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GYMNASIUM SCHLOSS OVERHAGEN

 

 

Gemeinsam für eine bessere Welt

 

Kinderkulturkarawane von Unicef war für zwei Tage am Schloss-Gymnasium Overhagen zu Gast. Argentinische Künstlergruppe gestaltete ein Programm aus Tanz, Musik und Malerei

„Der Patriot“ vom 27.09.2004

 

OVERHAGEN  Gemeinsam für eine bessere Welt: Unter diesem Motto steht die Kinderkulturkarawane der Unicef, die am Schloss-Gymnasium in Overhagen jetzt einen kreativen Zwischenstopp einlegte.

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Die Karawane hat sich den Dialog zwischen Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen zum Ziel gesetzt. In diesem Sinne ließen sich Schüler der Jahrgangsstufe 12 von neun argentinischen Tänzerinnen und Tänzern in die Bereiche Kunst, Tanz und Musik einführen. Der Name der Gruppe, „Crear Vale La Pena", heißt übersetzt soviel wie „Es lohnt sich etwas zu schaffen". In ihrer Heimat kümmern sich die Argentinier um die Belange benachteiligter Kinder in den Vorstädten von Buenos Aires.
Bereits zum fünften Mal reisen sie zurzeit mit der Kinderkulturkarawane durch Deutschland und Österreich. Aus Hamburg kommend führte der Weg über Bremen und Düsseldorf nach Lippstadt, wie Betreuerin Marja Griepenburg erzählte. Am Morgen hatte die Künstlertruppe aus Buenos Aires der versammelten Schülerschaft in der Turnhalle des Gymnasiums einen zwanzigminütigen Auszug aus ihrem Programm präsentiert. Danach galt, es das Gesehene innerhalb von zwei Stunden selbst einzustudieren.

Die Schlossbühne stand dabei ganz im Zeichen der Musik. Von Trommeln und Rasseln begleitet setzten die Schülerinnen und Schülerau rhythmischem Klatschen an und stapften mit den Füßen auf den hölzernen Bühnenboden; eine musikalische Reise durch Argentinien, wie die Musiker betonten. Wie ein roter Faden zog sich das südamerikanische Land durch die verschiedenen Projekte.. So hatte sich eine zweite Gruppe vorgenommen, die einzelnen Provinzen' des Landes malerisch umzusetzen. Stolz trugen sie das fertige Plakat in die Turnhalle, wo sich die Schüler zu einer abschließenden Präsentation versammelt hatten. Die Tanzgruppe hatte zuvor eine moderne Choreographie einstudiert.

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Vor einem Jahr war die Idee in den Köpfen der Initiatoren entstanden. Eine Benefizveranstaltung im Lippstädter Stadttheater hatten Renate Klinkott von der Lippstädter Unicef-Gruppe sowie die Schloss-Pädagogen Elisabeth Nuphaus, Heinz Gesterkamp und Birgit Hitzke auf die Idee gebracht. Ron Williams, der die Schirmherrschaft über die Karawanen-Aktion übernommen hat, war damals als prominenter Gala-Gast geladen.

Von den Ergebnissen des Karawanen-Stopps zeigten sich jetzt sowohl Macher als auch Teilnehmer des Projekts bei der - stürmisch gefeierten - Aufführung der Beiträge begeistert.  wies

 

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