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[ Schuljahr 2004/05 ]

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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

 

Mit überzeugenden Argumenten gepunktet

 

Im Gymnasium Schloss Overhagen qualifizierten sich Lippstädter Schüler für die Landesauswahl des Wettbewerbs „Jugend debattiert"

 

 

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Februar 2005. Das Gymnasium Schloss Overhagen, die Drost-Rose-Realschule und die Wilhelmschule in Lippstadt beteiligen sich in diesem Jahr erstmals am Bundeswettbewerb Jugend debattiert. Das Projekt fördert sprachliche und politische Bildung, stärkt aber auch Meinungs- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler.

Die Lehrer der drei Schulen nahmen zunächst an speziellen Rhetorik-Trainings teil und unterrichten ihre Schüler dann klassenweise in der Kunst des Debattierens. Das Gymnasium Schloss Overhagen, die Drost-Rose-Realschule und die Wilhelmschule in Lippstadt bilden einen Schulverbund, in dem Kooperation und Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.
Der erste Schulverbund Wettbewerb Lippstadt fand am 10.02.05 am Gymnasium Schloss Overhagen statt. Zuvor wurden noch Eltern, Schüler und Lehrer am 09.02.05 als Juroren debatte3ausgebildet.

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich 2004/2005 insgesamt 76 Schulen, bundesweit sind es rund 40.000 Schüler und 1200 Lehrkräfte an 400 Bildungseinrichtungen.
Jugend debattiert ist das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Nach Klassen- und Schulverbundswettbewerben eröffnet sich für die besten Debattanten der beiden Schulen die Teilnahme am Landesfinale. Dies wird am 25. April im großen Sendesaal des Medienpartners MDR in Köln stattfinden. Die Landessieger wiederum vertreten ihr Land beim Bundesfinale am 12. Juni 2005 im Beisein des Bundespräsidenten in Berlin.

debatte2Jugend debattiert bildet zum kompetenten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie aus. Das Projekt verknüpft Wettbewerb und Training. Jugendliche lernen beim Wettbewerb das faire und geregelte Debattieren. Im Schuljahr 2004/05 schulen Profi-Trainer die Lehrer der Klassenstufen 8 bis 13. Mit speziellen Arbeitsmaterialien ausgestattet, trainieren die Lehrkräfte ihre Schüler im regulären Unterricht. Der Wettbewerb erfolgt auf vier Ebenen: Klasse, Schulverbund, Land und Bund. Dabei erreicht Jugend debattiert alle Schulformen: Haupt-, Real-, Gesamt-, Berufsschulen und Gymnasien arbeiten in übergreifenden Verbünden zusammen.
Das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder stellt einen Landesbeauftragten und trägt Seminarkosten für Schüler. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung in Frankfurt führt den Bundeswettbewerb in Kooperation mit der Stiftung Mercator, der Heinz Nixdorf Stiftung und der Robert Bosch Stiftung durch. Bundespräsident Horst Köhler übernahm die Schirmherrschaft des Projektes, das sein Vorgänger Johannes Rau initiierte.

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In einer Debatte nach Jugend debattiert-Format äußern sich jeweils vier Jugendliche über politische und soziale Fragen wie: „Sollen muslimische Lehrerinnen im Unterricht ein Kopftuch tragen dürfen?“ Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Seine ursprüngliche Meinung darf er dabei ändern. Eine Jury bewertet im Wettbewerb Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Die Preisträger eines Schulverbundes und Landessieger erhalten dreitägige Profi-Trainings. Die Bundessieger von Jugend debattiert  gewinnen eine sechstägige Akademie-Woche und die Aufnahme in das Alumni-Programm der Stiftung

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Koordinatorin für den Schulverbund
Gymnasium Schloss Overhagen
Ingrid Morfeld

 

Der erste Schulverbund Wettbewerb Lippstadt fand am 10.02.05 am Gymnasium Schloss Overhagen statt. Zuvor wurden noch Eltern, Schüler und Lehrer der drei beteiligten Schulen am 09.02.05 als Juroren ausgebildet.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Juroren unserer drei Schulen bekamen die drei Wettbewerbsthemen 10 Tage vorher, um sich intensiv vorbereiten zu können. In unterschiedlichen Zusammensetzungen haben alle Beteiligten in zwei Qualifikationsrunden von den Jurorenteams für Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft Punkte bekommen. Die vier Besten kamen dann ins Finale.

Finalisten der Sekundarstufe I: Miriam Ahlke (Wilhelmschule) Lydia Hein, Linda-Kelly Mortimer, Dennis Hönemann (alle Drost-Rose-Realschule) Finalisten der Sekundarstufe II: Katharina Georgi,Julia Hahn,  Andt Deimel, Nicky Schwartze (alle GSO) In der Finalrunde siegten Linda-Kelly Mortimer und Miriam Ahlke (Sek. I) sowie Arndt Deimel und Julia Hahn (Sek.II) Sie haben ein dreitägiges Profi-Training gewonnen und gehen dann in die Qualifikationsrunden für das Landesfinale. Wir hatten einen wirklich interessanten und spannenden Wettbewerbstag, der sicherlich für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie für die Jurorenteams ein großer Erfolg war. Im kommenden Schuljahr haben weitere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich im Unterricht für Jugend debattiert zu qualifizieren.
Im Laufe der nächsten Wochen werde ich aus den Qualifikationsrunden berichten

Herzliche Glückwünsche an die Sieger und vielen Dank an alle beteiligten Schülerinnen, Schüler, Eltern und Kollegen, die tatkräftig mitgeholfen haben
Ingrid Morfeld

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