Die Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das höchste Gremium der Schule. Ihr gehören Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter an. Die Schulkonferenz befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten. Vorschlägen der Schulleitung und des Schulträgers stimmt sie zu oder lehnt sie ab. Sie verabschiedet Grundsätze und Stellungnahmen.

Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer sind zu gleichen Teilen in der Schulkonferenz der Schulen mit einer Sekundarstufe vertreten (Drittelparität).

Am GSO hat die Schulkonferenz 12 Mitglieder (Schulen bis 500 Schülerinnen und Schülern).

Sie kann jedoch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit eine höhere Mitgliederzahl beschließen, als das Schulgesetz es vorsieht. Das Verhältnis der Zahlen der Lehrer-, Eltern- und Schülervertreter muss jedoch gewahrt bleiben.

 

Zur Schulkonferenz gehören:

  • Eltern (gewählt von der Schulpflegschaft)
  • Lehrkräfte (gewählt von der Lehrerkonferenz)
  • Schülerinnen und Schüler (gewählt vom Schülerrat).

Mit beratender Stimme:

  • Die ständige Vertretung des Schulleiters
  • Verbindungslehrerinnen und -lehrer.

Den Vorsitz führt die Schulleiterin oder der Schulleiter, aber ohne Stimmrecht. Nur bei Stimmengleichheit gibt das Votum des Schulleiters den Ausschlag.

 

Aufgaben und Themen der Schulkonferenz

  • das Schulkonzept
  • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
  • Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern
  • Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts
  • Vorschlag der Schule zur Einrichtung des Gemeinsamen Lernens
  • Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen
  • Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind
  • Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten
  • Information und Beratung
  • Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in Zeugnissen
  • Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters
  • besondere Formen der Mitwirkung
  • Mitwirkung beim Schulträger
  • Erlass einer Schulordnung
  • Erhöhung der Zahl der Vertretungen der Eltern in Fachkonferenzen

 


Gestaltung der Seite: Gymnasium Schloss Overhagen
Bezug: Schulgesetz des Landes NRW §§ 62-73. Weitere Informationen des MSW unter:

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/msw/das-abc-der-elternmitwirkung/913