeister Schwade und die Ratsherren der Stadt Lippstadt machten die Schüler ihre Ansichten deutlich und sprachen sich für ein anderes Modell, als das nun ausgewählte aus. Als sehr positiv registrierten die Schüler die Antworten des Bürgermeisters und der CDU- und SPD-Ratsfraktionen. Mit den Ver- änderungen, die nun an dem Kunstwerk vorgenommen worden sind, sind auch Kritikpunkte der Schüler weggefallen, was die Durchführung der Idee einer Spendensammlung sehr erleichterte. In allen Klassen wurde gesammelt und auch die Lehrer haben ihren Beitrag dazu geleistet. So ist die stolze Summe zusammengekommen, die nun Bürgermeister Schwade überreicht werden konnte.
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