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Auf den Spuren der Römer in Köln
 Am 21. September unternahmen wir, der Latein-Kurs der Klasse 9, zusammen mit unserem Lateinlehrer, Herrn Brülle, eine Fahrt nach Köln. Nach 2½ stündiger Zugfahrt kamen wir in Köln an und besuchten zunächst das Prätorium, den Palast des römischen Statthalters. Dass sich die Stadtverwaltung des modernen Kölns direkt über den Resten der römischen Verwaltungszentrale befindet, ist sicherlich kein Zufall. Dort unten besichtigten wir Überreste der antiken Stadt Köln und der Cloaca Maxima, des römischen Abwasserkanals unter der Stadt, von dem Teile heute noch zu ihrem ursprünglichen Zweck genutzt werden.
Danach besuchten wir das römisch-germanische Museum und nahmen an einer Führung teil. Unter Anderem wurde uns eine Karte Kölns zu Römerzeiten gezeigt. Die Stadt war wie ein traditionelles römisches Lager aufgebaut. Besonders beeindruckend war das sog. Dionysos-Mosaik, das sich immer noch in situ befindet und um das herum das römisch-germanische Museum gebaut wurde. Die kulturelle Vielfalt des römischen Alltags in der germanischen Provinz wurde uns unter anderem an Hand verschiedenster Glas- und Tongefäße verdeutlicht.
Nach dieser Führung blieben uns 2 Stunden zur Erkundung der Innenstadt von Köln. Diese Zeit wurde unterschiedlich genutzt: einige gingen im Kölner Dom den Drei-König-Schrein besichtigen. Andere wiederum nutzten die Zeit sinnvoll und besuchten unterschiedliche Bekleidungsgeschäfte. Man konnte sich aber auch – so wie Herr Brülle – in ein nahe gelegenes Café setzen und so die Zeit überbrücken.
Nach den 2 Stunden und langem Fußmarsch fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause. Wir genossen die schöne Landschaft, diskutierten über den gelungenen Ausflug und ruhten uns aus.
von: Veronika Lörcks, Marie-Christin Wiedey (Kl. 9a)
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